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> Artikel > Hardwaretest > PC-Komponenten > Diverses Seite 2/4

Die Oberseite ist im Gegensatz zum restlichen Gehäuse aus Metall gefertigt. Wir nehmen an, dass es sich hier um Aluminium handelt. Sehr schön anzusehen ist auch das silberfarbige Artec Logo im unteren Bereich der Box. Über dem Logo verziert ein silberner Kühlergrill die Abdeckung. Kühlergrill ist hier wörtlich zu nehmen, da die Box im Betrieb recht warm wird und daher die Kühlung von Nöten ist. Außerdem sind zwei blaue LEDs vorzufinden. Die erste zeigt die aktive Verbindung zwischen PC und der Box an und die zweite, ob man gerade TV schaut oder nicht.
Das komplette Gehäuse ist mit einem Rahmen aus Hartgummi umgeben, der der Box einen gewissen Touch verleiht und als Stoßschutz dient.
Das Design ist wirklich gelungen und im Gegensatz zur Twinhan Version um einiges besser und vor allem edler!

Die Oberseite der Box ist aus Aluminium gefertigt.
Die Kanten sind mit einem Hartgummi verkleidet.
Die beiden Kontroll-LEDs.

Für einen reibungslosen Betrieb sollte man laut Herstellerangaben eine 800 MHz CPU besitzen, mit einer 8 MB Grafik- sowie Soundkarte. Zudem sollte der PC mit 128 MB Arbeitsspeicher ausgestattet sein und Windows 2000 oder XP mit DirectX 9.0b installiert haben.

Mit der mitgelieferten Fernbedienung kann die Hauptsteuerung in der Softwareapplikation vorgenommen werden. Die Hauptfunktionen sind unter anderem das Umschalten des Kanals, Lautstärke, Aufnahme, Power und Wiedergabe der aufgenommenen Videos.
Die Fernbedienung selbst ist nicht einmal so groß wie die kleine USB Box. Mit einer Länge von 9 cm und einer Breite von ca. 4,7 cm ist sie ideal für den mobilen Bereich geeignet und passt sogar in die mitgelieferte Tasche. Vergleichbar ist sie z.B. mit Fernbedienungen von Camcordern. Bei den Ausmaßen ist es schon logisch, dass hier keine normalen Batterien ihren Dienst verrichten. Artec verwendet eine kleine Lithium Knopfbatterie mit 3,0 Volt.

Die kleine Fernbedienung.
Ideal für den mobilen Einsatz: Sie besitzt nur eine Länge von 9cm.
Ebenso klein ist die mitgelieferte Stabantenne.
Der magnetische Fuß kann einfach abgeschraubt werden.
Man kann auch nach Wunsch eine größere Antenne am Fuß schrauben.
Der Antennenstecker.

Ebenso klein ist die mitgelieferte Stabantenne. Diese ist vergleichbar mit dem Twinhan - Modell. Allerdings ist diese um einiges schwerer. Im Fuß sitzt ein sehr starker Magnet. So ist eine Montage auf dem Autodach kein Problem. Auch der Fahrtwind kann die Antenne nicht vom Dach holen, was sich im Test bestätigt hat. Anders ist allerdings die Form der Antenne. Auf dem ersten Blick scheint es so, als wäre sie defekt, da sie nach dem Fuß einfach umgeknickt ist und nun waagerecht verläuft. Das ist u.a. von Vorteil, wenn man die Antenne z.B. an eine Wand anbringen möchte.
Für den Transport kann der Sockel bzw. Fuß abgeschraubt werden. Das bereits fest montierte Kabel ist rund 1,35 Meter lang und sollte völlig ausreichen.
Wie der Empfang mit dieser Ministabantenne ist, erfahrt ihr unter dem Punkt „Praxistest“.

Da die Box vor allem für den mobilen Bereich gedacht ist, legte man sogar eine kleine Kunststofftasche mit bei. In Ihr finden USB Box und Fernbedienung ausreichend Platz. Die Idee ist wirklich Lobenswert und praktisch. So ist die DVB-T Box gut auf Reisen geschützt.

Kommen wir nun vom Äußeren langsam zu den inneren Werten.
Da es sich hier um eine DVB-T TV Box handelt, werden die TV Signale im MPEG2 Format empfangen. Die Auflösung beträgt, wie auch bei anderen Geräten, 720 x 576 Pixel. Die De-Multiplex Engine basiert auf Hardwarebasis.
Des Weiteren unterstützt die Box eine automatische Kanalsuche bei den Bandbreiten 6/7/8 MHz. Die Bandbreite wird automatisch gewählt. Neben der automatischen Kanalsuche steht dann auch eine automatische Benennung der Sender zur Verfügung. Ändert sich ein Sendername, wird dieser durch On-Fly Decode sofort umbenannt.
Natürlich unterstützt die Box auch das Aufzeichnen des laufenden Fernsehbildes in Echtzeit. Während der Aufnahme läuft das Bild ohne Ruckler weiter. Das Video wird direkt als MPEG 2 Datei auf die Festplatte gespeichert.
Es besteht auch die Möglichkeit des Schedule Recordings. D.h., dass man einen Aufnahme-Timer einstellen kann und dieser dann automatisch eine Sendung auf den PC aufzeichnet. Die Zeit und der Sender müssen von Hand in einem Aufnahmemenü eingegeben werden.
Wer auch gerne mal ein paar Schnappschüsse aus dem laufenden Fernsehprogramm machen will, dem steht auch eine Capture Funktion zur Verfügung und kann Bilder in der oben genannten Auflösung abspeichern.

Sehr enttäuscht sind wir über die nicht vorhandene EPG- und Videotext-Funktion. Der Electronic Programm Guide (EPG) wird über DVB-T ausgestrahlt und kann theoretisch so von jedem Gerät empfangen werden. Warum man dieses Feature nicht implementiert hat, ist uns ein Rätsel. Hier zeigt die Twinhan Box ihre Vorteile. Sie verfügt über EPG und sogar über einen schnellen Videotext.

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