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> Artikel > Hardwaretest > Cooling Seite 1/2

Autor: panni
Testdatum: 08.06.2004

Die Perfektion der Heatpipe
Test: GPU Kühler - Aerocool VM-101 "VideoMagic" im Ersttest

Wir testeten vor einiger Zeit den HT-101 CPU Kühler von Aerocool, der mit seinem perfekt ausgeklügelten Heatpipesystem alle Silent-/Powercooler Rekorde brach.
Der selbe Hersteller kündigte vor einiger Zeit eine neue Lösung im Bereich der lautlosen Grafikkartenkühler an.
Es war zu erwarten, dass wieder einmal die inzwischen sehr ausgereifte und in diesem Bereich auch schon von Herstellern wie ZALMAN verwendete Heatpipetechnologie dafür verantwortlich sein würde, die enorme Hitze, die ein aktueller Grafikchip produziert, abzuführen.

Dieses neue Produkt des renommierten Herstellers Aerocool hört auf den namen "VideoMagic Series" und besitzt die Identifikations-ID "VM-101".

Da beim HT-101 CPU-Kühler ebenso die Zahl "101" zu finden ist, und dieser der erste aus der Hightower (HT) Serie war, nehmen wir an, dass Aerocool sich die Option offen hält, weitere Revisionen der VideoMagic Serie herauszubringen (VM-102....).

Ob der passive VM-101 Grafikkartenkühler die Erwartungen erfüllen kann und die Firma mit diesem Produkt wieder einmal das Siegerpodest erklimmen kann, erfahrt ihr heute bei TWINSBYTE.de.

Ein Dankeschön geht an dieser Stelle noch an unseren Sponsor Listan, der uns den Kühler zur Verfügung gestellt hat. Dafür vielen Dank!

Ausstattung/Lieferumfang
In einer bunten Blisterverpackung mit auffälligem Druck erreichte uns der VM-101.
Im Paket enthalten sind zum Ersten zwei kleine Aluminiumblöcke, schwarz eloxiert, mit eingesetzten Schraubgewinden. Außerdem darf natürlich nicht die Hauptkomponente des Kühlers fehlen: der Heatpipe-Kühlfin-Aufbau, wobei die Kühlfins ebenso wie die Kühlblöcke aus Aluminium gefertigt sind, insgesamt 30 an der Zahl. Mitgeliefert ist weiterhin die bekannte Aerocool Silberleitpaste mit >7,5 Wm/K, eine ausführliche Falt-Einbauanleitung, einige Schrauben, Muttern und variable Halterungen für verschiedene Lochabstände der Grafikkarten.
Der primäre Kühlblock ist relativ glatt geschliffen, einige rillen sind allerdings sichtbar. Die Kühllamellen scheinen sehr robust gebaut und präzise gearbeitet zu sein, die Heatpipes sind an den Enden verlötet und minimalst biegsam.

Die Plastikverpackung...
...ist auch von hinten durchsichtig
Der Packungsinhalt
 
Der auffällige Heatpipeaufbau
Die unteren Enden der Pipes sind gepresst
 

Hier auch noch alle technischen Daten auf eine Blick:

- Maße (Fins): 165 (L) x 30 (H) mm
- Maße (Heatpipes): 263 (L) x 6 (D) mm
- Gewicht: 220g
- Dual Superconductor Tubes (Heatpipes)
- 30 Aluminium Kühlfins
- Cover-Platte im "Thunderbolt" Design
- Kann über 70Watt an Wärme abführen
- Geeignet für NVIDIA GeForce FX59xx und ATI Radeon 9800 Pro

Die Montage
Zuerst muss natürlich die Grafikkarte, wir verwendeten diesmal eine NVIDIA GeForce FX5900 LX 128MB (BIOSMod @ 5950Ultra) aus dem Hause Leadtek, aus dem System ausgebaut werden und der Kühler, der bei diesen Grafikkarten meist sehr massiv und laut ist, von der Karte abgetrennt werden.
Dies gestaltete sich recht einfach in unserem Fall - nachdem wir ein paar Plastikstifte entfernt hatten, ließ sich der extrem massive Kühler-Sandwichaufbau leicht von der Karte abnehmen. Zum Vorschein kam ein länglicher Kupferkühlblock, der sowohl die GPU als auch die RAMs der Grafikkarte kühlte. Wie auf den folgenden Bildern zu sehen, benutzte Leadtek Silikonleitpaste - etwas viel auf dem Grafikkartenprozessor, etwas wenig auf den RAMs.

Die GeForce FX5950Ultra (BIOSMod).
Ein Kupferblock kühlt RAM und GPU.
Mit Wärmeleitpaste hat Leadtek teilweise gespart, teilweise geklotzt.

Nachdem wir die schon etwas fest gewordene Silikonpaste abgerieben hatten, blitzte uns der bedruckte Heatspreader des GeForce Grafikchips an. Dies jedoch nicht lange, da er direkt wieder mit der mitgelieferten Silberleitpaste bestrichen wurde, und somit nur kurz das Tageslicht erblickte :-)
Wir machten uns direkt auf zu testen, welche der im Lieferumfang enthaltenen Klammern für den Lochabstand unserer Grafikkarte geeignet war. Dies erwies sich als recht simpel, da der Aufbau des schwarz eloxierten Kühlblocks variabel ist und dadurch in Verbindung mit 2 möglichen Halteklammerkombinationen die Montage auf nahezu jeder auf dem Markt erhältlichen Grafikkarte möglich ist - vorausgesetzt sie besitzt Bohrungen.
Also setzten wir die zwei kleineren Klammern in den Kühlblock ein und vergleichen diese mit den Bohrungsabständen. Nach diesen richteten wir die Klammern aus, die sich im Block auf einer Art Schiene bewegen, steckten zwei Schrauben sowie zwei Gummiringe aufeinander und setzten das gute Stück auf die GPU auf.
Folgend drehten wir die im Paket enthaltenen, kleinen goldenen Muttern an der Unterseite der Grafikkarte auf die eben eingesetzten Schrauben, wodurch sich durch festes Anziehen die Halterungen etwas in Richtung Karte bogen und so den nötigen Anpressdruck gewährleisteten.

Der Alu-Block mit Halterungen.
Eingesetzt in die Bohrungen der Grafikkarte...
...und durch mitgelieferte Muttern fixiert.

Auf der nächsten Seite führen wir den Bericht der Montage fort und kommen zu den Testergebnissen sowie zum Fazit.

 

 

 

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