Autor:
panni
Testdatum: 25.12.2004
We all live in a yellow submarine
Review: Modding - Aerocool GateWatch Fancontroller
Die taiwanesische Firma Aerocool ist inzwischen bekannt und auch hier in Deutschland als hochwertiger Hersteller von individuellen und innovativen Modding- und Kühllösungen etabliert.
Als letzte Innovation konnte der Hersteller die Tower-Bauweise der heatpipebasierten CPU-Kühler, mit dem HT-101 auf den Markt bringen - diese Technik wurde inzwischen von fast jedem Hersteller erfolgreich übernommen.
Als neues Produkt kündigte Aerocool vor einiger Zeit den zwei-Slot Lüftercontroller "GateWatch" an.
Dieser soll sich mit einem großen Display und einer Fülle von Funktionen vom Controller-Einheitsbrei abheben.
Ob er dies schafft, erfahrt Ihr heute im Review bei TWINSByte.de.
Ein Dankeschön geht an dieser Stelle an Silentshop,
der uns das Produkt zu Verfügung stellen konnte.
Beschreibung/Ausstattung
In einer vom Hersteller bekannten, bunten Verpackung,
mit den nötigsten Informationen über das
Produkt und dessen Funktionen, kommt der GateWatch
mit der Post.
Der Lieferumfang wirkt recht üppig, da zwei Kabelbündel
unter dem Controller selbst herausgucken. Zu jedem
Kabel am Gerät ist genau eine Verlängerung
im Paket enthalten. Diese sind durch Klebchen genau
gekennzeichnet - jedes hat seine spezielle Funktion.
Neben einer gut bebilderten Kurzanleitung, vier Temperaturfühlern
inkl. Befestigungsklebestreifen und ein paar Schrauben
befindet sich ein Slotblech im Set, welches zwei Miniklinke-Anschlüsse
für Stereosound besitzt. Dieses wird über
ein Kabel zwischen Boxen/Headset und Soundkarte geschaltet,
dazu später mehr.
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Der Lieferumfang des Adapters. |
Der Adapter selbst. |
Der Stereo-Audiodurchschlag - wird am mitgelieferten Slotblech eingesteckt |
Vom Hersteller selbst sind die Funktionen des GateWatch wie folgt beschrieben (übersetzt):
Knöpfe:
- CPU Lüfter
und Temperaturanzeige
- VGA Lüfter und Temperaturanzeige
- Gehäuselüfter und -temperaturanzeige
- HDD Lüfter und Temperaturanzeige
- Automatischer/manueller Modus
- Lautstärkenkontrolle
- Anzeige-Hintergrundbeleuchtungsumschalter
-
U/min der Lüfter und Zeiteinstellung
- Alarm Einstellung
Display:
- 4 x Lüftergeschwindigkeitanzeige
-
4 x Alarmtemperaturanzeige
- 4 x Temperaturanzeige
- Tonaktiver Equalizer
- Saurierlogo mit bewegendem Schwanz
- Computer-Power-Indikator
- Lüfterauswahlindikator (?)
- Auto und Manuell Indikator
- Lüfter- und Temperaturindikator des gewählten Lüfters
- 24Stunden Zeitanzeige
- Lautstärkeanzeige
Weiter im Text...
Die oben aufgeführten Herstellerangaben lassen auf ein hohes Maß an nützlichen Funktionen hoffen, auf die ich jetzt im Einzelnen eingehe.
Auffällig ist zuerst die recht "billig"
wirkende Front des GateWatch, die komplett (außer
dem Display) aus gräulichem/silbernen Plastik
besteht und dementsprechend unspektakulär aussieht.
Das Gleiche bei den Knöpfen. Bei näherem
Hinsehen sind diese einfache Kippausstanzungen aus
der Plastifront, sie funktionieren allerdings makellos.
Uns interessierte natürlich das Innere des Geräts,
also schraubten wir es kurzerhand auf. Was da zum
Vorschein kam, seht Ihr auf den unterhalb dieses Textes
liegenden Bildern:
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Die Front des GateWatch und das bullaugenartige LCD-Fenster |
Sowie dessen Rückseite |
Die Grundplatine |
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| Und deren Bezeichnung |
Der hauptverantwortliche Signalchip (Webseite) |
Hier das etwas schief liegende LCD mit dünner Plexiglasplatte |
Die Platine selbst sieht recht hochwertig verarbeitet und gelötet aus - an den Anschlüssen, an denen Zug entstehen könnte, wurde mittels Heißklebers weitere Reisssicherheit erzeugt.
Etwas verwunderlich scheint das schief sitzende LCD mit der Plexiglasschutzplatte zu sein, was im geschlossenen Zustand allerdings optisch kein Nachteil darstellte.
Die
Inbetriebnahme des GateWatch ist denkbar einfach und
gut erklärt in der bebilderten Kurzanleitung:
Es werden alle benötigten Temperaturfühler
und Lüfter and die dazugehörigen, bezeichneten
Anschlüsskabel am Gerät verbunden. Folgend
wird der Brummer in zwei freie 5,25" Laufwerkseinschübe
im Gehäuse geschoben. Für den Betrieb wird
ein 4-Pin Stromkabel vom Netzteil in das am Gerät
befindliche T-Stück gesteckt.
Sollte bei größeren Gehäusen die Länge
der vorhandenen Lüfterverkabelung nicht ausreichen,
so hat Aerocool durch viele mitgelieferte Verlängerungskabel
abhilfe geschaffen.