TWINSBYTE.de - Das Computer - Onlinemagazin!

 

TWINSBYTE.de - Das Computer - Onlinemagazin!
>> Home
News
>> Artikel
 Hardware
 Software
 Guides
Berichte
>> Community
 Forum <- Klicken!
 Links
>> Intern
 Impressum
 Kontakt
>> Werbung
 

 


 
> Artikel > Hardwaretest > Cooling Seite 2/3

Bis jetzt kannte man nur das Heatpipe-System bei dem die Wärme durch Flüssigkeit in einem Kupferrohr abgeleitet wird. Bei der Superconductor-Technologie wurde diese Flüssigkeit durch Pulver ersetzt. 7000 mal schneller als Kupfer soll diese Pulvermischung die Wärme ableiten können. Dies ist aber auch dringend nötig, denn der Kühler ist vom Hersteller bis zu einem AMD Athlon XP 3600+ freigegeben. Wir testeten zwar nur mit einem 3200+, aber dafür ist dieser bereits overclocked wie man unten in der Beschreibung des Testsystems auch nachlesen kann.

Die einzelnen Lamellen sind sauber verarbeitet.
Ohne Metallrahmen lassen sich die Lamellen noch besser erkennen.
Hier der Kühler noch mal im Ganzen
ohne Rahmen.

36 Kühllamellen sind das Hauptaugenmerkmal des Kühlers. Die Lamellen haben alle eine rundliche Form und sind so sauber verarbeitet, dass man sich nicht daran schneiden könnte. Außerdem machen sie einen eleganten Eindruck, wurden aber, wie man bei näherem Hinsehen erkennt, nicht extra aufpoliert. Die Farbe der Lamellen weicht nicht von dem Stadart-Kupferton ab, ist jedoch ein gleichmäßiges Kupfer-Braun.
Die Rippen sind von einem Metall-Gerüst umgeben, das nur sehr wacklig an der Konstruktion befestigt ist. Es lässt sich sehr leicht biegen und sitz erst einigermaßen sicher, wenn 2 Lüfter befestigt sind. Selbst dann kann man noch immer nicht von einem sicheren Halt sprechen.

An diesen Rahmen lassen sich maximal
zwei Lüfter montieren.
Der Rahmen ist am oberen Ende des Kühlers festgeschraubt.
Am Rahmen sind Vorbohrungen für Lüfter zu finden.

An dem Ende des Conductor-Rohres ist eine 7mm dicke Kupfer- bzw. Bodenplatte angebracht. Sie sitzt bombenfest durch ihre mehrfache Verschraubung. Eine sehr glatte Oberfläche und einen sehr abgeschliffenen Eindruck hinterlässt diese ungewöhnlich dicke Platte. Die Größe ist bei dem Gewicht von knapp 600g verständlich und in keiner Weise negativ zu werten.
Die Konstruktion wird mit einer typischen 6-Punkt-Halteklammer am Sockel Befestigt und rastet sicher ein. Die Klammer ist aus einem festen Eisen gegossen und bietet daher einen versprechenden Halt, der bei diesem Gigant unbedingt notwendig ist.

Der Kühler von unten.
Die kreisförmige Bodenplatte ist recht blank.
Die Bodenplatte von oben.
Zum Einsatz kommt bei dem Kühler eine 6-Punkt-Halteklammer.
Ein extra Winkel dient zum bessern Halt der Klammer.
Hier noch mal der Kühler von oben, ohne Rahmen.

Insgesamt macht der Kühler durch seine Größe einen viel versprechenden Eindruck, auch wenn manche Teile noch etwas wacklig sitzen, übertüncht das neuartige Design in Kombination mit den elegant geformten und gefärbten Kupferlamellen, diese kleinen Macken.

Details zur Montage
Die massive Kupferkonstruktion hat leider nicht nur Vorteile. So rät der Hersteller bei dem Transport des PC’s zu einer Demontage des Kühlers, weil es sonst, aufgrund des hohen Gewichtes, zur Beschädigung der CPU oder anderer Innereien führen könnte. Da ich jedes Wochenende mit dem Rechner im Auto auf Netzwerkpartys fahre, konnte ich den Kühler diesbezüglich testen und habe keine Schäden an der CPU oder an meinem Mainboard festgestellt.

Diese dürftige Anleitung soll die komplette
Montage dokumentieren.
Diese Teile sind beim Verbau von 80mm Lüftern von Nöten.
Sie werden einfach am Rahmen befestigt.

Bei einigen AMD-Boards ist außerdem eine Montage der Lüfter unmöglich, weil beispielsweise die Rambänke im Weg sind. Bei unserem Test-Board (MSI-K7N2-Delta), war das jedoch nicht der Fall, der Abstand zwischen dem montierten 80mm Lüfter und der ersten Rambank beträgt allerdings nur 1cm. Um einen Sicherheitsabstand hat das Entwicklerteam von AeroCool sich also scheinbar keine Gedanken gemacht. Doch gibt es auch die Möglichkeit, den kompletten Rahmen des Kühlers in 90° Schritten zu drehen, sodass man den Lüfter ideal positionieren kann.
Insgesamt sind nur 8 Schrauben dabei, welche ausreichen um 2 Halterungen und einen Lüfter zu befestigen. Was aber, wenn man den Kühler mit zwei 80 mm Lüftern betreiben möchte und nicht über ein Schrauben-Arsenal verfügt?

Die Adapterbleche werden einfach mit den beiliegenden Schrauben befestigt.
Am besten ist es, den Rahmen zu demontieren und dann den Fan zu montieren.
Dann kann der Rahmen samt Fan auf den Kühler gesetzt werden.
So sieht das fertig aus.
Und noch mal von der Seite.

Eindeutig eine Lücke im Lieferumfang ist ebenfalls eine ausführliche Beschreibung. Der Käufer muss sich mit einem kleinen Zettel zufrieden geben, auf dem das Prinzip des Kühlers anhand einer Zeichnung erklärt ist. Die Beschreibung enthält keinerlei Informationen über das Anbringen der Adapter-Bleche, falls man den Kühler mit 80 mm Lüften betreiben möchte.

Die Halterung des Kühlers rastet sicher auf dem Sockel des Mainboards ein und macht daher auch einen stabilen Eindruck.

 

 

 

 

TWINSBYTE.de - Das Computer - Onlinemagazin!
>> Forum
>> Werbung



>> Partner
 

.
TWINSBYTE.de - Das Computer - Onlinemagazin!
Copyright © 2001 - 2008 by twinsbyte.de | design and website by René & Marcel Reichelt
| Impressum | Kontakt |