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Als
Controller verwendeten wir einen UDMA100-/Raid-Controller
der Firma DawiControl, den man in den meisten Onlineshops
erwerben kann und nicht so teuer ist. Eine kleine Besonderheit
an ihm ist, dass er auch außerhalb des Gehäuses
einen IDE Anschluss bietet. So muss man nicht immer das
Gehäuse öffnen, um eine Festplatte zu testen.
Problem ist dabei nur die Stromversorgung;) Detaillierte
Infos zum Controller gibt es hier.
Einige
Hersteller, wie in diesem Fall, empfehlen zwei gleiche
Festplatten zu nehmen oder zumindest von der gleichen
Firma. Leider hatten wir nicht zwei hundertprozentig gleiche
Platten zur Hand und mussten deshalb zwei mit unterschiedlicher
Kapazität verwenden. Bei dieser Kombination gehen
leider ein paar GB verloren, weil das System dann immer
nur die Größe der kleinsten Festplatte verdoppelt.
Anders würde es ja auch nicht gehen;) Also in diesem
Fall haben wir mit einer 40 GB HDD und einer 60 GB nur
80 GB zur Verfügung.
Andere
Hersteller hingegen empfehlen wieder zwei komplett unterschiedliche
Platten zu nehmen, also von verschiedenen Herstellern.
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Hier
die Controllerkarte mit den beiden IDE Anschlüssen.
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Die
beiden IBM Platten.
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Mein
PC-Innenleben:)
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Der
Test
Um den Festplatten Dampf unterm Hintern zu machen, haben
wir einmal mit dem Programm Sandra 2002 SP1 von der Firma
SiSoft die Leistung gemessen und einmal mit PCMark von
Madonion.
Hier unsere Ergebnisse:

Mit
den Ergebnissen kann man sehr zufrieden sein. Vor allem
mit den von Sandra. Wir haben es sogar geschafft eine
bessere Leistung zu erbringen, als wie mit einem SCSI
U160 System, was eigentlich schon sehr schnell ist.
Mit PCMark hatten wir ein Ergebnis von 1264,
worüber man auch nicht meckern kan;)
Am Anfang der Testphase hatten wir nur leider einige Probleme
mit dem Controller. Unsere verwendeten Treiber machten
alles noch langsamer als mit einer normalen, einzelnen
Festplatte. Doch mit den neusten Treibern und noch einem
Bios-Update für den Controller lief alles bestens.
Also wenn ihr schlechte Ergebnisse haben solltet, dann
probiert das auch mal aus.
Hier
ist zum Vergleich noch mal die Geschwindigkeit einer einzelnen
60 GB Festplatte, die ebenfalls 7200 U/min hat und auch
eine IBM ist:
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Hier
das ergebnis von einer einzelnen IBM Festplatte...
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...
und hier das Ergebnis von einer Maxtor HDD
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Fazit
Also wie schon erwartet, Raid ist einfach eine sehr gute
Möglichkeit aus zwei etwas langsamen Festplatten
eine schnelle Große zu machen. Die erreichte Leistung
kann natürlich von System zu System etwas unterschiedlich
sein, da jeder Controller andere Stärken hat und
es auch immer vom Treiber abhängt.
Raid ist eine Empfehlung für jeden, der auf hohe
Leistung setzt. Vor allem wenn man viel mit Video oder
Audio macht. Aber auch wer viel mit großen Bilddateien
und Programmen arbeitet, ist es zu empfehlen. Wenn man
allerdings nur überwiegend Texte auf seinem PC schreibt
oder mal im Internet surft, der benötigt nicht so
viel Leistung, weil man diese gar nicht ausnutzen kann.
Da reicht schon eine einzelne Festplatte mit einer guten
Leistung.
Was
gibt es für Alternativen zu Raid und welche Raid-Level
gibt es noch?
Zu Raid gibt es eigentlich nur noch eine richtige Alternative
und das ist SCSI. Aber richtige Konkurrenz ist das auch
nicht, weil SCSI ein sehr teurer Spaß ist. Eine
36 GB Festplatte mit 15000 U/min für UW-SCSI kostet
satte 480 Euro. Ein Modell mit "nur" 10 000
U/min kostet rund 330 Euro.
Weitere
Raid-Level sind unter anderem Raid 0 + 1, 1, 3, 4 und
5. Es gibt aber auch Raid-Level die in die 50 gehen:)
Raid
0 + 1 ist, wie es der Name schon sagt, eine Kombination
aus Raid 0 und 1. Also die Performance von Raid 0 und
die Sicherheit von 1. Bei diesem Level werden aber 4 Platten
benötigt, da zwei mit Raid 0 betrieben werden und
auf den anderen beiden Platten werden die Daten gespiegelt,
sodass wenn eine Platte futsch geht immer noch alle Daten
vorhanden sind. Also eine sehr sichere Variante, die auch
für Server sehr interessant ist.
Bei
Raid 3 passiert ähnliches wie bei Raid 0 + 1. Allerdings
werden hierbei nur 3 Festplatten benötigt. Zwei HDDs
werden wieder zu Einer zusammengefasst und wie bei Raid
0 behandelt. Auf der dritten Platte werden nur so genannte
Paritäts Bits gespeichert. Mit diesen einzelnen Bits
ist es dann möglich, wenn eine Platte ausfällt
die Daten mit der dritten Platte wieder herzustellen.
Dieses System wird fast nur im Serverbetrieb eingesetzt.
Raid 5 funktioniert ähnlich wie Raid 3.
Raid 4 wird auch nur im Serverbereich eingesetzt, weil
es eine sehr hohe Lese-Performance hat aber dafür
eine schlechte Schreib-Performance.
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