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> Artikel > Hardwaretest > PC Komponenten > Grafikkarten Seite 1/9

Autor: Marcel
Testdatum: 14.07.03

Schnell, aber teuer!
Test: Sapphire Atlantis Radeon 9800 Pro

Seit dem nVidia ihr Flagschiff, die Geforce FX ins Rennen geschickt hat, geht der Kampf zwischen den beiden Grafikkartenherstellern erst richtig los. ATI hat es endlich geschafft ein Produkt auf den Markt zu bringen, welches schneller ist als eine Grafikkarte der Konkurrenz.
Schon mit der Radeon 9700 hat ATI bewiesen, was in ihren GPUs steckt. Doch nun ist eine neue Variante der Radeon Serie auf den Markt erschienen – die 9800 Pro. Mit ihr will der Hersteller nochmals auftrumpfen und unter Beweis stellen, dass sie die schnelleren Pixelbeschleuniger herstellen.
Bei unserem Modell handelt es sich um eine Radeon 9800 Pro der Firma Sapphire. In der Vergangenheit wurden die Sapphire Grafikkarten unter dem ATI Label vertrieben. Bekannt wurde sie erst durch die neuen 9000er GPUs von ATI.

Zunächst möchte ich mich aber ganz herzlich bei Herrn Berger von Sapphire bedanken, der den Test erst möglich gemacht hat! Vielen Dank!

Lieferumfang
Die Grafikkarte wird in einen schick gestalteten Karton ausgeliefert. Außer der Karte selber, findet man noch ein recht großes Softwarepaket vor. Es beinhaltet die zwei Spiele Tony Hawk’s Pro Skater 3 und Medieval Total War, sowie die DVD Software Power DVD XP 4.0 von Cyberlink. Zu diesem Paket gehört natürlich noch eine Treiber CD und eine Tool CD mit einen Overclockingprogramm von Redline mit dazu.

Bilder anklicken, für größere Ansicht!
Die Grafikkarte wird in solch einem schicken Karton ausgeliefert.
Das Flagschiff nach dem Auspacken.
Im Lieferumfang sind zahlreiche CD's mit enthalten.

Mitgeliefert wird zudem noch ein recht ausführliches Handbuch, ein S-VHS Kabel, ein AV Kabel und noch zwei Adapter. Einer dient dazu, das DVI Signal in das herkömmliche VGA Signal umzuwandeln und der andere um das AV Kabel auch an den S-VHS Stecker der Grafikkarte anschließen zu können. Zwischen diesen ganzen Kabeln fanden wir noch ein weiteres Stromkabel, welches die Atlantis 9800 Pro mit dem nötigen Strom versorgt.
Meckern kann man hier eigentlich nicht. Man findet alles Wichtige vor und sogar noch ein bisschen mehr!


Ausstattung & Features
Mit der 9800 Pro hat ATI eine weitere DirectX 9 Grafikkarte auf den Markt gebracht, die die alte 9700 endlich ablösen soll. Bei dieser Karte handelt es sich ganz klar um ein High End Gerät für PowerGamer, die noch das letzte Quäntchen an Leistung aus ihrem System holen wollen.
Bestückt ist das Flagschiff mit den neuen R350 Chip, der noch auf 0,15µm Basis gefertigt wird. Er wird ebenfalls bei den normalen 9800 Modellen verbaut, der dann lediglich über eine niedrigere Taktrate verfügt.
Im Gegensatz zum Vorgänger, der 9700 Pro, besitzt unser Testmodell einen höheren Chiptakt von rund 380 MHz. Die 9700 hatte lediglich 325 MHz. Auch der Speichertakt hat sich um
60 MHz erhöht, nämlich von 620 auf 680 MHz. Mit der Erhöhung der einzelnen Taktraten erreicht die max. Bandbreite der Karte 21,8 GB/s. Es stehen 8 Rendering Pipelines zur Verfügung.

Bilder anklicken, für größere Ansicht!
Sapphire legt noch diverse Adapter mit bei. Hier zu sehen ein AV zu SVHS Adapter.
Die Rückseite der 9800pro GPU.
Hier ist einer der acht Speicherbausteine zu sehen.

Diese Karte wird in zwei Versionen erhältlich sein. Zum einen mit 128 MB und zum anderen mit atem-beraubenden 256 MB DDR Speicher. Wie bei vielen neuen Karten auch, setzt Sapphire bei diesem Modell ebenfalls BGA Speicher ein. Diese unterscheiden sich zu den Standardspeichern vor allem durch ihre Bauform. Sie sind quadratisch und recht klein. Der Vorteil an diesen Speichern liegt darin, dass sie weniger Abwärme produzieren und somit viel höher getaktet werden können. Sapphire hat hier auf Qualität gesetzt und 2,8 ns schnelle Speicher von Samsung verbaut. Nach der ns-Zahl zu beurteilen, ist da noch ein wenig Spielraum zum Übertakten. Insgesamt findet man acht dieser kleinen Bausteinchen vor. Was mich eher verwundert hat ist, dass man hier auf keine passive Kühlung gesetzt hat. Alle Speicher sind nackt auf der Platine aufgelötet. Das Speicherinterface liegt, wie schon bei den R300 Karten, bei 256Bit. Bei der 9800 Pro ist es sogar in naher Zukunft möglich, DDR II Speicher zu verlöten, da schon bestimmte Vorrichtungen getroffen wurden. Der Vorteil an diesem neuen Speicher ist, dass er schneller arbeiten kann und höhere Taktraten verträgt. Ein Nachteil liegt darin, dass die Kosten für solche Speicher (noch) sehr hoch liegen und der sowieso recht hohe Preis noch mehr in die Höhe schießen kann.

 

 

 

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