Verarbeitung
Die
36 Kühlrippen, die den mit Chemikalien gefüllten
Conductor umgeben, sind relativ glatt und frei von
Verarbeitungsfehlern. Eine extra Politur für
die Optik bekommen sie aber leider nicht vor dem Kauf
verpasst. Außerdem sind nicht alle Lamellen
zueinander Parallel, sondern stehen teilweise mehr
ab als andere.
Das Gerüst um den Kühler, an das die maximal
2 Lüfter befestigt werden können, erzeugt
einen wackligen Eindruck und sitzt erst fest, wenn
das Maximum mit 2 montierten Lüftern ausgereizt
ist. Die Verarbeitung des Gerüsts ist eher billig,
da es sich viel zu leicht verbiegen lässt.
Dafür erscheint die Bodenplatte am Ende des Conductor’s,
welche auf der CPU aufliegt, in voller Glanzparade.
Sie weist keine Beschädigungen und Verarbeitungsspuren
auf und wurde recht gut poliert.
Der
Test
Ich
verwendete für die Tests die mitgelieferte Wärmeleitpaste.
Sie besitzt eine Wärmeleitfähigkeit von
7,5 W/mk und besteht zu 25% aus reinem Silber.
Für
den Test verwendeten wir folgendes Testsystem:
| CPU |
AMD
Athlon XP 2500+ AQZEA @ 3200+ = 2200 MHz |
| Mainboard |
MSI
K7N2 Delta Series |
| RAM |
Nanya
PC266 CL2 512MB DDR |
| Netzteil |
Levicom
Xalien 500 Watt |
| Grafikkarte |
Sapphire
ATI Radeon 9500 |
| Gehäuse |
Thermaltake
Xaser III V1000 Black + Window |
| Sonstiges |
Frontpanel
(Hardcano 9), 7 Gehäuselüfter, Tt -
Bandage blue, 22°C Raumtemperatur |
Die Raumtemperatur lag bei 22° C. Die 7 Gehäuselüfter
waren während der Tests abgeschaltet, denn der
Airflow beeinflusst die Messergebnisse positiv. Außerdem
wurde bei dem Test kein Kupferspacer verwendet. Die
Leerlauf-Temperatur wurde bei einer CPU-Auslastung
von 0% gemessen, also ohne laufende Anwendungen und
für die Volllast-Temperatur verwendete ich das
Programm Hot CPU-Tester Pro 4 und das Benchmark-Programm
Aquamark 3. Danach errechnete ich einen Durchschnittswert.
Für die Temperaturmessungen benutzte ich den
Sensor an der Hardcano 9 Lüftersteuerung. Eine
genauere Messung der Temperatur ist fast unmöglich.
Es
ergaben sich schließlich folgende Temperaturen:

Fazit
Die
Ergebnisse können sich sehen lassen! Den Athlon
XP 3200+ auf 41°C unter Volllast zu kühlen
ist keine einfache Aufgabe, doch mit diesem kühler
lassen sich optimale Temperaturen erzielen. Ein wahrer
Insider-Tipp für alle Typen von PC-Benutzern,
da man bei der Wahl der zu montierenden Lüfter
frei zwischen Silent oder High-Performance entscheiden
kann.
Overclocker
können sich mit diesem Kühler nervige CPU-Overheats
sparen, denn mit diesem Kühler ist es sogar möglich
den bereits overclockten 3200+ weiter zu takten, weil
dies jedoch auf die Lebenszeit der CPU zu starken
Einfluss nimmt, habe ich keinen weiteren Test mehr
durchgeführt. Aber es funktioniert und das ist
eindeutig ein Bonuspunkt mehr! Wenn man in seinem
Seitenteil über ein Blowhole verfügt, wirkt
sich dieser Lüfter zusätzlich positiv auf
die Kühlergebnisse aus. Außerdem ist der
Kühler ebenfalls für Lanparty-Besucher geeignet,
denn dort ist die Raumtemperatur meist bei ca. 24°C.
Das Design des Kühlers ist auch mal etwas anders
als bei Standart-Kühlern mit einem eckigen Kühlkörper.
Eins sollte nun klar sein: der Nachfolger des DP-101
ist im Gesamtbild in allen Bereichen für AeroCool
auf keinen Fall ein Schritt zurück!
Testergebnis |
| Kriterien |
Punkte* |
| Lieferumfang: |
9 |
| Verarbeitung: |
8,5 |
| Geräuschpegel: |
--
** |
| Kühlleistung: |
9 |
| Montage: |
8 |
| Preis:
|
8 |
*Die
Punktevergabe gestaltet sich von 1 - 10,
wobei 10 das beste Ergebnis ist.
**Nicht
wertbar, da der Kühler ohne Lüfter
ausgelifert wird! Daher Laustärke immer
unterschiedlich. |
Pro & Kontra |
| +
gute Verarbeitung |
- sehr
schwer |
| +
innovatives Design |
- wackliger
Rahmen |
| +
gute Kühlleistung |
- passt
nicht immer |
Pro & Kontra |
|
Kaufen
könnt ihr den Kühler bei Dream-modicases.de!