Autor:
Boris
Wolf
Testdatum: 03.11.03
Billig
gleich schlecht?
Kurztest: Thermaltake TR2-M3
CPU-Kühler
Diesmal
haben wir einen äußerst preiswerten CPU-Kühler
getestet, was laut Hersteller aber keinen negativen
Einfluss auf seine Lautstärke und Kühlleistung
haben soll. Thermaltake’s TR2-M3 ist freigegeben
bis zu einem Athlon XP 3400+. Ob er hält was
er verspricht wird dieser Test zeigen.
An
diese Stelle möchte ich mich ausdrücklich
bei dream-modicases.de
bedanken, welche diesen Testbericht durch ihr Sponsoring
ermöglicht haben!

Lieferumfang
Viel an Zubehör wurde dem CPU Kühler leider
nicht mit beigepackt. Im kleinen Karton befindet sich
lediglich der Kühler. Auch extra Wärmeleitpaste
konnten wir nicht auffinden, was normalerweise zur
Standartausführung eines jeden Prozessorkühlers
gehören sollte. Dafür packte Thermaltake
ein Wärmeleitpad auf die Bodenplatte des Kühlers.
Das is zwar nicht optimal, aber für diese Preisklasse
angemessen.
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| Hier
der Kühler und die Verpackung. |
Der
Kühler wird fertig montiert geliefert.
Hier nur für das Foto zerlegt. |
Der
Kühler sieht durch den silbernen Kühlkörper
ganz schick aus. |
Technische
Daten:
• Maße: 80x80x25 mm
• Drehzahl: 2500 +/- 10% U/min
• Lautstärke: 21 dBA
• Lebensdauer: 40, 000 Stunden
• Kugellager: One Ball Bearing
• Leistungs- Aufnahme: 2,4 Watt
• Anschluss: 3 Pin
• Volumenstrom: 32 CFM
• Gewicht: 378g
Allgemeines
Thermaltake will mit der TR2-Reihe Kunden erreichen
die für wenig Geld eine einigermaßen gute
Kühlleistung erzielen möchten und gleichzeitig
keinen Rechner haben wollen, der mehr Lärm als
ein Staubsauger macht. Hauptkäufer sind meist
keine Casemodder und Overclocker, weil sie entweder
einen CPU-Kühler benötigen der optisch einen
ausgezeichneten Eindruck macht oder etwa ein Modell
welches einen High-End-Prozessor Kühlen soll.
Der Kühler ausgepackt macht einen recht massiven
Eindruck und wirkt durch den silbernen Kühlkörper
auch etwas edel, doch handelt es sich hierbei um kein
Designerstück. Der schwarze Lüfter auf dem
Kühlkörper wirkt ebenfalls auf dem Kühlkörper
recht wuchtig, obwohl es sich um ein normales Modell
handelt. Auch ist dem Kühler nicht auf Anhieb
zu entnehmen, dass es sich hierbei um einen "Billigkühler"
handelt.
Lüfter
Auf dem Aluminiumkühlkörper befindet sich
ein 80mm Lüfter welcher ebenfalls aus dem Hause
Thermaltake stammt, genauer noch aus der Reihe Everflow
und mit einem einfachen Kugellager, sprich One Ball
Bearing, ausgestattet ist. Die Drehzahl liegt bei
2500 U/min und weicht maximal um 10% ab. Die geringe
Drehzahl hat zur Folge, dass der Lüfter mit 21
dB recht leise ist. Zudem ermöglicht der Lüfter
das Auslesen der aktuellen Drehzahl, durch das Bios
bzw. durch ein entsprechendes Programm. Trotz seines
geringen Lautstärkepegels und seiner daraus resultierenden
vergleichsweise geringen Drehzahl soll es also möglich
sein einen Athlon XP 3400+ auf einer angemessenen
Temperatur zu halten. Dazu später mehr. Frischluft
sollen die insgesamt sieben Rotorblätter des
Lüfters dem Kühlkörper zuschaufeln.
Der dabei entstehende Volumenstrom liegt bei 32 CFM.
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| Der
Lüfter ist mit vier Schrauben am Kühlkörper
montiert. |
Hier
die Rückseite des Kühlers, auf der
man einige Infos zum Fan entnehmen kann. |
Die
Höhe des Fans beträgt 2,5cm. |