Autor:
Marcel
Testdatum: 04.01.04
Low
Cost Grafik im Test
Test: Leadtek WinFast A350 TDH LX Geforce FX 5900
Das
Rennen um den ersten Platz den Thron der schnellsten
Grafikkarte führen zur Zeit immer noch nVidia
und der Konkurrent ATI. Wer hier siegt bzw. vorne
liegt, wird von jedem Benutzer anders gesehen. Der
eine findet nVidia besser, der andere wieder ATI.
Wirklich große Leistungsunterschiede zwischen
beiden Herstellern gibt es zur Zeit nicht mehr. Die
beiden Spitzemodelle sind zum einen die nVidia Geforce
FX 5950 Ultra und von ATI die Radeon 9800 XT. Beide
sind schnell, aber auch unheimlich teuer. Abhilfe
schaffen hier etwas abgespeckte Versionen der großen
Brüder. Meist wurde lediglich die Taktfrequenz
verringert und etwas langsamerer Speicher verbaut,
damit man die Grafikboards für einige 100 Euro
günstiger verkaufen kann. Dem PC Besitzer freut
das natürlich und kann mit etwas Geschick und
die passende Software die Leistung auf das Niveau
der "Großen" schrauben.
Heute haben wir uns mal eine Leadtek Winfast Karte
zu Gemühte geführt und sie auf Herz und
Nieren getestet. Bei diesem Modell handelt es sich
um eine nVidia Karte mit einem Geforce FX 5900 Grafikchip
und trägt die Bezeichnung Winfast A350 THD LX.
Die Karte siedelt sich im niedrigeren Preissegment
an und soll dennoch gute Leistung liefern.
Ein
Dankeschön geht an den Weihnachtsmann, der mir
die Karte unter dem Weihnachtsbaum gelegt hat. Danke
schööön! :-)
Lieferumfang
Ich habe die Karte als Retail-Version bei www.mindfactory.de
erworben. Ausgeliefert wird das edle Stück in
einem großen, schicken Karton. Gefüllt
ist dieser zum einen mit der Karte selber und zum
anderen mit recht viel Zubehör. Es haben unter
anderem auch zwei Spiele den Weg in den Karton gefunden,
einmal Big Mutha Truckers und zum anderen Gun Metal.
Beides sind zwar nicht die Renner, aber dennoch ganz
nette Spiele.
Außerdem legte man eine Treiber CD mit bei,
die neben den aktuellen 52.16 Treiber von nVidia auch
reichlich nützliche Tools mit beinhaltet. Dies
wären unter anderem WinFast PVR, WinFast DVD,
WinFox II, Cult 3D, Coloreal Embedded, Coloreal Visual
und Coloreal Bright. Als ganz nützliches Tool
erweist sich WinFox II, worauf ich später noch
etwas näher eingehen werde.
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| Der
schicke Karton der Grafikkarte. |
...und
das alles ist in dem Karton zu finden. |
Unter
anderem auch zwei Handbücher mit einem
kleinen Softwarebundle bzw. Spiele CDs. |
Für den Anschluss an das TV Gerät lässt
sich zudem ein SVHS Kabel auffinden. Leider ist es
mit rund 1,13 m nicht gerade lang geraten. Neben dem
SVHS Kabel befindet sich auch ein normales AV Kabel
im Lieferumfang. Die Länge ist in etwa gleich.
Im Gegensatz zu SVHS bietet der normale AV Anschluss
am Fernseher eine etwas schlechtere Bildqualität.
Bei SVHS werden alle drei Grundfarben getrennt übertragen,
was bei AV nicht der Fall ist.
Um das AV Kabel an der Grafikkarte anschließen
zu können, legte Leadtek einen speziellen Adapter
mit bei.
Wer zwei Monitore betreiben möchte und keiner
einen DVI Anschluss besitzt, benötigt einen Adapter
von DVI zu VGA, welcher ebenfalls beigelegt ist.
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| Hier
ist das gute Stück zu sehen. |
Das
mitgelieferte Zubehör besteht aus mehrern
Kabeln für den TV Out Anschluss. |
Damit eine schnelle Installation der Grafikkarte möglich
ist, findet man im Karton einen Quick Installation
Guide, der kurz die wichtigsten Schritte für
die Installation der Karte beschreibt. Wem das nicht
genügt, kann das etwas ausführlichere Handbuch
studieren. Beide Anleitungen sind in englischer Sprache
gehalten.
Da, wie jede andere aktuelle Grafikkarte auch, die
Leadtek eine zusätzliche Stromversorgung benötigt
ist ein 4 Pin Stromkabel beigelegt worden.
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