Bis
jetzt kannte man nur das Heatpipe-System bei dem die
Wärme durch Flüssigkeit in einem Kupferrohr
abgeleitet wird. Bei der Superconductor-Technologie
wurde diese Flüssigkeit durch Pulver ersetzt.
7000 mal schneller als Kupfer soll diese Pulvermischung
die Wärme ableiten können. Dies ist aber
auch dringend nötig, denn der Kühler ist
vom Hersteller bis zu einem AMD Athlon XP 3600+ freigegeben.
Wir testeten zwar nur mit einem 3200+, aber dafür
ist dieser bereits overclocked wie man unten in der
Beschreibung des Testsystems auch nachlesen kann.
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Die
einzelnen Lamellen sind sauber verarbeitet. |
Ohne
Metallrahmen lassen sich die Lamellen noch besser
erkennen. |
Hier
der Kühler noch mal im Ganzen
ohne Rahmen. |
36 Kühllamellen sind das Hauptaugenmerkmal des
Kühlers. Die Lamellen haben alle eine rundliche
Form und sind so sauber verarbeitet, dass man sich
nicht daran schneiden könnte. Außerdem
machen sie einen eleganten Eindruck, wurden aber,
wie man bei näherem Hinsehen erkennt, nicht extra
aufpoliert. Die Farbe der Lamellen weicht nicht von
dem Stadart-Kupferton ab, ist jedoch ein gleichmäßiges
Kupfer-Braun.
Die Rippen sind von einem Metall-Gerüst umgeben,
das nur sehr wacklig an der Konstruktion befestigt
ist. Es lässt sich sehr leicht biegen und sitz
erst einigermaßen sicher, wenn 2 Lüfter
befestigt sind. Selbst dann kann man noch immer nicht
von einem sicheren Halt sprechen.
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An
diesen Rahmen lassen sich maximal
zwei Lüfter montieren. |
Der
Rahmen ist am oberen Ende des Kühlers festgeschraubt. |
Am
Rahmen sind Vorbohrungen für Lüfter
zu finden. |
An
dem Ende des Conductor-Rohres ist eine 7mm dicke Kupfer-
bzw. Bodenplatte angebracht. Sie sitzt bombenfest
durch ihre mehrfache Verschraubung. Eine sehr glatte
Oberfläche und einen sehr abgeschliffenen Eindruck
hinterlässt diese ungewöhnlich dicke Platte.
Die Größe ist bei dem Gewicht von knapp
600g verständlich und in keiner Weise negativ
zu werten.
Die Konstruktion wird mit einer typischen 6-Punkt-Halteklammer
am Sockel Befestigt und rastet sicher ein. Die Klammer
ist aus einem festen Eisen gegossen und bietet daher
einen versprechenden Halt, der bei diesem Gigant unbedingt
notwendig ist.
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Der
Kühler von unten. |
Die
kreisförmige Bodenplatte ist recht blank. |
Die
Bodenplatte von oben. |
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Zum
Einsatz kommt bei dem Kühler eine 6-Punkt-Halteklammer. |
Ein
extra Winkel dient zum bessern Halt der Klammer. |
Hier
noch mal der Kühler von oben, ohne Rahmen. |
Insgesamt
macht der Kühler durch seine Größe
einen viel versprechenden Eindruck, auch wenn manche
Teile noch etwas wacklig sitzen, übertüncht
das neuartige Design in Kombination mit den elegant
geformten und gefärbten Kupferlamellen, diese
kleinen Macken.
Details zur Montage
Die
massive Kupferkonstruktion hat leider nicht nur Vorteile.
So rät der Hersteller bei dem Transport des PC’s
zu einer Demontage des Kühlers, weil es sonst,
aufgrund des hohen Gewichtes, zur Beschädigung
der CPU oder anderer Innereien führen könnte.
Da ich jedes Wochenende mit dem Rechner im Auto auf
Netzwerkpartys fahre, konnte ich den Kühler diesbezüglich
testen und habe keine Schäden an der CPU oder
an meinem Mainboard festgestellt.
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Diese
dürftige Anleitung soll die komplette
Montage dokumentieren. |
Diese
Teile sind beim Verbau von 80mm Lüftern
von Nöten. |
Sie
werden einfach am Rahmen befestigt. |
Bei einigen AMD-Boards ist außerdem eine Montage
der Lüfter unmöglich, weil beispielsweise
die Rambänke im Weg sind. Bei unserem Test-Board
(MSI-K7N2-Delta), war das jedoch nicht der Fall, der
Abstand zwischen dem montierten 80mm Lüfter und
der ersten Rambank beträgt allerdings nur 1cm.
Um einen Sicherheitsabstand hat das Entwicklerteam
von AeroCool sich also scheinbar keine Gedanken gemacht.
Doch gibt es auch die Möglichkeit, den kompletten
Rahmen des Kühlers in 90° Schritten zu drehen,
sodass man den Lüfter ideal positionieren kann.
Insgesamt sind nur 8 Schrauben dabei, welche ausreichen
um 2 Halterungen und einen Lüfter zu befestigen.
Was aber, wenn man den Kühler mit zwei 80 mm
Lüftern betreiben möchte und nicht über
ein Schrauben-Arsenal verfügt?
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Die
Adapterbleche werden einfach mit den beiliegenden
Schrauben befestigt. |
Am
besten ist es, den Rahmen zu demontieren und
dann den Fan zu montieren. |
Dann
kann der Rahmen samt Fan auf den Kühler
gesetzt werden. |
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So
sieht das fertig aus. |
Und
noch mal von der Seite. |
Eindeutig eine Lücke im Lieferumfang ist ebenfalls
eine ausführliche Beschreibung. Der Käufer
muss sich mit einem kleinen Zettel zufrieden geben,
auf dem das Prinzip des Kühlers anhand einer
Zeichnung erklärt ist. Die Beschreibung enthält
keinerlei Informationen über das Anbringen der
Adapter-Bleche, falls man den Kühler mit 80 mm
Lüften betreiben möchte.
Die
Halterung des Kühlers rastet sicher auf dem Sockel
des Mainboards ein und macht daher auch einen stabilen
Eindruck.