Weiteres
Zubehör und Praxis
Weiterhin ist noch der Ausgleichsbehälter
zu benennen. Dieser dient dazu, den Wasserstand im
Kreislauf immer auf maximalem niveau zu halten - also
etwaige Luft zu "isolieren", da Luft bekanntlicherweise
eine relativ schlechte Wärmeleitfähigkeit
besitzt. Leider kondensiert die Kühlflüssigkeit
mit der Zeit langsam durch die Schläuche, dadurch
entstehen Luftblasen im System. Dieses Problem löst
der Ausgleichsbehälter bis zu einem gewissen
Grade. Außerdem kann durch ihn schnell und problemlos
Kühlwasser nachgefüllt werden, ohne den
gesamten Aufbau auseinandernehmen zu müssen.
Bei dem uns vorliegenden Modell waren in dem aus Plexiglas
bestehenden Behälter eine Art Plastikflusenband
vorzufinden, welches vermutlich zur besseren Filterung
des Kühlmittels (Luft z.B.) dienen soll.
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Der
Ausgleichsbehälter AGB1 |
Im
AGB ist eine Art Flusengitter zu finden |
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| Er
ist durch einen Schraubverschluss am Deckel
einfach zu öffnen |
Nun
kommen wir zur Praxis.
Als aller erstes machten wir uns Gedanken über
den Aufbau im System. Klar war, dass der Kühlkreislauf
wie folgt werden sollte:
Wasser -> Pumpe -> Kühler -> Radiator
-> Pumpe .....
Also montierten wir zuerst den CPU Kühler auf
dem ausgebauten Mainboard. Dazu muss, da wir das Set
auf einer Pentium4 Plattform benutzten, das Retention
Modul entfernt werden.
Danach werden die vier Schrauben samt Gummiringen
von unten durch die Sockellöcher des Mainboards
gesteckt, von oben wieder mit Gummiringen und zusätzlich
Muttern gesichert.
Der Kühlkörper wird auf die Schrauben aufgesetzt
und jetzt kommen die Spannfedern zum Einsatz: nach
dem einfachen Aufstecken dieser auf die Schrauben
dreht man mit Vorsicht die Thumbmuttern gleichmäßig
im Kreuzverfahren, ungefähr um einen cm nach
unten fest.
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Wir
verwandten ein Gigabyte PE667 Mainboard |
Die
Muttern müssen gut fixiert werden |
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| Beim
Festziehen der Thumbmuttern ist Vorsicht geboten
|
Nun
bauten wir das Mainboard wieder ein und schnitten
die nötigen Schläuche zu.
Dabei ist zu beachten, dass man ein Stück Schlauch
zur Luftlinie addieren muss, um die optimale Länge
zu finden. Am besten schneiden sich die relativ harten
und störrischen Schläuche mit einem Cuttermesser.
Mit einer geschärften Schere ist dies allerdings
auch möglich. Ein sehr grader Schnitt ist von
nöten, damit die Dichtheit an den Plug&Cool
Anschlüssen gewährleistet ist.
Der mitgelieferte Papstlüfter wird einfach mit
dem Radiator verschraubt und folgend die Einzelschläuche
in die Anschlüsse gesteckt. Jetzt kann die Pumpe
ohne das mitgelieferte Relais angeschlossen werden,
für einen Testlauf. Der Ausgleichsbehälter
wird geöffnet und zu einem Drittel mit der mitgelieferten
Kühlflüssigkeit befüllt. Danach kann
nachgefüllt und der AGB geschlossen werden. Nach
ungefähr 20 minuten Durchlauf sollte das System
luftblasenfrei sein.
Das
Testsystem
| CPU |
Intel
Pentium 4 2,4B @ 2,8 (533mhz FSB @ 624,79mhz) |
| Mainboard |
Gigabyte
P4 Titan 667 |
| RAM |
768MB
333mhz @ 390mhz FSB Infineon orig. |
| Netzteil |
Topower
420W 3-Fan-Ceramic Titan |
| Grafikkarte |
Leadtek
GeForce FX 5950Ultra |
| Gehäuse |
Antec
Super LANBoy |
| Sonstiges |
2
120mm Gehäuselüfter, Dämmung, 21
°C Raumtemperatur |
Testergebnisse

Fazit - Alphacool Medium Set V.2
Dieses Set konnte uns im Test vollständig überzeugen.
Von der Einsteigerfreundlichkeit bis zu den superben
Kühlwerten gibt es rein garnichts zu meckern.
Der Preis ist mit 169€ gut berechnet und ist
für die gegebenen, hochwertigen Komponenten keineswegs
übertrieben.
Der Radiator und der leise laufende Lüfter tragen
die erzeugte Wärme effektiv ab und die neue Microstruktur-Düsenkombination
überzeugt mit kühlen CPU-Temperaturen.
Bei der Installation des Sets traten keinerlei Probleme
auf - was auch von der umfangreichen und gut bebilderten
Anleitung herrührt.
Die Pumpe läuft - vermutlich durch den Mod -
sehr ruhig und es ist nur ein sehr leises Summen zu
hören.
Allerdings ist der Einbauaufwand etwas hoch und
erfordert ein Stückchen mehr Erfahrung als z.B.
ein Luftkühler. Des Weiteren ist der Wartungsaufwand
einer Wasserkühlung aufgrund von Fehlbenutzung
des Users meist höher als bei Luftkühlern.
Ein Komplettset
was seinen Namen verdient hat!
Ergebnis: Voll empfehlenswert.
-- Einsteigerfreundlich, sehr gute Qualität,
Ausstattung und Messwerte
Testergebnis |
| Kriterien |
Punkte* |
| Lieferumfang: |
10 |
| Verarbeitung: |
8,5 |
| Geräuschpegel: |
10 |
| Kühlleistung: |
10 |
| Montage: |
7 |
| Preis:
|
8 |
*Die
Punktevergabe gestaltet sich von 1 - 10,
wobei 10 das beste Ergebnis ist. |
Pro & Kontra |
| + angemessener
Preis |
-
Einbau
erfordert ein gewisses Maß an Erfahrung
|
| +
guter Lieferumfang |
-
Inbetriebnahme
etwas langwierig |
| +
starke Kühlleistung |
|
| +
Flüsterleise |
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Infos |
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