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> Artikel > Hardwaretest > Gehäuse & Zubehör > Gehäuse Seite 1/4

Autor: Marcel Reichelt
Testdatum: 11.11.03

Das Gehäuse mit Durchblick!
Test: Sunbeam Acrylic PC Case (transparent)

Achja, viele PC Modder träumen doch von einem Computergehäuse, wo man am besten seine ganze Hardware von außen präsentieren kann. Welcher Computerfreak will denn nicht zeigen was seine Kiste an „inneren Werten“ hat? Daher kamen schon vor einer recht langer Zeit Modder auf die findige Idee, Fenster, so genannte Window Kits, in ihren Rechnern einzubauen, um das Innenleben zu beleuchten und für jeden sichtbar zu machen. Immer größer mussten die Windows werden, sogar der Boden sollte einen Durchblick erlauben. Da kommt doch die Frage auf, warum man nicht gleich seinen Computer in ein durchsichtiges Gehäuse verpflanzt?! Die Industrie hat schnell verstanden, was die neue Generation von Moddern will und stellen schon seit etwas längerer Zeit PC Gehäuse aus Plexiglas her. Das klingt erst etwas verrückt, ist aber Wirklichkeit. In Asien sind sogar schon PC Gehäuse aus Pappe aufgetaucht. Wir können gespannt sein, was da noch so alles auf uns zukommt.
Ob es sich lohnt, ein solches Acryl Gehäuse zu kaufen, oder ob es sich hierbei nur um einen Flop handelt, könnt ihr im Folgenden lesen!

Das Dankeschön geht diesmal an Listan.de, die uns das Gehäuse zugesandt haben. Vielen herzlichen Dank dafür!

Lieferumfang
Erhält man den Karton vom lieben Postboten, so kann man sich gar nicht vorstellen, dass es sich hierbei um ein PC Gehäuse handelt, denn der Karton ist normalerweise viel zu schmal, dass sich dort ein Gehäuse drin befinden kann. Doch da irrt man sich. Das Gehäuse liegt nämlich als Bausatz vor, der dank der mitgelieferten Anleitung zusammengesetzt werden kann. Die Anleitung liegt leider nur in englischer Sprache vor.
Den größten Platz nehmen die großen Plexiglasscheiben ein. Folgende Scheiben sind mitgeliefert: 2 Seitenscheiben, 1 Deckel, 1 Boden, 2 Plexiplatten für Laufwerke, 4 Laufwerksblenden (5 ¼ Zoll) und 2 für 3,5 Zoll.

Hinter dieser Verpackung verbirgt sich der Bausatz.
Die Schachtel mit dem Zubehör.
Es werden sogar Handschuhe mitgeliefert, zum Schutz gegen Fingerabdrücke.

Außer den Scheiben ist noch ein größeres Metallstück vorzufinden. Dieses Teil stellt die Einheit für das Mainboard da. Hier werden die Steckkarten und weiteren Anschlüsse des Boards befestigt. In einen weiteren kleinen Karton befindet sich das restliche Zubehör, wie diverse Schrauben, Montageblöcke, eine Schalterleiste mit LEDs, Siliconfüße, ein Lautsprecher und noch viele andere Kleinigkeiten. Für einen sauberen Zusammenbau liegen zwei weiße Handschuhe bei, die aus Stoff gefertigt sind.

Ausstattung
Ein Plexiglasgehäuse ist die beste Möglichkeit um der Öffentlichkeit sein teures Innenleben des Rechners zur Show zustellen. Allerdings sei hier gleich erwähnt, dass man das Gehäuse lediglich bei Veranstaltungen, Ausstellungen oder anderen besonderen Anlässen benutzen darf. Der Grund? Da fast das komplette Case aus Plexiglas gefertigt ist, werden die EMV Strahlen, die die elektronischen Bauelemente im Rechner aussenden, nicht abgeschirmt. Sie dringen durch das Plexiglas hindurch und können andere Geräte stören. Zudem ist die Strahlung auch auf längerer Zeit für den Menschen schädlich. Natürlich setzten viele User diese Gehäuse auch Zuhause ein, was ja auch verständlich ist, da es schön aussieht und ein normaler gemoddeter PC auch mehr strahlen würde.

Die englische Anleitung dokumentiert den Zusammenbau.
Diese kleine Platine verfügt über zwei LEDs, sowie zwei Schalter (Power, Reset).
Die goldenen Schrauben sind Hauptbestandteil
des Zusammenbaus.

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