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> Artikel > Hardwaretest > Cooling > Wasserkühlung Seite 1/8

Autor: Marcel
Testdatum: 16.08.03

Wasser an Board!!
Test: ZERN Wasserkühlungskomplettset 1 Delta-Serie TR (mit FMS)

Wasserkühlungen sind in aller munde. Ständig erscheinen neue Hersteller für Wasserkühler oder Radiatoren etc. auf der Bildfläche. Einer, der schon einige Jahre mit im Rennen der Wasserkühler ist, ist die Firma Zern aus dem schönen Österreich. Wasserkühlungen sollen im Gegensatz zur Luftkühlung eine bessere Leistung bei geringerer Lautstärke bieten. Doch das ist leider nicht immer der Fall. Vor allem bei „Billigausführungen“ hat man oft schlechte Kühlung und eine miese Verarbeitung. Zudem scheint der Zusammenbau eines solchen Kühlsystems nicht jedermanns Sache zu sein. Hier ist es wichtig, dass der Hersteller eine gute Einbauanleitung und eine einfache Montage der Komponenten liefert. Doch sprechen diese Argumente auch für das Komplettset von Zern? Im Weiteren erfahrt ihr mehr zur Wasserkühlung und zu unseren Testergebnissen.

Eine großes Dankeschön geht an die Firma Dantotec.de, die uns das Set für einen Test zur Verfügung gestellt hat. Vielen herzlichen Dank!

Lieferumfang
Der Lieferumfang des Sets kann sich wirklich sehen lassen. Im Set ist ein Zern Single Radiator mit der Bezeichnung R-Fin-Cu 2003 vorzufinden. Er besteht, wie es der Name schon verrät, vollständig aus Kupfer, aber dazu später mehr. Passend zum Kupfer Radiator packte Dantotec ein Delta TR CPU-Kühler mit bei. Für ein leichteres Befüllen des Systems mit Wasser findet man einen Ausgleichsbehälter vor, der auch zur Entlüftung dient.

Bilder anklicken, für größere Ansicht!
Der fast komplette Lieferumfang des Sets, leider wurde uns kein Schlauch und keine Einbauanleitung mitgeliefert..
CPU Kühler sowie Vorfluter kam in solch einer Verpackung daher.
Die Pumpe hatte den schicksten Karton von allen beigelegten Sachen.

Zur Wasserbeförderung dient die bekannte Eheim 1048 Pumpe. Sie ist die leistungsstärkste Pumpe der Eheim Reihe. Für Frischluft auf den Radiator sorgt ein 120mm Silent-Lüfter der Firma Sharkoon. Er soll gerade mal um die 21db(A) laut sein, also kaum Hörbar.
Zu den ganzen oben genannten Produkten wurde außerdem noch zahlreiches Zubehör mit bei gelegt, also alle nötigen Schrauben zur Befestigung und Zusammenbau des Systems. Dazu zählen Dichtungen und Anschlüsse für Schläuche. Bei den mitgelieferten Anschlüssen handelt es sich um 10mm Legris-Anschlüsse. Das Besondere an diesen Anschlüssen erläutern wir später näher.
Allerdings fanden wir auch keine ausführliche Bedienungsanleitung vor, die eigentlich mit dabei sein sollte. Den im Test zu sehenden Schlauch, war eine Eigenanschaffung. Er hat einen Durchmesser von 10mm. Doch ich denke, dass es nur ein Versehen seitens Dantotec war.

Allgemeines zu Wasserkühlungen
Wie in unserer Einleitung schon erwähnt, sind Wasserkühlungen so beliebt wie noch nie. Hätte man vor einigen Jahren seinen Rechner mit einer Wasserkühlung kühl gehalten, hätten einem alle nur schief angeschaut. Doch die Zeit bleibt nicht stehen und die Entwicklung auch nicht. So auch die Entwicklung in diesem Bereich.
Viele User trauen sich nicht an diese Art der Kühlung heran – doch warum? Gründe liegen sicherlich an dem Kühlmittel, dem Wasser. Denn ist das System erst einmal undicht, kann man dies die ganze oder nur ein Teil der Hardware im Rechner beschädigen. Daher sollte man beim Zusammenbau immer sauber arbeiten und nicht schlampen.
Warum setzen manche trotz einiger Nachteile Wasserkühlungen ein? Der Hauptgrund liegt sicherlich in der Kühlleistung und der viel geringeren Lautstärke im Gegensatz zu einer Luftkühlung. Legt man auf die Leistung eher weniger Wert, möchte aber dafür ein ganz leises System haben, so kann man einige H2O Kühlungen auch ohne Lüfter betreiben. So ist lediglich ein ganz leises Surren der Pumpe zu hören.
Die Hauptkomponenten einer Wasserkühlung sind Radiator, Pumpe, Schlauch und der CPU Kühler. Natürlich sei hier auch nicht das eigentliche Kühlmittel, das Wasser zu vergessen.
Der Radiator übernimmt die Arbeit eines Wärmetauschers. Das Wasser durchläuft das Gerät, wobei es die transportiere Wärme an die Rohre im Radiator abgibt. Diese leiten diese dann an die Kühllamellen weiter, die wiederum die Wärme an die Luft weitergeben. Oft wird hier noch ein Lüfter eingesetzt, der die erwärmte Luft zwischen den Kühllamellen "abtransportieren" soll, damit schnell frische und kühlere Luft an die Lamellen kann.
Die Pumpe ist dazu da, das Wasser in Bewegung zu bringen und zu den entsprechenden Komponenten zu pumpen. Eine Komponente ist da z.B. der CPU Kühler. Durch ihn wird das gekühlte Wasser geschickt, welches dann die Wärme am Prozessor ableitet.

 

 

 

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