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> Artikel > Hardwaretest > Sonstiges Seite 3/4

Montage der Festplatte
Zunächst muss das Gehäuse geöffnet werden. Hier fällt auf, dass sich am Gehäuse keine Schrauben befindet. Es wird lediglich von einer Art Plastiknasen zusammengehalten, die sich an den Seiten des Gehäuses befinden. Um es zu öffnen, müsse diese einfach eingedrückt werden, wobei man hier schon viel Kraft und Geschickt aufwenden muss, damit sich dann schließlich das Gehäuse öffnet.

Diese Nase muss einfach eindrückt werden, um das Gehäuse zu öffenen.
Hier sind noch mal die zwei LEDs aus dem Inneren des Gehäuses.
Leider stören die Beinchen etwas von den LEDs und werden stark geknickt.

Ist dieser Schritt getan, kann schon mal die Festplatte bereit gelegt werden. Es biete sich zunächst an, das Stromkabel für das Laufwerk zu montieren und das IDE-Kabel. Nun kann die Festplatte schräg in das Gehäuse eingelassen werden. Man sollte dazu zuerst den hinteren Teil (gemeint ist der Teil mit den Anschlüssen) der Festplatte in das Gehäuse einsetzen, denn sonst könnte der IDE-Stecker etwas stören. Wenn man nun auch den vorderen Teil der Festplatte in das Gehäuse "sinken" lässt, fällt einem auf, dass die Anschlussbeine der LEDs etwas im weg sind. Mit einwenig hin und her schieben der Festplatte und drücken, bekommt man auch das gemeistert. Doch wird nach dem Einbau das Kabel für die LEDs sehr stark geknickt und es könnte hier zu einem Kabelbruch kommen. Also wurde die Position der zwei kleinen Leuchten nicht so gut gelöst.
Nun muss noch die Festplatte mit den mitgelieferten kleinen Schrauben befestigt werden und der Deckel einfach wieder raufgedrückt werden. Fertig. Nun ist die Festplatte sauber verpackt und kann an den PC angeschlossen werden. Dazu müssen nicht mal extra Treiber von der CD installiert werden, es sei denn man verwendet ein sehr altes Betriebssystem.

Zuletzt müssen noch die Kabel angeschlossen werden.
Etwas schwach aber ausreichend ist die Leuchtkarft der beiden LEDs.
Dieses Netzteil versorgt die Festplatte mit Strom.

Der Test
Wir testeten das Gehäuse in erster Linie mit einer 30 GB Maxtor Festplatte mit 5400 U/min und benutzen außerdem einen USB 2.0 Port. Doch wollten wir zusätzlich sehen, ob das Gehäuse auch mit alten bzw. sehr kleinen Festplatten zu recht kommt, denn die meisten Gehäuse unterstützen nur aktuellere Modelle. Dazu bauten wir eine alte 2,1 GB Festplatte der Marke Seagate ein, die aus dem Jahr 97 stammt. Doch leider kamen wir hier auf das gleiche Ergebnis, wie auch mit anderen Festplattengehäusen, sie funktionierte nicht. Der Controller erkannte die Festplatte gar nicht.

Wenden wir uns nun wieder dem Test mit der Maxtor Festplatte zu.
Um die Schnelligkeit zu überprüfen, führten wir einmal einen Test mit dem Programm SiSoft Sandra 2003 durch, womit man u.a. die Lese-/ Schreibrate der Festplatte messen kann. Außerdem kopierten wir einmal eine ca. 1 GB große Datei und eine 100 MB große Datei auf die Festplatte und entnahmen dabei die Zeit. Um einen Vergleich zu haben, führten wir den Test noch mal zusätzlich mit einem USB 1.1 Festplattengehäuse durch und verwendeten auch die gleiche Platte.

So sieht das ältere Modell aus, was wir zum Vergleich eingesetzt haben.
Hier auch noch mal der Innenraum. Das Netzteil ist bei diesem Case intern.
Hier ein Größenvergleich der beiden Gehäuse.

 

 

 

 

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