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> Artikel > Hardwaretest > Cooling > CPU-Kühler Seite 1/4

Autor: René
Testdatum: 05.03.03

Schon etwas angestaubt!
Test: Cooler Master HHC-L61 (ALPS) Silent Heat Pipe

Die rasante Entwicklung im Computerbereich macht auch vor CPU Kühlern keinen Halt. So präsentieren Kühlerhersteller monatlich neue Produkte, die das kostbare Herz im Computer gut kühlen sollen und auch einen angenehmen Geräuschpegel dabei haben sollen.
Aber sind deshalb alte CPU-Kühler schlecht oder überhaupt nicht mehr zu gebrauchen? Kann man getrost noch zu einem etwas älteren Modell greifen, ohne die Angst im Hinterkopf zu haben, dass dies auch der Prozessor überlebt?
Dieser Frage wollten wir genauer auf den Grund gehen und haben deshalb den schon etwas älteren HHC-L61 (ALPS) Silent Heat Pipe CPU Kühler aus den Hause Cooler Master, mit einen aktuellen System getestet.

Aber zunächst geht ein herzliches Dankeschön an unseren Sponsor Listan.de, für die schnelle und problemlose Bereitstellung des Testexemplars.


Lieferumfang
Der Kühler wird mit fertig vormontierten 60mm Lüfter ausgeliefert. Im Lieferumfang ließen sich lediglich noch ein vormontiertes Lüftergitter und ein kleines Tütchen mit Silmore-Wärmeleitpaste vorfinden. Eigentlich auf dem ersten Blick ein völlig ausreichender Lieferumfang, da auch eine kleine Anleitung auf der Verpackung gedruckt ist. Doch hätten wir uns noch einen Stromadapter gewünscht, der es ermöglicht den Kühler direkt an das Netzteil anzuschließen.

Technische Daten des Kühlers:

Maße (mit Lüfter): 80(L) x 60(B) x 69(H) mm
Maße des Lüfters: 60 x 60 x 25 mm
Fördermenge: 14,13 CFM = 24.02 m3/h
Drehzahl: 3000 Umdr./min.
Drehzahlüberwachung: Ja
Geräuschentwicklung: 26 dBA
Anschluss: 3-pin Molex
Leistungsaufnahme: ca. 0.96 Watt
Betriebsspannung: 12 V
Gewicht: ca. 520g
Freigabe: bis 2200+ und höher

Bilder anklicken für größere Ansicht!
Der Kühler kommt schick verpackt ins Haus.
So sieht das Prachtexemplar aus.
Uns so von der anderen Seite.

Allgemeines
Wie schon oben erwähnt, ist dieses Modell schon etwas älter, erwies sich aber dennoch als sehr beliebt und besitzt auch ein sehr interessantes Feature, denn bei diesen Kühler verbauten die Entwickler eine Heatpipe, die die Wärme von der Bodenplatte abtransportieren soll. Doch wie funktioniert diese Heatpipe und wie ist sie aufgebaut? Hier eine kurze Erklärung:

Eine Heatpipe ist lediglich ein Röhrchen (bei diesen Kühler 2), dass mit der Bodenplatte des Kühlers verbunden ist und zum oberen Teil des Kühlkörpers führt. Dieses Röhrchen enthält eine Flüssigkeit in Form von vielen kleinen Tröpfchen, die sehr schnell gasförmig wird.
Wird zum Beispiel die Bodenplatte des Kühlers durch den Prozessor erwärmt, so gibt diese die Wärme an das Röhrchen und damit an die Flüssigkeit ab. Die Flüssigkeit wird gasförmig und steigt in dem Röhrchen auf. Auf dem Weg "nach oben", kühlt diese nach und nach durch die Luft des Lüfters und der Einwirkung der Kühllamellen ab und kondensiert wieder. Die Flüssigkeit gelangt dann wieder nach unten und der Wärmetransport beginnt von neuem.

Hier noch mal der Kühler von der Seite.
Gut zu erkennen ist hier die kleine Form des Kühlers und die Kupferrohre.


>> Weiter

Seite 1: Lieferumfang, Allgemeines
Seite 2: Allgemeines, Kühlkörper/ Halterung
Seite 3: Der Lüfter, Verarbeitung, Der Test
Seite 4: Testergebnisse, Fazit

 

 

 

 

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