Schon
etwas angestaubt! Test: Cooler Master HHC-L61 (ALPS) Silent
Heat Pipe
Die
rasante Entwicklung im Computerbereich macht auch vor
CPU Kühlern keinen Halt. So präsentieren Kühlerhersteller
monatlich neue Produkte, die das kostbare Herz im Computer
gut kühlen sollen und auch einen angenehmen Geräuschpegel
dabei haben sollen.
Aber sind deshalb alte CPU-Kühler schlecht oder überhaupt
nicht mehr zu gebrauchen? Kann man getrost noch zu einem
etwas älteren Modell greifen, ohne die Angst im Hinterkopf
zu haben, dass dies auch der Prozessor überlebt?
Dieser Frage wollten wir genauer auf den Grund gehen und
haben deshalb den schon etwas älteren HHC-L61 (ALPS)
Silent Heat Pipe CPU Kühler aus den Hause Cooler
Master, mit einen aktuellen System getestet.
Aber
zunächst geht ein herzliches Dankeschön an unseren
Sponsor Listan.de, für die schnelle und problemlose
Bereitstellung des Testexemplars.
Lieferumfang
Der Kühler wird mit fertig vormontierten 60mm Lüfter
ausgeliefert. Im Lieferumfang ließen sich lediglich
noch ein vormontiertes Lüftergitter und ein kleines
Tütchen mit Silmore-Wärmeleitpaste vorfinden.
Eigentlich auf dem ersten Blick ein völlig ausreichender
Lieferumfang, da auch eine kleine Anleitung auf der Verpackung
gedruckt ist. Doch hätten wir uns noch einen Stromadapter
gewünscht, der es ermöglicht den Kühler
direkt an das Netzteil anzuschließen.
Technische
Daten des Kühlers:
Maße
(mit Lüfter): 80(L) x 60(B) x 69(H) mm
Maße des Lüfters: 60 x 60 x 25 mm
Fördermenge: 14,13 CFM = 24.02 m3/h
Drehzahl: 3000 Umdr./min.
Drehzahlüberwachung: Ja
Geräuschentwicklung: 26 dBA
Anschluss: 3-pin Molex
Leistungsaufnahme: ca. 0.96 Watt
Betriebsspannung: 12 V
Gewicht: ca. 520g
Freigabe: bis 2200+ und höher
Bilder
anklicken für größere Ansicht!
Der
Kühler kommt schick verpackt ins Haus.
So
sieht das Prachtexemplar aus.
Uns
so von der anderen Seite.
Allgemeines
Wie schon oben erwähnt, ist dieses Modell schon etwas
älter, erwies sich aber dennoch als sehr beliebt
und besitzt auch ein sehr interessantes Feature, denn
bei diesen Kühler verbauten die Entwickler eine Heatpipe,
die die Wärme von der Bodenplatte abtransportieren
soll. Doch wie funktioniert diese Heatpipe und wie ist
sie aufgebaut? Hier eine kurze Erklärung:
Eine
Heatpipe ist lediglich ein Röhrchen (bei diesen Kühler
2), dass mit der Bodenplatte des Kühlers verbunden
ist und zum oberen Teil des Kühlkörpers führt.
Dieses Röhrchen enthält eine Flüssigkeit
in Form von vielen kleinen Tröpfchen, die sehr schnell
gasförmig wird.
Wird zum Beispiel die Bodenplatte des Kühlers durch
den Prozessor erwärmt, so gibt diese die Wärme
an das Röhrchen und damit an die Flüssigkeit
ab. Die Flüssigkeit wird gasförmig und steigt
in dem Röhrchen auf. Auf dem Weg "nach oben",
kühlt diese nach und nach durch die Luft des Lüfters
und der Einwirkung der Kühllamellen ab und kondensiert
wieder. Die Flüssigkeit gelangt dann wieder nach
unten und der Wärmetransport beginnt von neuem.
Hier
noch mal der Kühler von der Seite.
Gut
zu erkennen ist hier die kleine Form des Kühlers
und die Kupferrohre.