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> Artikel > Hardwaretest > Cooling Seite 2/4

Ermöglicht wird dies durch Chemikalien, die sich in dem Röhrchen befinden und meist in flüssiger Form vorliegen. Erwärmt sich nun die Bodenplatte des Kühlers, gibt diese die Wärme an das Röhrchen weiter und die sich darin befindende Flüssigkeit wird gasförmig. Das Gas steigt in der Heatpipe nach oben und transportiert so die Wärme schnell und effektiv von der Bodenplatte weg. Auf diesem Weg kühlt sich das Gas wieder ab und es kondensiert wieder zu Tröpfchen und sinkt langsam nach unten und der ganze Vorgang beginnt von neuem.

Schön zu sehen sind die zwei verschiedenen
Materialien bei den Lamellen.
Der Fan sitzt in einen Rahmen.

Der Kühler besitzt eine recht edle Optik, was auf den silbernen Look zurückzuführen ist. Der Lüfter sitzt in einen speziellen Rahmen, womit dieser völlig verdeckt wird und das schwarze, recht öde Gehäuse verdeckt wird. Der Kühlkörper an sich ist in zwei Farben gehalten, nämlich im unteren Teil in einem Kupferton und der obere Teil in Silber. Auf die verwendeten Materialien komme ich noch im Weiteren zu sprechen.

Der Lüfter
Als Lüfter kommt ein gewöhnlicher 80mm Lüfter der nicht ganz so bekannten Firma Alro zum Einsatz. Der Hersteller gibt eine Lautstärke in dem Bereich um 21 dB(A) an, womit der Kühler schon mal auf keinen Fall ein Ultra- oder Super-Silent Modell sein kann.
Die insgesamt sieben Rotorblätter drehen mit flotten 2500 U/min und schaufeln dabei eine Luftmenge von 50,20 m³/h, was als gut zu bezeichnen ist.

Der Fan stammt von der Firma Alro.
Hier der Lüfter von vorn.
Die Rotorblätter.

Montiert wird der Lüfter in einen dafür vorgesehenen Rahmen, der mit vier kleinen Schrauben an der Bodenplatte befestigt ist. Um den Kühler aus dem Rahmen zu befreien, muss leider der komplette Rahmen demontiert werden, was uns auf Grund der sehr kleinen Schrauben nicht auf Anhieb gelang. Der Rahmen selber ist in silber gehalten und besitzt auf drei Seiten (oben, links u. rechts) Luftschlitze, die allerdings keine Funktion haben, sondern nur dem dekorativem Zwecke dienen.
Geschützt wird der Lüfter durch ein normales, silbernes Lüftergitter, was einfach abgeschraubt werden kann.

In diesen Rahmen wird der Lüfter gebaut.
Die Schlitze am Rahmen dienen nur zur Verzierung.
Dieses Gitter sitzt vor dem Lüfter.

Der Kühlkörper
Der Kühlkörper unterscheidet sich sehr von den üblichen Standartkühlern. Der Grund ist zum einen, dass er zwei Heatpipes (Begriff unter den Punkt „Allgemeines“ definiert) besitzt, die die Wärme schnell von der Bodenplatte zu den Kühllamellen leiten sollen. Sie verlaufen parallel zu einander und wurden auf die Bodenplatte gepresst. Von der Bodenplatte aus besitzen sie eine Biegung und führen ca. 9 cm senkrecht nach oben. Im senkrechten Bereich werden die beiden Röhrchen von insgesamt 42, sehr dünnen Kühllamellen umgeben. Dabei verwendete man für den unteren Bereich des Kühlkörpers 21 Lamellen aus Kupfer und für den oberen Teil 21 aus Aluminium. Zu begründen ist dies so, dass sich im unteren Teil der Heatpipe bzw. des Kühlers die „Hot-Zone“ befindet, wo die höchste Hitzeentwicklung entsteht. Im oberen Bereich befindet sich die „Cold-Zone“, in der die Wärme geringer ist und der Inhalt der Röhrchen wieder kondensiert und dort Aluminiumlamellen ausreichen.

So sieht der Kühler ohne Fan und Rahmen aus.
Hier kann man sehr schön die beiden Röhre der Heatpipe sehen.
Die Lamellen umgeben die beiden Heatpipes.


 

 

 

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