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> Artikel > Hardwaretest > Gehäuse Seite 1/3

Autor: panni
Testdatum: 24.05.2004

If you're 555 then I'm ...
Test: CasEdge Diabolic Series

Das Gehäuse.
Es repräsentiert den Geschmack und natürlich die Brieftasche des Besitzers auf LAN-Partys.
Heutzutage sind gemoddete Gehäuse absolut keine Seltenheit mehr, sogar Discounter-PCs werden teilweise mit Casemods und Sichtfenstern ausgeliefert. Die alten Zeiten, in denen man noch eigen gemoddete Fenster und LED-Beleuchtungen sah, sind weitestgehend vorbei. Die vorgemoddeten Cases der stetig wachsenden Anzahl von Herstellern sehen oft sehr gut aus und stechen auch durch gute Verarbeitungsqualität hervor.
Allerdings werden oft schon dagewesene Mods kopiert, dadurch sinkt der Individualitätsfaktor des eigenen Gehäuses.
CasEdge, ein in Deutschland unbekannter Hersteller nahm sich diesem Problem an und entwickelte eine neue Serie von vorgemoddeten Gehäusen - die Diabolic Case Serie. Wichtig für die Firma war es, etwas völlig Neues zu erschaffen. Nicht einfach nur eine weitere neue Form des Windowkits oder eine leuchtende Vorderfront - nein. CasEdge lässt mit der Diabolic Case Serie die aufwendig gestaltete Gehäusefront mit den Seitenteilen verschmelzen und leitet dadurch einen völlig neuen Standard ein.

Ob sich die neue Ära auch in Funktionalität und Ausstattung bewähren kann, erfahrt ihr heute bei TWINSByte.de

Ein Dankeschön geht an den Shop Listan, der uns die "Gun Silver" Variante des Diabolic Case zu Verfügung stellte, sowie an den Shop Caseking.de, der uns mit der "Venom Green" Variante bescherte.




Lieferumfang
Ein riesiger, auffälliger Karton beherrbergt das Diabolic Case.
Nach dem Auspacken kommt ein wirklich extravagant aussehendes Gehäuse zum Vorschein. Gespickt mit einem teuflischen Design ist dies ein echtes Einzelstück. Im Lieferumfang ist eine Anleitung zur Inbetriebnahme des Cases, ein 120mm Silent-Lüfter, eine blaue Kaltlichtkathode, sowie einige Schrauben und Schienen für die Laufwerke, dazu später mehr. Ein mit der Front verschmelzendes Windowkit der linken Seitenwand ist auch dabei.

Hier zu sehen: die beiden Gehäuse (Silver und Green)
Die Front ist das Auffälligste am gesamten Design.
Sie verschmilzt mit der Plastik-Addition auf den Seitenteilen.

Ausstattung
Der Grundaufbau des Gehäuses ist ein Standard-Stahlgerüst, überwiegend verziert mit Plastikaufbauten die, an der Front zu erkennen, stark an eine Teufel-ähnliche Figur erinnern. Unterstrichen wird das durch den "Mund", der relativ böse grinst und hinter einer Klappe 4 USB2.0, 1x IEEE-1394 Firewire und 1x Audio Line-Out / Audio Mic-In beherrbergt.
Knapp über dieser Klappe befinden sich die Status-LEDs des Towers, impliziert durch zwei Schlitze, die als Augen des Teufel-Cases dienen. Leider besitzt das Produkt keine HDD-LED, durch die viele Benutzer erkennen können, ob ihr Computer arbeitet oder nicht. Naja, wer schön sein will muss manchmal leiden. Weiter im Text:
Um den diabolischen Look noch weiter zu unterstreichen spendierte CasEdge der Diabolic Serie zwei riesige, aus massivem Plastik gefertigte Teufelshörner, die teilweise vom Gehäuse abstehen. Eine weitere teuflische Idee wurde in Form von den Standfüßen des guten Stücks realisiert, diese sehen Krallen ähnlich und besitzen ein besonderes, noch nie dagewesenes, allerdings relativ simples, Zahnradsystem. Wird ein Fuß ausgeklappt, zieht der gegenüberliegende automatisch nach.
Wie schon erwähnt, bringt das CasEdge Werk auch eine gemoddete Seitenwand mit sich. Diese verschmilzt durch ihren Plastikaufbau mit der Front und beinhaltet ein fertig installiertes Blowhole mit eingebautem Staubfilter. Die Form des Plexiglas-Fensters ist einzigartig und sehr futuristisch, die Verarbeitung/Vernietung sehr sorgfältig und stabil.

Der Grundaufbau ist aus massivem Stahl gefertigt.
Trotz verwendetem Plastik für die Verkleidungen sind diese überraschend stabil.
Der Teufelsmund und die zugehörigen Augen.
Hinter der Zahnklappe an der Front verbergen sich eine Vielzahl von Multimediaeingängen.
Beim Bewegen eines Standfußes...
...bewegt sich der gegenüberliegende automatisch mit.
Die Seitenteile besitzen ein außergewöhnlich geformtes Windowkit.
Ein gut verarbeitetes Blowhole mit Staubfilter fehlt hier auch nicht.



Auf den folgenden Seiten gehen wir detaillierter auf die Ausstattung ein.

 

 

 

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