Autor:
René
Testdatum: 08.07.03
Jetzt
wird gedruckt!
Test: Dr.
Injekt Premium-Tinte Refillset für HP & Lexmarkdrucker
Drucker
sind heutzutage sehr günstig erhältlich und
auch schon fast überall zu haben, egal ob im Supermarkt
oder im Fachhandel. Doch immer noch teuer hingegen sind
die dazugehörigen Druckerpatronen, die manchmal
schon den Preis eines neuen Druckers übertreffen,
wenn man sich farbige und schwarze Tintenpatronen zusammen
kauft. Keine schöne Sache, aber Wirklichkeit. Daher
greifen einige Leute schon zu Produkten von Drittherstellern,
die aber nicht immer die gewünschte Qualität
liefern können.
Doch können die leergedruckten Tintenpatronen der
meisten Druckerhersteller mit ein wenig Geschick und
den entsprechenden Tintennachfüllsets wieder aufgefüllt
und somit ein neues Leben geschenkt werden. Das soll
in den meisten Fällen den Geldbeutel und auch die
Umwelt schonen. Doch taugen die Nachfüllsets wirklich
etwas?
Wir
haben von dem Onlineshop hamburg-mk.de ein Tintenrefillset
der Marke Dr. Injekt erhalten und wollen dieses mal
genauer unter die Lupe nehmen. Hierbei handelt es sich
um ein Komplettset, d.h. es ist Tinte sowohl für
Farbpatronen, als auch für schwarze Patronen mit
enthalten und außerdem ist dieses Set für
Hewlett Packard und Lexmark Drucker geeignet. Allerdings
gibt es auch für diverse andere Druckerhersteller
von dieser Marke passende Refillsets und Tinte.
Ein
großes Dankeschön geht an Herrn Kunde von
hamburg-mk.de, der uns das Set schnell und unproblematisch
zur Verfügung gestellt hat. Dafür vielen Dank!

Lieferumfang
Wir erhielten das Set in einen kleinen, weißen
Pappkarton auf dem ein Aufkleber des Herstellers zu
finden war. Im Karton befanden sich jeweils 30 ml der
Farben rot, blau und gelb, die in kleinen Fläschchen
abgefüllt waren. Außerdem war noch eine Flasche
Reiniger gegen verstopfte oder eingetrocknete Patronen
zu finden und noch eine Flasche mit 50 ml schwarzer
Tinte. Ein weiterer Bestandteil des Lieferumfangs ist
ein Paar Handschuhe (die man auch wirklich verwenden
sollte;) ), vier Spritzen, vier dazugehörige Spritznadeln,
eine Kanüle, ein Schraubhaken und eine sehr ausführliche
Anleitung für diverse Patronenfabrikate.
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Das
Set wird in diesen kleinen Karton ausgeliefert.
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Der
Inhalt des Kartons im Überblick.
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Für
den Test verwendeten wir Patronen für den
HP Deskjet 670C Drucker.
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Das
Befüllen
Wir verwendeten zum Test einen älteren Hewlett
Packard Deskjet 670C Series Drucker mit den dazugehörigen
Patronen (600er Serie). Beginnen wollen wir mit dem
Befüllen der schwarzen Patrone.
In
unserem Fall mussten wir den Druckkopf der Patrone zunächst
eine Reinigung verpassen. Dafür füllten wir
in einem flachen und kleinen Gefäß einwenig
des mitgelieferten Reinigers und stellten die Patrone
mit den Kopf nach unten in den Behälter. So muss
die Patrone zunächst 12 Stunden stehen bleiben,
bis man sie befüllen kann. Nach diesem Zeitraum
entnimmt man die Patrone wieder dem Behälter und
stellt sie auf ein Tuch, welches den Reiniger wieder
aufsaugt. Ist das erledigt, kann es auch schon fast
mit dem Befüllen losgehen:)
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Für
das Befüllen und die Reinigung sollte man
eine kleine und eine größere Schüssel
bereitstellen.
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Mit
diesen Reiniger können die Patronen gereinigt
werden.
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In
einer kleinen Schale muss etwas Reiniger
gefüllt werden und die Patronen hineingestellt
werden.
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Als
ersten Schritt muss das Ventil auf der Unterseite der
Patrone mit einem Klebestreifen verschlossen werden
(genauere Angaben sind der beiliegenden Anleitung zu
entnehmen), da dort später, beim Füllvorgang,
Tinte austreten könnte.
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Nach
der Reinigung ist der Druckkopf wieder frei und
die Tinte kann fließen:)
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Als
ersten Schritt muss man das Ventil auf der Unterseite
mit Klebeband überkleben.
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Zum
Befüllen der Patrone benötigt man diese
Spritze mit der beiliegenden Nadel.
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Anschließend
mussten wir bei unserem Patronenmodell in einer Einkerbung
ein kleines Loch hineinstechen und dieses mit den Schraubhaken
vergrößern, was auch noch ganz gut funktionierte.
Ist das Loch vergrößert, kann schon mal schwarze
Tinte in einer der beiliegenden Spritzen gefüllt
werden. Dann wird die Nadel vorsichtig in die kleine
Öffnung senkrecht hinein geschoben, bis ca. 1 cm
der Nadel in der Patrone verschwunden ist. Nun kann
das Befüllen beginnen. Bei den schwarzen Patronen
muss mehrmals der letzte Vorgang wiederholt werden,
da diese viel Tinte aufnehmen können.
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In
dem Deckel muss mit einer Nadel ein kleines Loch
hineingestochen werden.
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Das
kleine Loch muss noch mal mit dem Schraubhaken
vergrößert werden.
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Dann
kann die Nadel in die Öffnung geführt
werden.
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Ist
man mit dem Befüllen fertig, so muss die obere
Öffnung wieder luftdicht verschlossen werden, was
man laut Anleitung mit einem Klebeband machen sollte,
da sonst Farbe aus der Patrone laufen kann. Doch in
unserem Fall funktionierte leider kein Klebeband und
wir mussten auf einen größeren Tropfen Heißkleber
zurückgreifen, der das Loch dann wirklich luftdicht
verschließen konnte. Doch muss man bei solchen
Aktionen darauf achten, dass kein Kleber direkt in die
Öffnung fließt! Jetzt kann wieder der Klebestreifen
am Ventil entnommen werden und sollte nirgendwo Tinte
austreten, war alles erfolgreich.