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> Artikel > Hardwaretest > Cooling > Diverses Seite 2/2

Montage
Die Montage lässt sich sehr leicht durchführen. Man benötigt keine weiteren Werkzeuge.
Die Heatspreader kann man einmal mit Hilfe der Wärmeleitpads befestigen, oder mit zwei Klammern.

So sehen die Wärmeleitpads aus, mit denen die Montage zum Kinderspiel wird.
Hier die Klammern, womit man auch ohne Klebepads auskommt.

Am einfachsten hat sich die Montage mit den Wärmeleitpads bewiesen. Die Pads werden lediglich auf den Kupferplatten geklebt. Anschließend wird der Arbeitsspeicher fest auf den Spreader gepresst. Das Gleiche wird dann noch mal mit den zweiten Spreader durchgeführt.
Nachteil bei der Befestigung mit Wärmeleitpads ist, dass man die Platten etwas schwerer wieder von dem Speicher lösen kann und Wärme nicht so gut wie bei Wärmeleitpaste abgeleitet wird.
Besser ist da die Montage mit den Klammern. Zwar ist diese Art etwas aufwendiger und vielleicht auch "dreckiger" wegen der Wärmeleitpaste, aber um die Kühlplatten irgendwann mal zu entfernen, ist das einfacher.
Wichtig ist erstmal, dass man sich Wärmeleitpaste besorgt.
Die Paste wird nicht allzu dick auf alle Speicherbausteinen aufgetragen. Zum guten Verteilen der Paste hat sich Tesafilm mit Papier als Hilfreich erwiesen. Man nimmt einfach einen Streifen Tesa. Dieser wird auf ein Blatt Papier geklebt. Der Streifen sollte aber so aufgeklebt werden, dass ca. die Hälfte des Klebebands über das Blatt schaut. Diese Hälfte wird dann auf der Rückseite des Papiers geklebt. Nun muss nur noch dieses Stückchen ausgeschnitten oder ausgerissen werden.
Macht man ein bisschen Wärmeleitpaste auf einen Baustein, so kann man jetzt mit diesen kleinen Streifen die Paste sehr schön verstreichen. Natürlich kann man sich auch einen speziellen Spachtel dazu kaufen, der aber nicht so billig ist.

Nach dem Auftragen der Paste wird der Spreader auf das Ram Modul gepresst. Anschließend muss die andere Seite gemacht werden.

Die einzelnen Speicherchips werden alle mit Wärmeleitpaste bestrichen.
So sieht dann der fertige Kühler aus.
Eine Nahaufnahem vom Kühler. Die Klammern pressen die Kühlplatten auf den Speicher.

Hat man an beiden Seiten die Kühlplatten befestigt, kommen jetzt die Klammern zum Einsatz. Diese werden einfach oben am Speicher über die beiden Spreader geschoben. Damit ist ein fester Halt garantiert.

Die Heatsinks werden nur mit den Wärmeleitpads befestigt. Hierfür liegen noch mal kleinere Pads im Lieferumfang mit bei.
Die Pads müssen auf der Rückseite der Kühlkörper geklebt werden. Nach diesem Schritt müssen sie, ähnlich wie die Spreader, auf den Speicher/ Grafikkarte fest gedrückt werden.

Hier ein normales einseitiges Rammodul
Die Kühlkörper können ganz einfach aufgeklebt werden.

Kurzer Overclocking-Test
Nun beschäftigen wir uns damit, ob das Memory-Cooling-Kit überhaupt zum Übertakten geeignet ist?
Um dies festzustellen, erhöhte ich den FSB in 5 MHz Schritten. Einmal mit Kühlung und einmal ohne.
Leider konnte ich nicht die Temperatur messen, da ich kein weiteres Thermometer habe:(
Aber ich werde das noch nachholen.

Ohne Kühlung:

Mhz Ergebnis
133 MHz stabil
138 MHz stabil
144 MHz stabil
149 MHz stabil
154 MHz der Speicher verursacht Fehler in Windows. Es können z.B. keine Daten mehr fehlerfrei entpackt werden.
159 MHz siehe bei 154 MHz

Mit Kühlung:

Mhz Ergebnis
133 MHz stabil
138 MHz stabil
144 MHz stabil
149 MHz stabil
154 MHz stabil
159 MHz stabil

Wie man deutlich erkennen kann, läuft das System mit der Kühlung auch bei hohen Taktraten stabil.

Fazit
Ich finde dieses Kit von Thermaltake klasse. Es lässt keine Wünsche offen. Ich konnte meine 133 MHz Speicher problemlos mit knapp 159 MHz laufen lassen. Höher konnte ich leider nicht machen, da das mein Festplattencontroller nicht mitmacht. Ohne Kühlung konnte ich meinen 133er Speicher um 15 MHz erhöhen. Mit Kühlung ist ein bisschen mehr drin. Ob die paar MHz mehr Leistung bringen, muss jeder selbst ausprobieren.
Zudem hat mir noch das sehr schöne 'Aussehen' gefallen. Die polierte Oberfläche der Spreader sieht einfach nur klasse aus. Die Verarbeitung ist erste Sahne. Ich hätte mir allerdings noch ein kleines bisschen Wärmeleitpaste dazu gewünscht.
Auf jeden Fall ist dieses Kit ein absolutes Muss für hardcore Overclocker und Moddig Freaks.

Pro & Kontra
+ Coole Optik - --
+ gute Kühlung  
+ leichte Montage  
Details
Testurteil: Gut
Preis: 14,90 Euro
Vertrieb: www.pc-icebox.de
Sonstiges: --

Für gerade mal 14,90 Euro könnt ihr dieses Kit bei PC-IceBox erwerben.

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