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Alle
über einen! Einer für Alle!
Guide: So können alle im Netzwerk
surfen
Eigentlich ein bekanntes Problem: Man hat
zwei Rechner aber nur einen DSL Anschluss. Dabei will
man doch so gerne zusammen surfen oder online Spiele zocken.
Doch es lässt sich ohne relativ hohe kosten und ohne
großen Aufwand über einen DSL Anschluss surfen.
Wir zeigen wie man aus einen normalen Windows XP Rechner
ein Internetserver machen kann und das nur mit Windowseigenen
Hilfsmitteln. Außerdem werden wir uns auch noch
ein kleines bisschen mit Routern beschäftigen.
Die
Möglichkeiten
Es gibt einige Möglichkeiten wie man zu zweit, zu
dritt oder auch zu acht nur über einen DSL Anschluss
ins Netz gehen kann.
Gateway: Die wohl kostengünstigste Art, ist
gemeinsam über den Gateway ins Netz zu gehen. Um
diese Art des Surfens nutzen zu können, müssen
die PCs vernetzt sein. Benötigt wird nur ein Windows
System und keine weitere Software.
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Wichtig:
Um mit der Gatewayvariante ins Netz zu gehen benötigen
beide Rechner eine Netzwerkkarte.
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Mi
einen Hub/ Switch können mehrere PCs miteinander
verbunden werden. Außerdem kann an den so
genannten UpLinkPort auch das DSL Modem angeschlossen
werden. Da spart man einen Netzwerkkarte.
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Router: Bei dieser Methode muss man etwas tiefer
in die Tasche greifen. Hier übernimmt ein so genannter
Router die Verteilung der Internetdaten. Dieses extra
Gerät kostet allerdings ca. 150 Euro. Natürlich
haben diese Geräte einige Vorteile, im Gegensatz
zu Gateway und Proxy.
Wir
packen es an!
Nach einer sehr kurzen Beschreibung der einzelnen Möglichkeiten,
gehen wir so langsam ans Werk und erklären, wie man
jetzt das Gemeinsame Surferlebnis einrichtet und was man
dazu noch alles benötigt.
Server/
Client - Gateway
Wie schon oben erwähnt, ist diese Möglichkeit
die günstigste. Die Voraussetzungen, die man erfüllen
muss, sind dass die PCs per Netzwerk (z.B. Hub/Switch
oder Crossover) verbunden sind und das ein PC an einem
DSL Anschluss angeschlossen ist (Es sei denn man hat das
DSL Modem mit an den Hub angeschlossen.). Außerdem
sollte auf beiden Systemen Windows installiert sein. Am
besten ist, dass auf einem Rechner (an den DSL angeschlossen
ist) WinXp installiert ist, da wir die Anleitung nur für
dieses OS geschrieben haben. Nur für die Clients
(die Rechner, die mitsurfen möchten) kann ein beliebiges
Windows installiert werden.
Alles Einstellungssache: Als Server (Rechner mit
DSL Anschluss) haben wir einen 1,9 GHz P4, 256 RimmSpeicher
und 80 GB Festplatte benutzt. Auf diesen PC wurde Windows
XP Home Edition installiert. Der Client (Rechner, der
mitsurfen möchte) war ein alter PII mit 350 MHz und
Windows 2000.
Um WindowsXP als Server laufen zu lassen, muss man nur
ein paar kleine Einstellungen in dem TCP/IP Protokoll
vornehmen und den Rechner als Internetserver freigeben.
Um in das TCP/IP Protokoll zu gelangen, geht man
wie folgt vor: Start -> Alle Programme -> Zubehör
-> Kommunikation -> Netzwerkverbindungen.
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(Bild1)
Das Fenster mit den LAN-Verbindungen.
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Das
Protokollmenü: Hier finden sich alle Netzwerkprotokolle
wieder, unter anderem auch das TCP/IP Protokoll.
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Im
Fenster (Bild1) muss auf der LAN-Verbindung mit
rechts geklickt werden und auf Eigenschaften gegangen
werden. Im neuen Fenster muss man im mittleren Bereich
nach unten scrollen, bis das TCP/IP Protokoll zu
sehen ist. Dann öffnet man dieses einfach mit einen
Doppelklick. Es öffnet sich wieder ein neues Fenster.
Nun müssen die Einstellungen vorgenommen werden.
Als erstes muss eine feste IP- Adresse vergeben werden.
Dazu klickt man auf Folgende IP-Adresse verwenden.
Die unteren Felder werden sichtbar. Im Ersten wird folgende
Nummer eingetippt: 192.168.0.1. Im Feld Subnetzmaske
wird einfach 255.255.255.0 eingegeben und im letzten
wird wieder die IP, 192.168.0.1, eingetragen.
Soweit
ist es geschafft. Nun muss man noch die Internetverbindung
für andere freigeben. Um diesen Schritt vorzunehmen,
klickt man ebenfalls unter Netzwerkverbindungen
seine Internetverbindung mit rechts an (wenn man DSL über
die T-Online Software betreibt, können wir es nicht
garantieren, dass das alles funktioniert. Am besten man
löscht die t-Online Software von seinen Rechner und
richtet die Internetverbindung per Hand ein. Unter Windows
XP braucht man nur eine neue Breitbandverbindung zu erstellen.
Bei Windows 9x kann man einen DSL Verbindung mit den kleinen
Propgramm RASPPPOE einrichten. das Tool gibt es bei Chip.de)
und geht auf Eigenschaften. Im Fenster klickt man
auf den letzten Reiter Erweitert. Unter Gemeinsame
Nutzung der Internetverbindung wird ein Häkchen
gemacht und anschließend mit OK bestätigt.
Am besten man führt jetzt ein Neustart durch. Danach
ist es ein schöner Internetserver. Jetzt fehlt nur
noch der Client.
An den anderen PCs müssen jetzt die folgenden Einstellungen
durchgeführt werden. Diese Einstellungen werden wieder
in dem TCP/IP Protokoll gemacht. Dieses erreicht
man bei Windows 2000 ähnlich wie bei Windows XP.
Einfach in Netzwerkumgebung hineingehen und links
auf den blau markierten Text Netzwerkverbindungen
klicken. Wieder wird die LAN-Verbindung mit rechts
angeklickt und auf Eigenschaften gegangen. Im mittleren
Bereich wird das TCP/IP Protokoll doppelt angeklickt.
Man aktiviert das Feld: Folgende IP-Adresse verwenden.
Als IP Adresse kann man z.B. folgende Nummer eingeben:
192.186.0.2 oder 192.168.0.3 usw. (jeder
weitere PC, der mit ins Netzwerk und auch ans Internet
soll, muss eine andere IP bekommen. Am einfachsten ist
es, wenn man immer nur die letzte Ziffer um einen erhöht.)
Die Subnetzmaske lautet wieder 255.255.255.0.
Bei Gateway wird die IP Adresse des Servers eingegeben,
also 192.168.0.1. Unter Bevorzugter DNS Server
wird nochmals 192.168.0.1 eingetippt. Bei Alternativer
DNS Server wird einfach 192.168.0.x eingegeben.
Das x steht für eine beliebige Zahl (außer
1 und 2) und muss eben durch dieser ersetzt werden. Jetzt
noch auf OK klicken und den PC neu starten. Nach
dem Neustart öffnet man den Internetexplorer und
kann gleich surfen. Voraussetzung ist natürlich,
dass der Server im Internet eingewählt ist.
Wenn man Windows 98 oder Windows Me als Client benutzen
möchte, ist das natürlich auch kein Problem.
Man geht genauso vor, wie bei Windows 2000.
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