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> Artikel > Hardwaretest > Cooling Seite 1/4

Autor: René Reichelt
Testdatum: 23.11.2003

Einer von den Großen?!
Test: Coolermate Icecube (CMT ICE) CPU-Kühler

Nach dem sich eine Zeit lang nicht mehr viel auf dem CPU-Kühler Markt getan hat, wird man jetzt hingegen wieder von zahlreichen, neuen Kühlermodellen förmlich überflutet, wo bei man leicht den Überblick verlieren kann. Auch sind jetzt vermehrt Kühler aufgetaucht, die eine altbewährte Heatpipe besitzen und so eine verbesserte Kühlleitung bieten sollen.
Wir haben aus der Kühlerflut einen aktuellen Kühler herausgepickt, der zwei solche Heatpipes besitzt und von der recht neuen Firma Coolermate stammt. Genau gesagt, handelt es sich bei unserem heutigen Testkandidaten um den Coolermate Icecube CPU-Kühler für den Sockel A. Was der Kühler so leistet und alles Weitere könnt ihr im Folgenden lesen.

Für die Realisierung des Testberichtes möchten wir uns bei dem Onlineshop Frozen-Silicon.de bedanken, der uns den Kühler zur Verfügung gestellt hat!

Lieferumfang
Ausgeliefert wird der Kühler in einer Blisterverpackung, die lediglich den schon fertig zusammengebauten Kühler beinhaltet und eine kleine Tüte Wärmeleitpaste der Firma Silmore. Eine Anleitung oder ein Adapter für das Anschlusskabel ließ sich nicht auffinden.

Verpackt ist der Kühler in einer Blisterverpackung.
Hier der Icecube Kühler ausgepackt.
Mitgeliefert wIrd nur Silmore Wärmeleitpaste.

Hier die technischen Daten zum Kühler:
- Maße Kühler: 91 x 83 x 93mm (Länge x Breite x Höhe)
- Maße Lüfter: 80 x 80 x 25mm
- Drehzahl: 2500 U/min (+/- 10%)
- Arbeitsspannung: 12 Volt
- Luftstrom: 50,20 m³/h
- Geräuschentwicklung: 21 dBA
- Lager: 2-fach-Kugellager
- Anschluß: 3 pin
- Kühlkörpermaterial: Aluminium / Kupfer Heatpipe
- Gewicht: 570 g

Allgemeines
Bei dem Icecube handelt es sich, wie in der Einleitung schon erwähnt, um einen Kühler der recht neuen Firma Coolermate, die mit diesem Modell einen guten Ausgleich zwischen Leistung und Lautstärke schaffen möchte und bezeichnet diesen Kühler auch als Super-Silent Modell. Konzipiert ist der Kühler für den Sockel A bis zu einem AMD Athlon XP 3400+, womit die Freigabe doch schon recht hoch angesetzt ist, doch ob der Kühler eine ausreichende Leistung erbringen kann und die Freigabe realistisch ist, erfahrt ihr im Weiteren.

EIn 80mm Fan sorgt für ordentlich Luft:)
Der Kühler von der Seite.
Der Kühler von der Seite.
Hier die Oberseite des Kühlers.
Die Rückseite des Kühlers ist offen und es sind dort die Lamellen zu finden.
Und hier noch die Unterseite.

Der Kühler wirkt auf den ersten Blick sehr wuchtig und besitzt auch recht große Ausmaße. Dieser erste Eindruck wird auch noch durch das recht hohe Gewicht von 570 g unterstützt.
Auffällig ist gleich zu Beginn die recht ungewöhnliche Bauform und Position des Lüfters, die allerdings in letzter Zeit öfters bei Kühlern zu entdecken ist. Der Lüfter liegt nicht waagerecht auf dem Kühler auf, sondern wurde senkrecht an diesen geschraubt. Auch entschied man sich die Kühllamellen waagerecht statt senkrecht zu montieren, was allerdings etwas mit den verwendeten Heatpipes zu tun hat, die an diesem Kühler zu finden sind. Wem der Begriff Heatpipe nicht geläufig sein sollte, hier eine kleine Erklärung: Eine Heatpipe ist ein Röhrchen, welches meist aus Kupfer gefertigt ist und von der Bodenplatte des Kühler nach oben führt und auf den Weg nach oben Kühllamellen durchstreift. Die Aufgabe des Röhrchens ist die, die entstehende Wärme an der DIE des Prozessors schnell abzutransportieren.

Hier das Schema der Heatpipe (Quelle: Coolsonic.de).

 

 

 

 

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