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Grafikkarten |
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ATI wählte, wie schon bei vielen neueren
Karten auch, den AGP Interface AGP 3.0 8x.
Diese geballten Werte bringen noch einen Nachteil mit
sich, der allerdings recht gut von Sapphire bzw. ATI gelöst
worden ist. Die Karte benötigt mehr Strom, als der
AGP Bus liefern kann. Abhilfe wird durch einen zusätzlichen
Stromstecker auf der Grafikkarte geschaffen. Dieser wurde
früher in Form eines Molex Steckers aufgelötet.
Jetzt verwendet man hingegen einen normalen PC Stromstecker,
den man auch bei z.B. Festplatten vorfindet. Wird die
Karte nicht mit den zusätzlichen Saft versorgt, startet
der PC erst gar nicht. Also: Nach dem Einbau nicht vergessen,
das mitgelieferte Stromkabel an dem Netzteil und an der
Karte zu befestigen. Recht gut fanden wir, dass die Karte
nur durchgeschliffen wird und man keinen wichtigen Stromstecker
verliert.
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| Wer
kein Zweitmonitor mit DVI-Anschluss besitzt, benötigt
zum Anshluss diesen mitgelieferten Adapter. |
Die
Anleitung hält die wichtigsten Informationen
zur Grafikkarte und Installation bereit. |
Nicht
nur die GPU muss gekühlt werden, sondern
auch einige verbaute Chips. |
Weiterhin
verfügt die 9800 Pro über den SmartShader
in der Version 2.1. Er hat fast die gleichen Funktionen,
welche man auch schon auf den etwas älteren Boards
mit den R300 Chips vorfinden konnte. Unter den Namen
SmartShader sind mehrere Dinge zusammengefasst, so z.B.
der PixelShader 2.0 oder ein Vertex-Shader in der 2.0er
Version. ATI hat vor allem weitere Speicheroptimierungen
in dem SmartShader intrigiert. Früher konnten z.B.
max. 160 Instruktionen genutzt werden, so besteht heute
die Möglichkeit unendlich viele Befehle einzusetzen.
Ermöglicht wird dies durch den neuen F-Buffer,
der somit die Performence und die Bildqualität
erhöhen kann.
Ebenfalls wieder mit dabei ist die SmoothVision 2.1
Funktion. Sie übernimmt die Antialiasingfunktion
bzw. die Kantenglättung. Verbessert wurde hier
lediglich die Geschwindigkeit. Im Gegensatz zu nVidias
AntiAliasing, wird das von ATI oftmals bevorzugt, da
es viel bessere Ergebnisse liefert.
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| Die
drei Anschlüsse für Monitor und TV von
hinten. |
Bei
diesen Kabeln handelt es sich um verlängerungskabel
für den Anschluss der Grafikkarte an das
TV- Gerät. |
Die
Grafikkarte von vorne. |
Auch
nicht ganz neu ist die TruForm Technologie 2.0. Sie
wurde auch schon bei der 9700 eingesetzt. Doch wozu
dient TruForm eigentlich? Mit dieser Technologie lassen
sich Objekte z.B. Spielfiguren runder darstellen. Ermöglicht
wird dies, durch weiteres dazurechnen von Dreiecken
bei 3D Objekten. Aufgebaut ist dieses Feature auf der
n-Patch Engine. Sie bringt zudem noch den Vorteil, dass
dieses „Dazurechnen“ kaum Rechenleistung
frisst. In der neueren 2.0 Version von TruForm wurden
neue DirectX 9.0 Features hinzugefügt, wie z.B.
continuous tesselation und Displacement Mapping. Doch
noch tiefer in die Techniken dieser beiden Features
wollen wir hier nicht gehen.
Mit der 9700 fügte ATI eine neue Speicheroptimierung
ein, die jetzt auch bei ihren neuen R350 Chip verwendet
wird. Diese Speicheroptimierung nennt sich Hyper-Z III
und befindet sich bereits in der dritten Generation.
Sie bringt eine Leistungsverbesserung von ca. 25% mit
sich. Dabei werden nur 3D Objekte vollständig gerendert,
die auch wirklich sichtbar sind. Befindet sich z.B.
hinter ein 3D Objekt (nehmen wir als Beispiel ein Haus)
noch ein weiteres z.B. ein Auto, ist dieses nicht sichtbar
und muss nicht mitberechnet werden. Dieses Feature kennt
man sicherlich schon aus den alten PowerVR Zeiten mit
ihrer Kyro I und II.
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| Die
Rückseite der Karte ist lediglich mit sehr
kleinen Bauelementen bestückt. |
Die
Beschriftung des Chips gibt einige wichtige Informationen
über Hersteller und Geschwindigkeit her. |
Für
den Reibungslosen Betrieb der Grafikkarte, muss
diese mit etxra Strom beliefert werden. |
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