Um
eine gute Wärmeleitfähigkeit zwischen Prozessor
und Kühler zu gewährleisten, verwendeten wir
die Arctic Silver 3 Wärmeleitpaste. Auf einen Kupferspacer
verzichteten wir.
Und
die Ergebnisse:
Die
Testergebnisse können durchaus überzeugen.
Die im Volllast-Modus erreichten 56 °C sind für
diesen Kühler noch akzeptabel und lassen sogar
noch einen etwas stärkeren Prozessor zu. Mit der
Freigabe bis zum AMD Athlon XP 2200+ liegt Cooler Master
im guten Bereich. Doch wird es bei stärkeren CPUs
knapp. Natürlich muss hier noch in Betracht gezogen
werden, dass es sich hierbei um einen Silentkühler
handelt, der dafür sehr gute Werte liefern kann.
Die erreichten 46°C im Leerlaufmodus sind ebenfalls
gut, sowie der Normal-Wert.
Fazit
Mit den HHC-L61 (ALPS) Silent Heat Pipe hat Cooler Master
ohne Zweifel einen sehr interessanten und guten Kühler
auf den Markt gebracht, der sich auch noch heute gut
behaupten kann. Er kann vor allem in Punkto Verarbeitung
und Geräuschentwicklung gute Ergebnisse erzielen.
Aber auch die erreichten Temperaturen sind noch im grünen
Bereich und lassen noch etwas Platz nach oben.
Auch sehr positiv ist die sehr kleine Bauform, die es
ermöglich, auch auf Mainboards mit schlecht platzierten
Kondensatoren um den Sockel, den Kühler problemlos
zu montieren.
Was
allerdings den positiven Gesamteindruck kränkt,
ist der recht hohen Preis von rund 50 Euro, wofür
man durchaus schon besse Kühler bekommt.
Testergebnis
Kriterien
Punkte*
è
Lieferumfang:
7
è
Verarbeitung:
9
è
Geräuschpegel:
9
è
Kühlleistung:
7,5
è
Handhabung:
9
è
Preis:
5
*Die Punktevergabe gestaltet sich von 1
- 10, wobei 10 das beste Ergebnis ist.