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> Artikel > Hardwaretest > Sonstiges Seite 1/5

Autor: Marcel
Testdatum: 06.06.03

Brillantes Bild zum kleinen Preis
Test + Mini-Guide: Samsung Samtron 51S TFT Monitor

Fast alle Produkte im PC Bereich entwickeln sich weiter. Einer der wichtigsten und besten Entwicklungen die es je gab sind TFT Monitore. Im Gegensatz zu den alten Röhrenmonitoren bieten sie viele Vorteile sowie auch einige Nachteile. Vor allem der Platzbedarf nimmt drastisch ab. Hat man früher noch fast einen ganzen Schreibtisch dem Monitor überlassen müssen, findet man mit einem TFT auch noch Platz für andere wichtige Dinge, z.B. die Tastatur.
Viele User, besonders Gamer, sind allerdings noch recht skeptisch bei einer Anschaffung eines solchen Gerätes. Irgendwie ja auch logisch, denn sie liegen noch in einer recht hohen Preisklasse und nicht jeder Monitor ist gleich für Gamer geeignet.
Wir haben uns passend dazu ein Einsteigermodell namens Samtron (Samsung) 51S aus dem etwas niedrigeren Preissegment angeschaut, das eine große Breite an Usern ansprechen soll. Doch kann man bedenkenlos zu so einem „Billigmodell“ greifen? Das und vieles mehr erfahrt ihr in unserem Testbericht.
Doch bevor wir mit den Test beginnen, wollen wir euch noch mal kurz die Funktionsweise eines TFTs etwas nahe bringen und auch eine kleine Kaufberatung, worauf man u.a. bei einem Kauf achten sollte.

Allgemein zu Flachbildschirmen
Die Technik
Schlank, flach und Umweltfreundlich – das ist das entscheidende Motto der TFT Monitore. Im Gegensatz zu den CRT’s (Röhrenmonitor) besitzen TFTs keine eingebaute Röhre, die mit Magneten und Gas funktioniert. Bei Röhrenmonitoren wird ein Elektronenstrahl erzeugt (jeweils einer für rot, grün und blau). Dieser bringt kleine Phosphormoleküle zum Leuchten. Allerdings ist die Leuchtdauer solcher Moleküle sehr gering, daher muss der Strahl sehr oft die Zeilen des Bildschirms „abfahren“. Bei 60Hz wird das Bild z.B. 60 mal pro Sekunde neu aufgebaut, wobei man hier auch ein starkes Flimmern wahrnehmen kann. Bei neueren Modellen lieg die Herzzahl schon bei über 100, was für ein viel angenehmeres Arbeiten sorgt.

Bei Flachbildschirmen werden Flüssigkristalle verwendet, die von Transistor Elementen gesteuert werden. So steuern sie z.B. ob die Kristalle an bestimmten stellen Licht durchlassen sollen oder nicht. Wird z.B. ein schwarzes Bild angezeigt, lassen die Kristalle kein Licht hindurch bzw. bekommen keine Spannung. Führt man nun den Flüssigkristallen Spannung zu, kann man ihre Position so verändern, dass sie Licht durchlassen.
Das Licht wird hierbei von Fluoreszenzröhren erzeugt, die ähnlich aufgebaut sind wie normale Neonröhren, eben nur über eine kleinere Bauweise verfügen. Dank dieser anderen Bauart flimmern TFT’s nicht und schonen die Augen. Daher spielt es keine Rolle, ob man nun eine Bildwiederholrate von 60 oder von 70 Hz einstellt. Dennoch sollte man genau in der Anleitung des Monitors nachschauen, was er maximal verträgt. Bei unserem Testmodell wird eine optimale Herzzahl von 60 angegeben.
Weiterer Bestandteil eines TFT LCD Monitors sind zwei Scheiben, auf denen sich viele Bildpunkte befinden. Zwischen diesen Scheiben befinden sich vier Filter (zwei Polarisierungs- und zwei Ausrichtungsfilter). Die Polarisierungsfilter übernehmen hierbei die Arbeit eines Prismas. Sie liefern die entsprechenden Farben auf den Monitor. Der andere Filter, der Ausrichtungsfilter, steuert die oben erwähnte Spannung für die Flüssigkristalle.

Ein weiterer Unterschied zwischen CRT und TFT liegt in der Maßeinheit, die man für die Größe des sichtbaren Bildes verwendet. Zwar werden bei beiden Monitortypen, also CRT und TFT, die Ausmaße in Zoll angegeben, dennoch liefert ein 15“ TFT fast das gleich große Bild wie ein 17“ CRT Monitor. Das liegt daran, weil man bei Flachbildschirmen den effektiv sichtbaren Bereich angibt. So ist bei einen 15“ TFT ca. 38,1 cm sichtbar. Allerdings kann das von Hersteller zu Hersteller etwas abweichen. Leider wissen viele User das nicht und fangen an zu schmunzeln, wenn sie etwas von einem 15“ TFT zu hören bekommen.

Mit den neuen Flachbildschirmen wurde die Ära des DVI Anschlusses eingeleitet. Mit einem DVI Anschluss lassen sich, ähnlich wie beim Standart VGA, die Bildsignale zum Monitor leiten. Doch wo liegt nun der Unterschied zwischen VGA und DVI? Verfügt ein TFT Monitor und eine Grafikkarte mit dem entsprechenden Anschluss, so werden die Bildsignale digital übertragen. Der Vorteil: Das sichtbare Bild auf dem Monitor zeigt sich in einer brillanten Qualität, vorausgesetzt der Monitor ist gut;) Ist man leider nicht stolzer Besitzer eines TFTs mit DVI sondern mit VGA Anschluss, so werden die digitalen Bilddaten in ein analoges Signal umgewandelt und im Monitor wieder auf Digital umgestellt. Dabei leidet die Bildqualität etwas, wobei man schon recht genau hinschauen muss.

 

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