Autor:
panni
Testdatum: 06.08.2003
Der
Kühle, Leise
Test:
CPU Kühler - Thermaltake SubZero 4G P4
Große
Reden schwingt Thermaltake mit ihrem neuen SubZero-System.
Dieser neue CPU-Kühler soll Prozessoren konstant
bei 28°C (idle), maximal 55°C (Volllast eines
Pentium4 3,06ghz) halten und dabei extrem leise sein.
Ob der
renomierte Hersteller diese Versprechen halten kann,
erfahrt ihr in diesem Test.
Zuerst
komme ich zur Verpackung und deren Inhalt:
Ausstattung/Lieferumfang
Der Inhalt des Paketes besteht aus dem CPU Kühler
selbst, einer PCI Karte mit der ungefähren Größe
einer aktuellen Grafikkarte, ein Stromkabel, ein Hauptkabel
(mehradrig) sowie Wärmeleitpaste, Schrauben und
die Haltevorrichtung. Desweiteren ist ein gleitgelagerter,
mit blau leuchtenden LEDs bestückter, 80/80mm
Gehäuselüfter enthalten.
Eine kompakte Anleitung darf natürlich auch nicht
fehlen.
Die Wärmeleitpaste ist leider eine der schlechteren
Art, ca. 4.0W/mK beträgt die Wärmeleitfähigkeit.
Alles ist feinsäuberlich verpackt und gesichert.
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| Die
"kompakte" Verpackung... |
...und
der Inhalt |
Der
Kühler
Zunächst
schauen wir uns den eigentlichen CPU Kühler an.
Er ist in der Pentium4-Version vollständig (!)
aus Aluminium, nach unseren Erfahrungen können
diese Kühler normalerweise nicht die Leistung
eines Kupferkühlers bringen, aber warten wir
mal ab.
Der CPU Kühler besteht aus einem 70x70 Lüfter,
dieser dreht mit maximal 4800rpm und besitzt eine
angegebene Maximallautstärke von 38dBA und "schaufelt"
eine maximale Luftmenge von 35.3 CFM.
Unter diesem ist ein Aluminium-Kühlblock mit
einer Größe von 80 x 68.5 x 41.3 mm. Zwischen
der Kühl-Bodenplatte und diesem Block liegt etwas
besonderes - ein Peltierelement mit der Größe
40 x 80mm, was von Thermaltake "T.E.C unit"
genannt wird, "Thermo-electric unit". Die
Funktion dieses Peltiers besteht darin, besonders
schnell Wärme von dessen einer Seite auf die
andere zu übertragen und so für Kälte
an der CPU zu sorgen.
Eine Seite ist dauerkalt (theoretisch unter 0°C)
und im Betrieb wird die Wärme, die an der CPU
Seite anfällt, von der anderen absorbiert. Dieser
Peltiereffekt wurde erstmals im 19. Jahrhundert entdeckt.
Die
CPU wird also ständig gekühlt und die Wärme
die am Peltierelement absorbiert wird, wird durch
den geregelten, leisen, Lüfter, der auf der Kühleinheit
sitzt, abgetragen.
Die
Bodenplatte dieses Kühlers ist, für Aluminiumkühler
Verhältnisse sehr glatt und sauberst geschliffen.
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| Der
gesamte Kühler von oben. |
Der
selbige von der Seite (Peltier ist gut zu erkennen) |
Und
die Bodenplatte (man bemerke die Spiegelung) |
Auf
der nächsten Seite kommen wir zur PCI Karte des
SubZero.