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> Artikel > Hardwaretest > Cooling > CPU-Kühler Seite 3/4

Der Lüfter
Bei dem Lüfter handelt es sich um eine 80mm Variante der Firma F.T.C., die unseres Erachtens nach keinen sehr großen Bekanntheitsgrad hat. Der Lüfter besitzt, wie für 80er Lüfter üblich, sieben Rotorblätter und ist in einem Lilafarbton gehalten. Ein Logo auf der Vorderseite des Motors rundet das Design noch etwas ab. Die Rotorblätter sind alle leicht gekrümmt und können 28 CFM Luft schaufeln. Der Lüfter dreht mit einer Drehzahl von ca. 2300 U/min und soll dabei nur eine maximale Lautstärke von 21 dB(A) besitzen, worauf wir später noch näher eingehen werden.

Der Lüfter ist in einen Lilaton gehalten.
Die Front des Lüfters.
Ein kleines Typenschild gibt über die Firma Auskunft.
Schick:)
Der Fan wird einfach den Kühlkörper verschraubt.
Dieses Gitter schützt den Lüfter.

Für den nötigen Strom sorgt ein kleiner 3-Pin-Molex Stecker, an einem nicht allzu langen Kabel. Das besondere an dem Kabel ist, dass es mit einem transparenten Kabelschuh aus weichem Plastik umhüllt ist und das Kabel so gut zusammenhält.

Verarbeitung
Die Verarbeitung kann sich im Großen und Ganzen sehen lassen. Doch mussten wir Mängel bei der Verarbeitung des Lüfters feststellen. Leider besaßen einige Rotorblätter kleine Erhöhungen auf der Unterseite, bzw. kleine „Plastikblasen“, die bei der Herstellung der Rotorblätter entstanden sind und etwas den Luftstrom beeinträchtigen können. Auch waren einige Kanten an den Blättern nicht optimal geschliffen, sondern besaßen kleine Unebenheiten.

Leider lassen sich an einigen Rotorblättern
Mängel vorweisen.
Auch die Kanten der Rotorblätter könnten besser sein.
Sonst kann der Kühler eine guter Verarbeitung vorweisen.

Der Kühlkörper hingegen konnte eine gute Verarbeitung vorweisen. Die Lamellen wurden ordentlich gefräst und besaßen auch keine Verbiegungen etc. Die Bodenplatte ist ebenfalls gut gelungen und wurde recht blank poliert. Es waren keine Verarbeitungsspuren sichtbar.

Geräuschentwicklung
Leider verfügen wir über kein dB(A) Messgerät, was wir natürlich sehr bedauern, doch verließen wir uns auf das Gehör und haben festgestellt, dass der Lüfter eine angenehme Laufruhe besitzt und durchaus für den Einsatz in Silentsystemen geeignet ist.

Der Test
Natürlich musste sich der Kühler auch praktisch beweisen. Wir testeten den Kühler mit einem AMD Athlon XP 2800+. Hier aber noch mal unser System im Überblick:

CPU AMD Athlon XP 2800+
Mainboard Epox 8RDA (USB 2.0; nforce2 Chipsatz)
Grafikkarte Leadtek Winfast Geforce FX5900 A350 TDH
CPU-Kühler Cooler Master Aero Light (7Volt, silent)
Arbeitsspeicher Infineon 256MB DDR333 CL2
Festplatte/n im Test-PC Maxtor 60 GB (7200 U/min, UDMA 100)
CD-Laufwerke/ Brenner etc. Asus 50x CD-Laufwerk
zusätzliche Steckkarten:  k.A.
 

Den Kühler ließen wir als erstes unter Volllast laufen. Den Volllastmodus simulierten wir mit dem Tool „CPU-Burn-In“. Für den Leerlaufmodus ließen wir den PC für einige Zeit ruhen und schlossen alle Anwendungen, bis die Temperatur wieder stabil gesunken ist.
Wir verwendeten die bekannte Artic Silver 3 Wärmeleitpaste und keinen Kupferspacer!


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