Autor:
René
Reichelt
Testdatum: 25.09.03
Es
muss nicht immer teuer sein!
Test: CoolJag JVC652A & CoolJag JVC258A
Es
ist irgendwie ruhiger geworden auf dem Kühlermarkt.
Vorbei scheinen die Zeiten, wo fast jede Woche ein
neuer Kühler den Markt stürmen wollte und
es mehr oder weniger geschafft hat. Doch mit Sicherheit
wird sich dies mit der Einführung des AMD Athlon
64 drastisch ändern. Doch bis dahin müssen
wir alle uns noch mit den Vorgängermodellen rumschlagen
und uns mit den dazugehörigen Kühlern vergnügen.
Da es trotzdem noch eine recht große Auswahl
an Modellen gibt, haben wir diesmal zwei „Billigkühler“
im Test, da ja nicht alle von uns eine prall gefüllte
Geldbörse besitzen. Bei den Kühlern handelt
es sich um Modelle der Firma CoolJag, die sich auch
sehr ähneln. Ob es große Unterschiede bezüglich
der Leitung gibt und ob diese zu empfehlen sind, erfahrt
ihr im Testbericht.
Diesen
Test konnten wir natürlich nur durch unsere netten
Sponsoren realisieren, die uns die beiden Kühler
zur Verfügung gestellt haben. Unser Dank geht
einmal an Listan.de und an dream-modicases.de für
die Bereitstellung der Kühler.
Den
CoolJag JVC258A (mit Kupferplatte) erhielten wir von
dream-modicases.de:
Der
CoolJag JVC652A ist von unserem Sponsor listan.de:
CoolJag
JVC652A
Unser erstes Testexemplar, der CoolJag JVC652A, gehört
zu den billigsten Kühlern, die man überhaupt
zur Zeit kaufen kann. Die noch nicht ganz so bekannte
Firma brachte dieses Modell vor einer nicht ganz so
langen Zeit auf dem Markt. Der Kühler soll einen
AMD Athlon 2800+ kühlen können, aber ob
dies eine realistische Angabe für den kleinen
Kühler ist, erfahrt ihr im späteren Teil.
Hier
zunächst die technische Daten:
• Maße (mit Lüfter):80,0 (L) x 75,0
(B) x 64,0 (H) mm
• Maße des Lüfters: 70 x 70 x 15
mm
• Gewicht: 320 g
• Lüftertyp: Kugellager
• Drehzahl: 3600RPM
• Anschlüsse: 3-pin Molex
• Betriebsspannung: 12 V
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| Hier
der schwarze Kühler in seiner Verpackung. |
So
sieht er ausgepackt aus. |
Der
Kühler von vorn. |
Der
Kühler kommt schön verpackt in einer Blisterverpackung
ins Haus, die außerdem noch ein kleines Tütchen
Silmore Wärmeleitpaste enthält.
Schon durch die Verpackung ist erkennbar, dass es
sich bei diesem Kühlerexemplar, im Gegensatz
zu anderen aktuellen Kühlern, um eine kleine
Variante handelt, denn kommt hier nur ein 70mm, nicht
Temperatur geregelter Lüfter zum Einsatz, der
auf den ersten Blick einen durchaus akzeptablen Eindruck
macht.
Er verfügt über 11 schmale Rotorblätter,
die etwas schräg an dem Motor angebracht und
leicht gebogen sind. Ein Aufkleber auf dem Motor verziert
den Lüfter noch etwas und gibt über die
Voltstärke Auskunft.
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| der
Kühler von der Seite. |
Und
auch noch die andere Seite:) |
Schick. |
Kommt
der Fan erstmal auf Touren, dann dreht er mit flotten
3600 U/min (gemessen rund 3700 U/min), doch leider
gibt der Hersteller keine Informationen über
CFM und Geräuschpegel. Er wird nur als leise
bezeichnet, worauf wir im späteren Teil des Berichts
noch mal zu sprechen kommen. Ein Grund kann aber der
sein, dass der Lüfter nicht von CoolJag selber
ist, sondern von der Firma Everflow, die oft in Netzteilen
oder Gehäusen zu finden ist.
Den Strom bekommt der Lüfter über einen
normalen 3-Pin Molex-Stecker, der einfach an das Mainboard
angeschlossen werden kann.
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| Bei
dem Lüfter handelt es sich um eine 70mm
Variante. |
Der
Aufkleber des Lüfters zeigt Daten zum diesem. |
Der
Kühler von vorn. |