Kühlkörper
& Kupferplatte
Zu dem Kühlkörper selbst ist zu sagen, dass
er aus 22 parallel zueinander angeordneten Aluminium
– Lamellen besteht. In der Mitte dieser befindet
sich eine Lücke für die Halteklammer, durch
welche der Kühler Halt am Mainboard findet. Vier
breitere Lamellen dienen zu der Befestigung des Lüfters
am Kühlkörper selbst. Wie auf den Bildern
unschwer zu erkennen, ist er sehr sauber verarbeitet.
Die Oberfläche ist glatt und hinterlässt
im optischen Gesamteindruck einen äußerst
edlen Eindruck. Lediglich am Rand ist das Aluminium
etwas spröde Verarbeitet, meiner Ansicht nach
ist das aber ok für diese Preisklasse. Die Grundplatte,
auf der die Lamellen aufliegen, ist recht dick und
hat in der Mitte eine kleine Einkerbung. Diese kann
beispielsweise zum Einlassen eines Temperatursensors
nützlich sein.
Gehalten wir das 387g schwere Gefährt durch eine
6 Punkt-Halterung.
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Hier der Kühlkörper mit demontiertem
Lüfter. |
In
der Mitte befinden sich keine Lamellen, denn
dort befindet sich die Halteklammer. |
Die
Bodenplatte ist aus Kupfer gefertigt und lässt
sich demontieren. |
Auf
der Unterseite des Kühlkörpers ist eine
Kupferplatte angebracht, welche eine schnelle und
effektive Wärmeableitung garantieren soll. Folglich
berührt nur sie die CPU bei korrekter Montage.
Die Platte ist mit vier versenkten Kreuzschrauben
fest angebracht und mit Wärmeleitpaste versehen.
Falls möglich kann diese natürlich auch
durch hochwertigere Wärmeleitpaste ersetzt werden,
um die Temperatur noch weiter zu senken. Wir haben
es nicht bei der von Werk aufgetragenen Paste belassen,
sondern haben etwas hochwertigere Titan TTG-S104 aufgetragen.
Zu der Kupferplatte selbst ist noch zu sagen, dass
sie wie der Kühlkörper selbst auch sehr
glatt geschliffen und poliert ist und somit keine
Gefahr für den Kern der CPU darstellt. Auf der
Unterseite des Kühlers ist eigentlich ein Wärmeleitpad
angebracht, dieses entfernten wir vor dem Test und
nahmen stattdessen Wärmeleitpaste von Titan (TTG-S104)
mit Silberanteil.
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Der Kühler ist recht ordentlich verarbeitet. |
Die
Bodenplatte ist mit vier Schrauben befestigt. |
Hier
der Kühler noch mal von der Unterseite. |
Der
Test
Wir
testeten den Kühler mit der Titan TTG-S104 Wärmeleitpaste.
Zudem folgendes Testsystem:
| CPU |
Test1:
AMD Athlon XP 2000+ @ 1666 MHz / Palomino Kern
Test2: AMD Athlon XP 3200+ @ 2210 MHz / Barton
Kern
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| Mainboard |
MSI
K7N2-L Delta Series |
| Grafikkarte |
k.A. |
| CPU-Kühler |
Thermaltake
TR2-M3 |
| Arbeitsspeicher |
Nanya 512MB DDR CL2 |
| Festplatte/n
im Test-PC |
Western
Digital 40 GB (7200 U/min, UDMA 133) |
| CD-Laufwerke/
Brenner etc. |
350
Watt NoName Netzteil |
| zusätzliche
Steckkarten: |
k.A. |
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Test
I
Um ein durchschnittliches Messergebnis zu erzielen,
testete ich den Kühler bei einer Raumtemperatur
von ca. 22° C. Und erhielt folgende Werte:

Test II
Die Testergebnisse des ersten Tests waren recht normal
für einen 2000+ in der Kombination mit diesem
Lüfter. Mich interessierte allerdings, ob der
TR2-M3 es tatsächlich schafft einen 3200+ mit
einer stabilen Temperatur zu versorgen. Also testete
ich erneut bei einer Raumtemperatur von 22°C mit
dem gleichen System wie vorher, nur diesmal mit einem
Athlon XP 2500+. Ich muss an dieser Stelle hinzufügen,
dass diese CPU aus der AQZEA Reihe stammt. Dass bedeutet
er lässt sich ohne weiteres auf einen Athlon
XP 3200+ und sogar höher übertakten. Dies
tat ich auch um die Reaktion des Kühlers zu ermitteln.
Demnach erhielt ich diesmal folgende Messergebnisse
bei einer Taktfrequenz von 2210 MHz: