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> Artikel > Hardwaretest > Cooling > Diverses Seite 2/3

Der NV Silencer 3 besteht insgesamt aus drei Elementen. Zum einen ist das die große Bodenplatte samt Kühlkörper. Um den Kühlkörper herum befindet sich ein länglicher Luftkanal, der hin zur Slotblechseite der Grafikkarte offen ist. Auf der anderen Seite befindet sich ein 72mm großer Lüfter, der mit ca. 2000 Umdrehungen pro Minute seine Runden macht.
Die schwarzen Rotorblätter sind stark nach innen gewölbt, ähnlich wie bei einer Turbine. Insgesamt kann man 11 dieser Blätter vorfinden. Der Luftkanal ist über dem Lüfter geöffnet, dass genug Frischluft eingezogen werden kann. Diese Luft wird dann durch den Kanal zum Kühlkörper gepustet und strömt dann weiter durch ein mitgeliefertes Slotblech nach außen.

Der Lüfter verfügt über 11 Rotorblätter und dreht mit rund 2000 U/min.
Die Rückseite des Lüfters.
Die Rotorblätter sind, ähnlich wie dem Vorgängermodell, stark gebogen.

Der komplette Kanal ist transparent gehalten und macht einen hochwertigen Eindruck.
Der 4,1 cm breite und ca. 7 cm lange Kühlkörper ist aus Aluminium gefertigt und weist 23 Kühllamellen auf. Die Höhe des Kühlblocks beträgt 2,5 cm.
Eine 2mm starke Bodenplatte aus Kupfer schließt direkt am Kühlkörper an und kühlt sogar noch die Speicherchips der Grafikkarte mit. Die komplette Bodenplatte ist zwar sauber verarbeitet, allerdings komplett rau und matt. Für eine noch bessere Wärmeabfuhr wäre eine blanke Bodenplatte vorteilhafter gewesen.
Das Anschlusskabel für den Lüfter wurde sauber außen am Luftkanal gelegt und ist mit einem Schutzmantel umgeben. So ist das Kabel optimal vor Knicke geschützt und schaut dazu noch ordentlich aus. Den nötigen Strom erhält der Lüfter über einen kleinen zwei Pin Stecker, der direkt auf die Grafikkarte gestreckt wird. Ob dies problemlos geklappt hat, erfahrt ihr im nächsten Abschnitt.

Der Kühler von der Seite.
Hier sind gut die Kühllamellen zu erkennen.
Der Ausgang für die warme Luft.
Das Lüfterkabel ist sauber verlegt.
Die matte Bodenplatte des Kühlers.
Mit diesen Schrauben wird der Kühler befestigt.

Der Grund eines Umbaus bei einer Grafikkarte ist oft nicht die zu schlechte Leistung des Kühlers, sondern die zu hohe Lautstärke. Artec Cooling gibt bei diesem Modell eine Lautstärke von 0,5 Sone an. Hört sich zwar leise an, doch wie laut der Kühler wirklich ist, erfahrt ihr unter den Punkt „Test“.

Installation des Kühlers
Eigentlich sollte die Montage für Erfahrene, sowie für Einsteiger kein großes Problem darstellen. Wir montierten den Kühler auf einer Leadtek 5900 LX Karte. Es handelt sich daber nicht um eine XT Version! Daher können einige Kompatibilitätsprobleme auftreten! Aber dazu später mehr.
Eines sollte man sich aber bewusst sein: Mit dem Entfernen des Originalkühlers von der Grafikkarte verfällt die Herstellergarantie!
Wie man dem Hinweis schon entnehmen konnte, muss der Originalkühler der Grafikkarte abgenommen werden. Dies ist von Grafikkartenhersteller zu Hersteller etwas unterschiedlich. Oft ist der Kühler allerdings mit kleinen Plastiknasen auf der Platine befestigt. Diese müssen auf der Rückseite der Karte zusammengedrückt und nach unten geschoben werden. Am besten man benutzt hierfür eine Schnabel- oder Spitzzange.
Ist der alte Kühler erstmal abmontiert, kann die gebrauchte Wärmeleitpaste von der GPU entfernt werden. Zudem empfehlen wir die Speicherchips ebenfalls mit einem Tuch zu reinigen und fettfrei zu machen. Anschließend wird auf dem Grafikprozessor und auf den Speicherchips eine dünne Schicht Wärmeleitpaste aufgetragen.

Die leere Grafikkarte (5900), ohne Kühler und Wärmeleitpaste.
Die Paste sollte dünn auf GPU und Speicher aufgetragen werden.
Die fertige Karte.
Der Stromstecker des NV Silencer 3 Kühlers.
Wir mussten auf dem Board eine Plastikwand vom Stromstecker entfernen.
Das Aufsetzten des Kühlers ist sehr einfach.

Jetzt kann der Stromstecker des neuen Kühlers in die Buchse des alten Kühlers gesteckt werden. Unser Modell verfügte allerdings über andere Stecker, so dass der NV Silencer Stecker nicht passte. Also mussten wir improvisieren :) Bei unserer Grafikkarte mussten wir etwas Plastik von der Buchse wegschneiden, damit der Stecker passte.
Der Kühler wird nun so auf der Grafikkarte platziert, dass die vier Schrauben, die sich an der Bodenplatte befinden, durch die Bohrungen der Grafikkarte gehen. Passt alles, werden die Unterlegscheiben über die Schrauben geschoben und mit den mitgelieferten Muttern festgezogen. Dazu wird ein Schlitzschraubenzieher benötigt.

Auf der Unterseite der Karte muss dann zu erst die Gummischeibe aufgesetzt...
... und dann die Schraube raufgedreht werden.
So sieht die Karte im fertigen Zustand aus.

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