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Autor:
René
Testdatum: --
Power
für Low Cost!?
Bericht und Vergleich: Was bring Raid 0
wirklich?
Der
Begriff Raid taucht im Internet und in Fachzeitschriften
immer häufiger auf und soll auch für Privatanwender
immer interessanter werden. Vor allem im Zusammenhang
mit dem Begriff Raid 0, das sehr viel Leistung verspricht.
In diesem Bericht haben wir uns ausführlich mit dem
Thema Raid 0 befasst und getestet mit wie viel mehr Leistung
man rechnen kann und worauf man achten sollte. Aber was
ist überhaupt Raid und Raid 0?
Der
Begriff Raid steht für die Abkürzung Redundant
Array of Independant Disks. In einigen Fällen wird
es auch Redundant Array of Inexpensive Disks genannt.
Raid ist eine Technik, um zum Beispiel Festplatten zu
spiegeln oder parallel laufen zu lassen, so dass wenn
eine ausfällt die andere die Aufgaben der defekten
Platte weiter übernimmt. Diese beiden Beispiele sind
nur wenige von vielen verschiedenen Möglichkeiten,
weil Raid sehr vielseitig einsetzbar ist. Mit Raid kann
man sich ein sehr sicheres und gleichzeitig auch schnelles
System aufbauen. Nur leider sind minimal für ein
Raidsystem 2 Festplatten von Nöten. Vor einigen Jahren
war Raid eigentlich nur Firmen vorbehalten, weil es im
Gegensatz zu heute sehr teuer war. Eine Controllerkarte
kostete schon sehr viel aber jetzt wird schon fast standartmäßig
diese auf herkömmlichen Mainboards verbaut. Der Grund
liegt wohl darin, dass der Heimanwender auch auf diesen
Geschmack gekommen ist ein Raidsystem im eigenen Heim
zu nutzen. Und schon sind wir bei Raid 0 angelangt. Dies
ist wohl fast das bekannteste Raid-Level. Das besondere
dabei ist, dass man damit die Festplattenleistung verdoppeln
kann.
Bei
Raid 0 passiert folgendes: Datenpackete, die beim
Festplattencontroller ankommen, werden aufgeteilt und
abwechselnd auf 2 oder 4 Festplatten geschrieben. Durch
diese Aufteilung auf die verschiedenen HDDs, verdoppelt
sich die Datenrate und erhöht sich stark die Performance.
Diese Aufteilung der Datenpakete ist bei Raid 0 nur möglich,
weil die 2 oder 4 Festplatten zu einem großen Laufwerk
zusammengefasst werden.
Hier eine kleine grafische Darstellung,
wie die Datenpakete bei Raid 0 aufgeteilt werden.
Was sind die Vor- und Nachteile?
Der Vorteil ist ganz klar die hohe Datenrate, die man
damit erreichen kann. Mit Raid 0 kann man es sogar schaffen
ein SCSI U160 System zu überholen. Aber ein großer
Nachteil ist, dass es sehr unsicher ist. Unsicher deshalb,
weil wenn eine Platte ausfällt, sind alle Daten futsch.
Allerdings gibt es eine Möglichkeit, diese zwei Festplatten
zu spiegeln mit Hilfe von Raid 0 + 1. Dazu aber später
mehr. Ein weiterer Nachteil ist, dass höhere Kosten
entstehen, weil man gezwungen ist zwei Festplatten zu
verbauen. Wiederum sind die Kosten billiger, als wenn
man sich ein SCSI System zusammenstellt, was auch nicht
viel schneller ist.
Dann ist es noch wichtig zu wissen, dass man nur einzelne
Partitionen mit einem Programm wie z.B. PartitionMagic
erstellen kann, weil FDISK die beiden zusammgefassten
Festplatten nicht unterstützt.
Der
Test/ Vergleich
Unser
Testsystem
Als Testsystem verwendeten wir einen schon etwas angestaubten
AMD K7 mit 750 MHz (dies soll beweisen, dass man auch
mit einer etwas veralteten CPU noch was rausholen kann;)
).
Hier das Testsystem in Tabellenform;)
| CPU |
AMD
Athlon K7 600 @ 750 MHZ |
| Mainboard |
MSI
K7 Pro |
| Grafikkarte |
Hercules
3D Prophet 4500 TV-Out |
| CPU-Kühler |
NoName
(Doppellüfter auf 7V) |
| Arbeitsspeicher |
Infineon
133 CL2 512 MB |
| Festplatte |
IBM
Deskstar 40 GB (7200 U/min, UDMA 100), IBM Deskstar
60 GB (7200 U/min, UDMA 100) - RAID 0 |
| Soundkarte |
Hercules
MaxiSound Muse |
| CD-Rom |
LiteOn
48fach |
| CD-Brenner |
Teac
SCSI Brenner (8fach schreiben) |
| Gehäuse |
Chieftec
CS-601 (schwarz) |
| Netzteil |
NoName
350 Watt |
| Sonstiges |
TV-Karte,
Raid-/UDMA100-Controller, D-Link Netzwerkkarte |
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