Die Montage (Fortsetzung)
Sodele, Kühlblock ist fest, nun müssen wir jedoch noch den Rest des Kühleraufbaus irgendwie an der Grafikkarte befestigen - gesagt getan:
Der Kühlblock besitzt eine längliche Aussparung, in der gleich die Heatpipeenden liegen werden. Damit die Wärmeaufnahme der Pipes vom Kühlblock besser funktioniert, wird auch in dieser länglicher Aussparung etwas Wärmeleitpaste aufgetragen und folgend der Heatpipe/Aluminiumfin-Aufbau hineingesetzt.
Das erwies sich als eine etwas hakelige Aktion, da man mit der einen Hand die Grafikkarte halten und mit der anderen irgendwie den Heatpipeaufbau im Kühlblock platzieren muss.
Dazu kommt (eine dritte Hand ist empfehlenswert), dass folgend sogar noch der Halteblock, der ebenso mehrmals mit Gewinden bestückt ist, auf Kühlblock und Heatpipes gedrückt werden und anschließend mit diesen verschraubt werden muss.
Nach einigen erfolglosen Versuchen gelang dies doch und die Sache hielt bombenfest.
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Noch etwas Wärmeleitpaste in die Aussparung...
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...und die Heatpipes hineinlegen. |
Danach kann der Halteblock mit dem restlichen Aufbau verschraubt werden. |
Damit ist die Montage eigentlich schon fast gegessen. Ein letztes Teil fehlt noch - die Design-Blende, die die Grafikkarte und den vorderen Kühleraufbau vor Beschädigungen schützen und gleichzeitig noch gut aussehen soll. Dieser wird einfach auf den Kühlblockaufbau aufgesetzt und mit den mitgelieferten Schrauben fixiert - fertig.
Grafikkarte zurück ins Gehäuse, Stromkabel einstecken und los gehts.
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Die
schicke, schwarz eloxierte Schutzblende
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Die
Wärme der GPU wird einzig und allein
durch die Heatpipes transportiert
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Auch
mit diesem massiven Kühler passt die
Grafikkarte in nahezu jedes System
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Testergebnisse
Der laute, massive Originalkühler von Leadtek
brachte unsere Grafikkarte (auf FX5950Ultra Niveau
getaktet, mit selbigem BIOS) auf 44°C Coretemperatur
im Durchschnitt. Nach dem Einbau des neuen Kühlers
lag dieser Wert bei erstaunlichen 42°C (bei beiden
war eine gute Gehäusebelüftung vorhanden).
Ohne aktive Gehäusebelüftung liegen die
Durchschnittswerte des passiven VM-101 bei immernoch
guten 50°C (Raumtemperatur: 28°C).
Für einen vollständig passiven Kühleraufbau
dieser, im Vergleich zu anderen Produkten, geringen
Größe mit nur 220g Gewicht erweckten die
Testergebnisse bei uns große Augen.
Fazit
Preis, Leistung, Design und Konzept sind bei diesem Produkt absolute Spitzenklasse.
Besser kann man die Heatpipetechnologie nicht unterbringen. Als besonderes Gimmick nimmt dieser Kühler ebenso auch nur einen PCI-Slot weg, wie der originale Riesenkühler - das ganze jedoch passiv.
Die Kühlfins sind in Richtung CPU-Sockel gerichtet, aufgrund ihrer Höhe allerdings in keinster Weise störend, auch nicht bei großen Prozessorkühlern. Ist ein saugender Silentlüfter am Gehäuseinneren befestigt, zeigt der VM-101 seine hochgradig überzeugenden Kühleigenschaften. Jedoch auch in absoluten Silentsystemen mit einem geringen oder garkeinem Luftstrom (z.B. mit Wasserkühlung) kann die VideoMagic Serie überzeugen, 50°C Durchschnittstemperatur der GPU sind bei der wirklich heißen GeForce FX59xx Serie nicht zu viel.
Einzig und allein der Einbau war etwas wackelig, da mehrere kleine in Verbindung mit sehr massiven Teilen in Verbindung gebracht werden müssen, wer geschickte Finger hat oder mal eben den Kumpel um eine helfende Hand bitten kann, der installiert den VM-101 innerhalb von 5 Minuten.
Der vortreffliche Lieferumfang (sehr gute Wärmeleitpaste, ausführliche, bebilderte Anleitung) und die hohe Qualität des Materials runden dieses Kühlpaket zum ersten 100%ig empfehlbaren Produkt des Jahres 2004 ab.
Obwohl die VideoMagic Serie bis jetzt nur die GPU und nicht die RAMs der Grafikkarte kühlen, bedeutet dies keinen Abstrich in der Endwertung, da durch den intelligenten Aufbau einzelne, weitere RAM-Kühlblöcke problemlos möglich sind.
Der Startpreis von ca. 29€ ist für dieses Produkt angemessen.
Erwerben können Sie ihn bei unserem Sponsor Listan
(www.listan.de)
für ca 29€.
