Ermöglicht
wird dies durch Chemikalien, die sich in dem Röhrchen
befinden und meist in flüssiger Form vorliegen.
Erwärmt sich nun die Bodenplatte des Kühlers,
gibt diese die Wärme an das Röhrchen weiter
und die sich darin befindende Flüssigkeit wird
gasförmig. Das Gas steigt in der Heatpipe nach
oben und transportiert so die Wärme schnell und
effektiv von der Bodenplatte weg. Auf diesem Weg kühlt
sich das Gas wieder ab und es kondensiert wieder zu
Tröpfchen und sinkt langsam nach unten und der
ganze Vorgang beginnt von neuem.
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| Schön
zu sehen sind die zwei verschiedenen
Materialien bei den Lamellen. |
Der
Fan sitzt in einen Rahmen. |
Der
Kühler besitzt eine recht edle Optik, was auf
den silbernen Look zurückzuführen ist. Der
Lüfter sitzt in einen speziellen Rahmen, womit
dieser völlig verdeckt wird und das schwarze,
recht öde Gehäuse verdeckt wird. Der Kühlkörper
an sich ist in zwei Farben gehalten, nämlich
im unteren Teil in einem Kupferton und der obere Teil
in Silber. Auf die verwendeten Materialien komme ich
noch im Weiteren zu sprechen.
Der
Lüfter
Als Lüfter kommt ein gewöhnlicher 80mm Lüfter
der nicht ganz so bekannten Firma Alro zum Einsatz.
Der Hersteller gibt eine Lautstärke in dem Bereich
um 21 dB(A) an, womit der Kühler schon mal auf
keinen Fall ein Ultra- oder Super-Silent Modell sein
kann.
Die insgesamt sieben Rotorblätter drehen mit
flotten 2500 U/min und schaufeln dabei eine Luftmenge
von 50,20 m³/h, was als gut zu bezeichnen ist.
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| Der
Fan stammt von der Firma Alro. |
Hier
der Lüfter von vorn. |
Die
Rotorblätter. |
Montiert
wird der Lüfter in einen dafür vorgesehenen
Rahmen, der mit vier kleinen Schrauben an der Bodenplatte
befestigt ist. Um den Kühler aus dem Rahmen zu
befreien, muss leider der komplette Rahmen demontiert
werden, was uns auf Grund der sehr kleinen Schrauben
nicht auf Anhieb gelang. Der Rahmen selber ist in
silber gehalten und besitzt auf drei Seiten (oben,
links u. rechts) Luftschlitze, die allerdings keine
Funktion haben, sondern nur dem dekorativem Zwecke
dienen.
Geschützt wird der Lüfter durch ein normales,
silbernes Lüftergitter, was einfach abgeschraubt
werden kann.
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| In
diesen Rahmen wird der Lüfter gebaut. |
Die
Schlitze am Rahmen dienen nur zur Verzierung. |
Dieses
Gitter sitzt vor dem Lüfter. |
Der
Kühlkörper
Der Kühlkörper unterscheidet sich sehr von
den üblichen Standartkühlern. Der Grund
ist zum einen, dass er zwei Heatpipes (Begriff unter
den Punkt „Allgemeines“ definiert) besitzt,
die die Wärme schnell von der Bodenplatte zu
den Kühllamellen leiten sollen. Sie verlaufen
parallel zu einander und wurden auf die Bodenplatte
gepresst. Von der Bodenplatte aus besitzen sie eine
Biegung und führen ca. 9 cm senkrecht nach oben.
Im senkrechten Bereich werden die beiden Röhrchen
von insgesamt 42, sehr dünnen Kühllamellen
umgeben. Dabei verwendete man für den unteren
Bereich des Kühlkörpers 21 Lamellen aus
Kupfer und für den oberen Teil 21 aus Aluminium.
Zu begründen ist dies so, dass sich im unteren
Teil der Heatpipe bzw. des Kühlers die „Hot-Zone“
befindet, wo die höchste Hitzeentwicklung entsteht.
Im oberen Bereich befindet sich die „Cold-Zone“,
in der die Wärme geringer ist und der Inhalt
der Röhrchen wieder kondensiert und dort Aluminiumlamellen
ausreichen.
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| So
sieht der Kühler ohne Fan und Rahmen aus. |
Hier
kann man sehr schön die beiden Röhre
der Heatpipe sehen. |
Die
Lamellen umgeben die beiden Heatpipes. |