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> Artikel > Hardwaretest > Cooling > CPU Kühler Seite 2/3

Kühlkörper & Kupferplatte
Zu dem Kühlkörper selbst ist zu sagen, dass er aus 22 parallel zueinander angeordneten Aluminium – Lamellen besteht. In der Mitte dieser befindet sich eine Lücke für die Halteklammer, durch welche der Kühler Halt am Mainboard findet. Vier breitere Lamellen dienen zu der Befestigung des Lüfters am Kühlkörper selbst. Wie auf den Bildern unschwer zu erkennen, ist er sehr sauber verarbeitet. Die Oberfläche ist glatt und hinterlässt im optischen Gesamteindruck einen äußerst edlen Eindruck. Lediglich am Rand ist das Aluminium etwas spröde Verarbeitet, meiner Ansicht nach ist das aber ok für diese Preisklasse. Die Grundplatte, auf der die Lamellen aufliegen, ist recht dick und hat in der Mitte eine kleine Einkerbung. Diese kann beispielsweise zum Einlassen eines Temperatursensors nützlich sein.
Gehalten wir das 387g schwere Gefährt durch eine 6 Punkt-Halterung.

Hier der Kühlkörper mit demontiertem Lüfter.
In der Mitte befinden sich keine Lamellen, denn dort befindet sich die Halteklammer.
Die Bodenplatte ist aus Kupfer gefertigt und lässt sich demontieren.

Auf der Unterseite des Kühlkörpers ist eine Kupferplatte angebracht, welche eine schnelle und effektive Wärmeableitung garantieren soll. Folglich berührt nur sie die CPU bei korrekter Montage. Die Platte ist mit vier versenkten Kreuzschrauben fest angebracht und mit Wärmeleitpaste versehen. Falls möglich kann diese natürlich auch durch hochwertigere Wärmeleitpaste ersetzt werden, um die Temperatur noch weiter zu senken. Wir haben es nicht bei der von Werk aufgetragenen Paste belassen, sondern haben etwas hochwertigere Titan TTG-S104 aufgetragen. Zu der Kupferplatte selbst ist noch zu sagen, dass sie wie der Kühlkörper selbst auch sehr glatt geschliffen und poliert ist und somit keine Gefahr für den Kern der CPU darstellt. Auf der Unterseite des Kühlers ist eigentlich ein Wärmeleitpad angebracht, dieses entfernten wir vor dem Test und nahmen stattdessen Wärmeleitpaste von Titan (TTG-S104) mit Silberanteil.

Der Kühler ist recht ordentlich verarbeitet.
Die Bodenplatte ist mit vier Schrauben befestigt.
Hier der Kühler noch mal von der Unterseite.

Der Test
Wir testeten den Kühler mit der Titan TTG-S104 Wärmeleitpaste. Zudem folgendes Testsystem:

CPU

Test1: AMD Athlon XP 2000+ @ 1666 MHz / Palomino Kern
Test2: AMD Athlon XP 3200+ @ 2210 MHz / Barton Kern

Mainboard MSI K7N2-L Delta Series
Grafikkarte k.A.
CPU-Kühler Thermaltake TR2-M3
Arbeitsspeicher Nanya 512MB DDR CL2
Festplatte/n im Test-PC Western Digital 40 GB (7200 U/min, UDMA 133)
CD-Laufwerke/ Brenner etc. 350 Watt NoName Netzteil
zusätzliche Steckkarten:  k.A.
 

Test I
Um ein durchschnittliches Messergebnis zu erzielen, testete ich den Kühler bei einer Raumtemperatur von ca. 22° C. Und erhielt folgende Werte:


Test II
Die Testergebnisse des ersten Tests waren recht normal für einen 2000+ in der Kombination mit diesem Lüfter. Mich interessierte allerdings, ob der TR2-M3 es tatsächlich schafft einen 3200+ mit einer stabilen Temperatur zu versorgen. Also testete ich erneut bei einer Raumtemperatur von 22°C mit dem gleichen System wie vorher, nur diesmal mit einem Athlon XP 2500+. Ich muss an dieser Stelle hinzufügen, dass diese CPU aus der AQZEA Reihe stammt. Dass bedeutet er lässt sich ohne weiteres auf einen Athlon XP 3200+ und sogar höher übertakten. Dies tat ich auch um die Reaktion des Kühlers zu ermitteln. Demnach erhielt ich diesmal folgende Messergebnisse bei einer Taktfrequenz von 2210 MHz:

 

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