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Autor:
Marcel
Testdatum: 28.08.02
Immer einen kühlen Kopf bewahren!
Test: Thermaltake Memory Cooling
Kit passiv KUPFER
Heutzutage
kühlen richtige Overclocker eigentlich fast alles,
was in ihren PC drin sitzt. Warum sollte man denn nicht
auch seinen kleinen Ram Riegel kühlen? Bei Übertaktung
des FSB (FrontSideBus) wird gleichzeitig der Speicher
mit übertaktet und wird dieser dabei zu warm, läuft
das System instabil.
Allerdings werden gute DDR Ram Module schon mit einer
Passivkühlung ausgeliefert, doch diese lassen meist
zu wünschen übrig, was Overclocking betrifft.
Doch der Cooling-Spezialist Thermaltake bietet jetzt ein
geniales Memory Cooling Kit aus Kupfer an. Thermaltake
hat auch schon Kits aus Aluminium angeboten, die schon
eine gute Leistung erwiesen haben. Doch das neue Kit aus
Kupfer müsste doch eigentlich noch besser sein, oder?
Wir haben uns das neue Kit mal angesehen.
Doch
bevor wir mit dem Test beginnen, möchte ich mich
bei Herrn Oertel von PC-ICEBOX bedanken, der uns das Produkt
schnell zur Verfügung gestellt hat.

Allgemeines/
Lieferumfang
Das Memory Cooling Kit Kupfer ist zur Kühlung von
Speicher Modulen gedacht. Die Kühlkörper passen
auf PC100, PC133 und PC2100 Speicher Riegel.
Im Lieferumfang sind zwei Heatspreader, zwei Heatsinks,
Klammern zur Befestigung der Heatspreader, Wärmeleitpads
und schließlich noch ein sehr schöner Thermaltake
Aufkleber;)
Eigentlich ist alles im Kit was man benötigt. Wir
hätten uns vielleicht noch über ein kleines
bisschen Wärmeleitpaste gefreut. Denn diese fehlt
leider im Set.
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Das
Set wird in einer durchsichtigen Plastikverpackung
geliefert.
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Hier
das gesamte Set im Überblick.
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Was
man vielleicht noch erwähnen sollte ist, dass man
die Teile im Set nicht einzeln kaufen kann. Wenn, dann
muss man sich das ganze Kit kaufen.
Einige werden sich jetzt vielleicht die Frage stellen,
was Heatspreader und Heatsinks sind?
Hier
eine kurze Erklärung:
Heatspreader:
Diese zwei Kupferplatten werden auf dem Arbeitsspeicher
montiert. Diese Platten sind speziell für doppelseitig
bestückte Speicher gedacht.
Die Spreader sind ziemlich dünn, wiegen aber dafür
ganz schön viel.
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Hier
der Heatspreader von oben...
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...
und hier die Rückseite der Kühlplatte.
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Die
Oberseite ist auf hochglanz poliert.
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Heatsinks:
Diese Kühlkörper können ebenfalls auf den
Speicher befestigt werden. Man verwendet diese für
einseitig bestückte Module.
Da diese passiven Kühler sehr hoch sind, fällt
auf jeden fall ein Ram Steckplatz weg. Dafür ist
aber gute Kühlung garantiert.
Wer die einzelnen Kühlkörper nicht benötigt,
kann diese auch auf seiner Grafikkarte montieren.
Man muss sie also nicht wegschmeißen oder in einer
Schublade verbannen:)
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Die
kleinen zusätzlichen Kühlkörper sind
aus Alu gefertigt.
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Die
einzelnen Kühllamellen sind sauber verarbeitet.
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Die
Bedienungsanleitung findet man auf der Innenseite der
Verpackung. Den Pappdeckel kann man extra aus der Plastikverpackung
entnehmen. Die Bilder sind aber leider etwas zu klein
und könnten größer sein.
Verarbeitung
Die Heatspreader sind komplett aus Kupfer gefertigt. Dem
entsprechend wiegen sie nicht gerade wenig. Die Spreader
sind auf der Vorderseite blank poliert. Man kann sie fast
als Spiegel benutzen. Die Unterseite ist fast genau so
blank, nur waren dort einige Flecke drauf.
Die Verarbeitung ist sonst TOP. Man kann wirklich nicht
meckern.
Die Heatsinks sind allerdings nur aus normalem Aluminium.
Doch das sollte nicht vom Kauf abschrecken. Sie sind ebenfalls
sehr gut verarbeitet.
Allerdings ist die Unterseite ziemlich matt und könnte
etwas blanker sein.
Trotz der geringen Höhe der Spreader wirken sie sehr
robust. Ein Versuch die Platten zu verbiegen würde
nur eine große Enttäuschung hervorrufen:
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