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> Artikel > Hardwaretest > Cooling > CPU Kühler Seite 6/7

Der Test
Kommen wir nun zum eigentlichen Test. Wir haben die vier Kühler mit einen AMD Athlon XP 2000+ getestet. Um eine einhundertprozentige Prozessorauslastung zu simulieren, verwendeten wir das Programm Prime95. Für den Leerlaufmodus ließen wir den PC für eine knappe halbe Stunde ruhen. Die "Normal"-Temperatur entnahmen wir beim Arbeiten mit PhotoShop 7.0 und beim Surfen.

Wie schon oben erwähnt, entfernten wir die Wärmeleitpads von den Kühlern und setzten die Arctic Silver 3 Wärmeleitpaste ein, die zu den besten Pasten zählt die es gibt. Einen Kupferspacer verwendete wir allerdings nicht und das Gehäuse war während des Tests geöffnet und verfügte über keine zusätzlichen Gehäuselüfter.

Hier noch mal das Testsystem im Überblick:

CPU AMD Athlon XP 2000 + Palomino (1,66 GHz)
Mainboard ASRock K7Vt2
Grafikkarte MSI Geforce 3 Ti200
CPU-Kühler Super Silent Pro
Arbeitsspeicher Infineon 512MB DDR CL2
Festplatte IBM Deskstar 40 GB (7200 U/min, UDMA 100)
Gehäuse Chieftec CS601 Miditower
Netzteil Coba 400 Watt Silent
Betriebssystem Windows XP Prof. SP 1
Installierte DX Version Version 8.1

Bei unseren Test erhielten wir folgende Temperaturen:


Die Ergebnisse im Detail:

Auf den ersten Blick sehen die erreichten Temperaturen recht ordentlich aus, in anbetracht auf die Größe der vier Kühler.
Doch enttäuscht waren wir von den vergoldeten Diamond 2000, da er doch recht schwache Ergebnisse geliefert hat, die aber sicherlich auf die Aluminiumbodenplatte zurückzuführen sind. So denke ich auch, dass es mit der Freigabe (bis zu einen 2700+) sehr knapp werden könnte, wenn die Raumtemperatur etwas höher ist. Allerdings muss man sagen, dass der Diamond angenehm leise ist. Die temperaturabhängige Drehzahlregelung hat uns allerdings auch etwas enttäuscht, denn der Lüfter regelte erst richtig hoch, wenn die Gehäusetemperatur stark anstieg. Dann ist er auch nicht mehr so schön leise. Im normalen Betrieb lag die Drehzahl immer nur um 2600 U/min.

Positiv überrascht hat uns der Igloo Silent Breeze 462, der zwar ähnliche Werte lieferte wie der Diamond, aber ein reiner Silentkühler ist und dies berücksichtigt werden muss. Auch hier denke ich, dass die Freigabe bis zu einen 2700+ die Obergrenze ist. Die Lautstärke des Kühlers ist ebenfalls positiv und er kann bedenkenlos in einen Silentsystem eingesetzt werden. Die erreichten 45°C im Leerlauf können sich auch sehen lassen und reichen völlig aus.

Solide Ergebnisse lieferte der Igloo 2500. Bei diesem Kühler handelt es sich um ein Durchschnittsmodell und ist vor allem für die interessant, die ein einigermaßen leises System haben wollen und aber nicht auf Leistung verzichten wollen. Die erreichten 47°C im Volllastmodus erlauben noch leichtes Übertakten bei einer etwas schwächeren CPU. Auch bei diesem Modell würde ich wieder einen 2700+ als Obergrenze nehmen. Die Geräuschentwicklung bei dem Kühler kann zwar nicht mehr in Kategorie "Silent" eingeordnet werden, doch ist er noch recht leise und ist für ein ganz normales PC-System akzeptabel.

Der Igloo 2500 Pro ist das stärkste Pferd im Stall, aber auch das lauteste. Denn seine 4500 U/min sind nicht zu überhören und der Lüfter gibt einen recht hohen Ton von sich. Allerdings sind auch die erreichten Temperaturen im guten Bereich und er eignet sich gut zum Overclocken. Hier kann ich mir schon vorstellen, dass er einen 3000+ kühlen kann.

 

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Seite 1: Lieferumfang, Allgemeines zu den Kühlern
Seite 2: GlacialTech Diamond 2000 (24K Gold)
Seite 3: GlacialTech Igloo 2500
Seite 4: GlacialTech Igloo 2500 Pro
Seite 5: GlacialTech Igloo Silent Breeze 462, Monatge
Seite 6: Der Test, Testergebnisse
Seite 7: Fazit

 

 

 

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