Autor:
Marcel
Testdatum: 04.10.2004
Passiv
geht’s auch!
Test: be quiet! Polar Freezer - Passiver Grafikkartenkühler
Es ist mal wieder soweit – wir
haben einen weiteren Grafikkartenkühler im Test!
Diesmal handelt es sich um eine passive Variante der
Firma be quiet!, die normalerweise eher für die
sehr leisen und qualitativ hochwertigen Netzteile bekannt
ist.
Es gibt leider nur wenige Grafikkartenhersteller, die
ihre Karten mit einem angenehmen, leisen Kühler
ausstatten. Jedoch kann man von Glück sagen, dass
es sich einige Kühlerhersteller angenommen haben,
spezielle und leise Kühler zu konzipieren und haben
eigentlich für fast jedes Grafikkartenmodell einen
Kühler im Petto.
Schon vor kurzem haben wir euch eine aktive, leise Kühlervariante
der Firmen MR-Computer und Arctic Cooling vorgestellt
und wollen es diesmal noch leiser. Ob sich der be quiet!
VGA-Kühler mit dem Namen „Polar Freezer“
ohne jegliche Belüftung unter den anderen Modellen
beweisen kann, erfahrt ihr im Testbericht.
Diesmal
geht die Danksagung an Tower-Style,
die uns den Kühler für einen Test zur Verfügung
gestellt haben. Vielen Dank dafür!

Ausstattung
und Lieferumfang
Der schwarze Kühler kommt in einer Blisterpackung
mit ausreichendem Lieferumfang daher. Eigentlich wurde
an alles gedacht, was man für einen kompletten
Umbau benötigt.
Neben zwei großen Kühlkörpern liegen
zwei „Super Conductor Tubes“ bei, auf die
wir später näher eingehen werden. Des Weiteren
legte man alle nötigen Montageschrauben und Montagerahmen
für nVidia und ATI Grafikkarten bei, ebenso wie
zwei kleine Beutel Wärmeleitpaste.
Sehr lobenswert ist die beigelegte Anleitung, die Schritt
für Schritt die einzelnen Montageschritte beschreibt.
Daher sollte die Installation kein großes Problem
darstellen.
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Die
Verpackung des Kühlers.
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Hier
der komplette Lieferumfang im Überblick. |
Es
liegen zusätzlich zwei Tütchen Wärmeleitpaste
und alle nötigen Schrauben bei. |
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Die
Unterseite des großen Kühlkörpers. |
Der
zweite, flachere Kühlkörper. |
Das Gesamtgewicht der „Kühlanlage“
beträgt 480g und ist somit nicht wirklich leicht,
obwohl die beiden passiven Kühlkörper aus
Aluminium gefertigt sind. Lediglich die Super Conducter
Tubes sind aus Kupfer hergestellt.
Das Befestigungsmaterial, welches u.a. aus einem großen
Block besteht und den Hauptkühlkörper darstellt,
ist aus massivem Alu gefertigt und wiegt für seine
Größe recht viel.
Die beiden unterschiedlich großen passiven Kühlkörper
(oben: 86mm x 130mm / BxL und unten: 95mm x 130mm /
BxL) sind mit zahlreichen Kühlfins ausgestattet.
Dadurch wird eine größere Oberfläche
geschaffen, die die Wärme effektiver an die Luft
abgeben kann. Die Kühler sind in einem schicken
schwarz/ silber gehalten. Am oberen Kühler ist
der Firmenname be quiet! aufgedruckt, was dem ganzen
etwas mehr Farbe schenkt. Auf jeden Fall ist das Design
nicht abstoßend und sollte auch Casemodder ansprechen.
Man sollte aber auch bedenken, dass hier eher der technische
Aspekt im Vordergrund steht und nicht das Aussehen.
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Zwei
von diesen Kühlblöcken werden für
die Montage benötigt.
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Dieser
Kühlbock verbindet GPU, Heatpipe und Kühlkörper. |
Die
Unterseite aller Blöcke ist schön blank. |
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Beide
Kühlkörper besitzen eine elegante
Rundung auf der linken u. rechten Seite.
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Beide
Kühler im Höhenvergleich. |
eine
Nachaufnahme vom großen Kühler. |
Die
Wärme wird durch die oben erwähnten Super
Conductor Tubes, die auch Heatpipes genannt werden,
von der GPU bzw. vom Hauptkühlkörper zu den
passiven Kühlelementen geleitet. In diesen 5mm
starken Röhren ist eine Flüssigkeit eingelassen,
die bei Hitze zum gasförmigen Zustand wechselt
und die Wärme so auf die Oberseite befördert.
Das Gas kühlt auf der Oberseite wieder ab, wird
flüssig und fließt wieder zurück. Anschließend
beginnt das ganze von vorn.
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Die
beiden Heatpipes sind aus Kupfer gefertigt.
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Einde
der beiden Heatpipe von nahen. |
Die
Heatpipe müssen später in diese Rillen. |