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> Artikel > Hardwaretest > Cooling Seite 1/4

Autor: Florian Wilhelm
Testdatum: 15.11.2003

Die drei Muskeltiere?!
Vergleichstest: GlacialTech Diamond 2100, Igloo 2450 Pro & Igloo 2510 Pro

Wie schon des öfteren haben wir diesmal wieder einen CPU Kühler Vergleichstest im Gepäck. Da Kühler für den Prozessor immer weiter entwickelt werden und auch die Entwicklung der CPU nicht stehen bleibt, müssen sich die Firmen ständig neue Varianten ausdenken, mit denen man die enorme Abwärme bewältigen kann. Heute haben wir insgesamt drei CPU Kühler für AMD Prozessoren im Test. Es handelt sich hier um Modelle der Firma GlacialTech. Zum einen haben wir die Diamond 2100 (24K Golden Edition) Variante, dann den Igloo 2450 Pro und zu guter letzt den Igloo 2510 Pro ausgiebig unter die Lupe genommen.
Inwiefern es sich lohnt, sich einen dieser Kühler anzuschaffen und welcher für welchen User in Frage kommt, erfahrt ihr im Folgenden!

Doch zunächst kommt die Twinsbyte Tradition ins Spiel: die Danksagung. Wir möchten und ganz herzlich bei der Firma Awakian bedanken, die uns die Kühler schnell und unproblematisch zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank dafür!

GlacialTech Diamond 2100 (24K Golden Edition)
Der Diamond 2100 ist wie sein kleiner Bruder 2000 voll vergoldet und soll bis zu einem AMD Athlon XP 3200+ kühlen. Dabei soll laut Hersteller die Drehgeschwindigkeit zwischen 2200 und 3400 U/min (+/- 10%) liegen, je nachdem wie warm der Prozessor arbeitet. Mit diesen geringen Drehzahlen verspricht der Kühler eine angenehm ruhige Lautstärke und trotzdem gute Kühlleistungen.

Hier der Kühler neben seiner Verpackung.
Und hier ist das Goldstück neben der Verpackung.
HIer der Kühler von der Seite.

Technische Daten:
- Sockel-Typ: Sockel A and 370
- Freigabe für AMD: AMD Athlon XP 3200+
- Freigabe für Intel: Intel Celeron 1,4 GHz/ Pentium 3 1,4 GHz
- Material des Kühlkörpers: Aluminium (vergoldet)
- Gewicht: 256g
- Lüftergröße: 70*70*25 mm
- Lüfterdrehzahl: 2200 - 3400 U/min
- Geräuschpegel: 20.0 ~ 30.0 dBA

Der Kühlkörper des Diamond 2100 ist mit 28 Kühllamellen auf beiden Seiten bestückt, die wellenförmig angeordnet sind. Er besteht aus Aluminium, das, genau wie die Halteklammer, vollständig vergoldet ist, um die Kühlleistung zu verbessern und ihn sehr edel wirken lässt. Die Oberfläche ist glatt und glänzend, nur am Boden sind kleine Unebenheiten, die wahrscheinlich bei der Herstellung entstanden sind, aber keinen Mangel darstellen. Allerdings ist bei meinem Testexemplar eine kleine Delle im unteren Bereich zu bemängeln, die sicherlich nicht durch den Transport entstanden ist, sondern auch auf die Produktion zurückzuführen ist.

Der Kühler wurde mit 24K vergoldet!.
Hier die Lamellen in der Nahaufnahme.
Die Bodenplatte des Kühlers ist recht dick gehalten.
Hier der Lüfter des Kühlers.
Der Lüfter hat einen Durchmesser von sieben cm.
Dieser kleine Sensor steuert die Drehzahl des Lüfters.

Der verwendete Lüfter arbeitet mit 12V bei Umdrehung zwischen 2200 und 3400, d.h. er ist „Temperatur-Gesteuert“, was positiv zu bewerten ist, da der Lüfter nur bei Volllast eine Lautstärke von ~30 dBA erreicht und ansonsten extrem leise dreht.

Beim Einbauen des Kühlers mit einer 4-Punkt-Halteklammer gab es keinerlei Probleme, anstatt der Pads habe ich eine einfache Wärmeleitpaste verwendet. Nur beim Abmontieren war es nicht möglich den Diamond ohne behutsamen Einsatz eines Schlitzschraubenziehers zu entfernen, was schon sehr viel Gefühl erfordert und auch einmal schief gehen kann und ihm negativ angerechnet wird.

Die Bodenplatte ist recht blank poliert.
Standardgemäß ist auf der Bodenplatte ein Wärmeleitpad montiert.
Bei dem Kühler wird nur eine 4-Punkt-
Halteklammer verwendet.

Die Ausstattung des Diamond 2100 ist sehr bescheiden gehalten. Er ist in einem kleinen Karton verpackt, der gerade einmal so groß ist, dass der Kühler ohne quetschen reinpasst. An der Unterseite des Kühlers ist ein Wärmeleitpad befestigt, welches von einer Plastikschale geschützt wird.

 

 

 

 

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