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> Artikel > Hardwaretest > Gehäuse Seite 1/2

Autor: panni
Testdatum: 01.09.2004

Start your engines
Test: Aerocool AeroEngine Jr. black

Schon mit dem kürzlich erschienenen Diabolic Case Test leutete sich so langsam die Ära der extravaganten, dennoch aber qualitativ hochwertigen und erschwinglichen PC-Gamer Gehäuse ein.
Dass Gehäuse nicht mehr in langweiligem, schnell vergilbendem Grau gehalten werden müssen, ist seit einigen Jahren bekannt. Nach Pionieren wie u.A. Antec setzen heutzutage auch immer mehr Hersteller auf die Kühlkraft und die gleichzeitig geringe Geräuschentwicklung von 120mm Lüftern. Um Konkurrenzfähig zu bleiben, werden viele Cases mit schon vorinstallierten Exemplaren der eben erwähnten Luftumwälzern ausgeliefert.

Aerocool präsentiert mit der neuen "AeroEngine" bzw. "JetMaster" genannten Gehäuseserie direkte Vertreter des oben genannten Trends.
Frisch aus den Lagerhallen präsentieren wir Euch heute den Test des Aerocool AeroEngine Jr. (Junior) Gaming-Gehäuse.

Ein Dankeschön geht an den Shop Caseking.de, der uns mit einem freundlichen Review-Sample des Gehäuses bescherte.

Ausstattung und Lieferumfang
Im mit Aerocoolwerbung bedrucktem Pappkarton enthalten ist zuerst einmal das Gehäuse selbst.
Es ist vollständig in schwarz gehalten, das Grundmaterial ist Stahl. Es besitzt eine Fronttür aus Plastik sowie jeweils vorne und hinten einen leisen 120mm Lüfter mit blauen LEDs.
In die frontal gesehen linke Gehäusewand wurde ein viereckiges Plexiglasfenster eingelassen und verschraubt.
Ein Blow-Hole darf bei einem aktuellen Gehäuse mit Fenster natürlich auch nicht fehlen - Aerocool baute einen 80mm Silent Blue-LED Lüfter mit "T3"-Style-Lüftergitter in das Fenster ein.
Die Maße des Produkts liegen bei 430*200*440mm (L*B*H).

Hier seht Ihr den Testkandidaten
Mal wieder wurde sehr viel Wert auf das Frontdesign gelegt
Auch das Seitenteil kommt hier keineswegs zu kurz

Selten zu sehen ist ein Griff an der linken Seitenwand angebracht, der zum schnellen Entfernen des eingehakten Gehäuseteils dient.
Was außerdem auffällt, sind Lufteinlässe ober- und unterhalb des Plexiglasfensters.
Nun weitere Details zur Front. Hier macht sich der von Aerocool für das Gehäuse gewählte Name "AeroEngine" bemerkbar. Unterhalb der Frontklappe prangert ein riesiger, hervorstehender, turbinenartiger Luftkanal zum Inneren des guten Stücks, in dem sogar - wie bei echten Flugzeugturbinen - eine Art Rotor sitzt, der zwar nicht selbstdrehend ist, jedoch vom dahinter liegenden 120mm Lüfter dazu bewegt wird, sich stylish mitzudrehen - im Betrieb natürlich. Dieses gesamte Gebilde ist der einzige Part, der nicht in Schwarz gehalten ist, sondern in einem dezenten, sich aber abhebenden silber. Das Material ist wie die restliche Frontblende Plastik.

Hinter der sich leicht öffnenden Fronttür befinden sich die vier standardmäßigen 5 1/4", sowie zwei für 3,5" Laufwerke gedachte Laufwerkseinschübe, welche mit schwarzen Plastikblenden bestückt sind.
Der Verschlussmechanismus der Vordertür ist ein einfacher Plastikstift, der durch zuklappen der Frontpartie im Gehäuse einschnappt und relativ verlässlich seinen Dienst verrichtet.
Schräg rechts, oberhalb des großen Turbineneinlasses, befinden sich Power- und Festplattenstatus-LED, die in den Standardfarben grün und rot gehalten sind. Außerdem ist unterhalb der besagten LEDs eine längliche, kleine Multimediakonsole eingelassen, welche zwei USB-Anschlüsse, einen jeweils für Kopfhörer und Mikrofon, sowie einen Firewireanschluss verfügt.

Hinter der an der Front liegenden "Turbine" sitzt ein 120mm Lüfter
Seitlich ist ein Multimedia Conrolpanel angebracht
Die Front besteht wie die Tür aus Plastik, ist dennoch stabil

Im Gegensatz zu so manchen anderen Miditower-Gehäusen ist auch das zweite Seitenteil der AeroEngine entfernbar - beide werden durch praktische Thumbscrews, die ein einfaches Öffnen ermöglichen, gehalten.
Am hinteren Ende des Case findet man einen sauber angebrachten, mit einem Lüftergitter versehenen 120mm LED Lüfter. Der Luftauslass an diesem Punkt des Gehäuses ist ein großes, freies Loch, welches gegenüber einer loch- oder wabenartigen Ausstanzung einen Lautstärkevorteil mit sich bringt, da weniger Luftwiderstand vorhanden ist. Sonst ist eigentlich alles an der Hinterseite wie üblich, eine Auslassung für das Netzteil ist vorhanden, eine Mainboardblende auch - die jedoch nicht mit jedem Board zusammenpasst und bei einigen abgenommen werden muss. Hier wird Aerocool sicherlich noch weiterhelfen, viele Mainboardhersteller liefern angepasste Blenden oftmals auch direkt mit. Über eine vorinstallierte Slotblende wird ein Firewirekabel von der Frontkonsole direkt durch das gesamte Gehäuse geleitet, was seine Vorteile und Nachteile bringt, dazu später mehr.

Nach dem Entfernen der Seitenwand fällt erst einmal der noch zusammengepackte 80mm Lüfter auf, der in seiner Anbringungsweise kalte Luft direkt in Richtung CPU pustet. Dieser kann natürlich einfach durch abschrauben gewendet werden, wenn z.B. ein saugender CPU-Kühler vorliegt. Er besitzt einen standard Stromadapter, der einfach an eins der Netzteilkabel angesteckt wird und durch die Verzweigung keinen Steckerplatz verbraucht. Um das durchsichtige Lüftergehäuse gewickelt ist ein Leuchtband, welches den Lüfter in einem satten blau erstrahlen lässt - sobald dieser "Saft" erhält.

Auch am hinteren Teil der AeroEngine wurde nicht gespart, ein 120mm Lüfter ist hier verschraubt
Die Seitenwand ist qualitativ hochwertig verschraubt und verfügt über ein Blowhole mit einem 80mm Lüfter
Der wie seine beiden großen Brüder durch das umwickelte Leuchtband im Betrieb blau strahlt

Auf den folgenden Seiten gehen wir weiter auf die Ausstattung ein.

 

 

 

 

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