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> Artikel > Hardwaretest > Cooling > CPU-Kühler Seite 2/3

Beim Kühler von Aquacomputer läuft es so ähnlich ab. Das Wasser trifft in der Mitte des Kühlers direkt auf die DIE ein. Dabei fließt es durch Edelstahldüsen, wodurch die Geschwindigkeit des Wassers stark erhöht wird und damit automatisch die Kühlleistung verbessert werden soll. Die Düsen sind auf einer Edelstahlplatte untergebracht. Auf das kleine Plättchen befinden sich 5x5 Düsen. Ob sich die Technik beweisen konnte ist dem Abschnitt „Test“ zu entnehmen.

Die Bodenplatte einzeln.
In der Mitte sind die 5x5 Edelstahldüsen zu sehen.
Die Kühlpins fungieren zur Vergrößerung der Oberfläche.

Unter und neben den Edelstahldüsen befinden sich kleine Kupferpins, ähnlich wie bei einem Kühlkörper. Alle Pins zusammen bilden eine achteckige Struktur. Die Pins fungieren hier zur Vergrößerung der Oberfläche.
Die Pins sind auf einer massiven Kupferplatte aufgebracht. In der Platte ist ein Wasserkanal hineingelassen, über den das Wasser abfließen kann. Der Kanal bildet einen Ring rund um die Kühlpins. Der quadratische Boden mit den Maßen von 5,3cm x 5,3cm ist völlig plan und glänzt vor sich hin. Im Auslieferungszustand befindet sich eine rote Schutzfolie über den Boden. Diese muss vor den Einbau des Kühlers natürlich abgezogen werden.

Die Bodenplatte ist bis zum Gebrauch mit einer Folie geschützt.
Die Bodenplatte ist sehr blank.
Eine Dichtung sorgt für Dichtheit.

Neben den Wasserkanal ist eine Rille für eine Dichtung in das Kupfer hineingefräst worden.
Auf der Bodenplatte ist eine transparente Plexiglasscheibe aufgeschraubt, die gleichzeitig zur Montage ans Mainboard dient. Die Plexiglasscheibe ist mit Imbusschrauben am Kupferblock befestigt. Für die nötige Dichtheit sorgt die untergelegte Gummidichtung.
Die Anschlüsse sind, wie schon erwähnt, einmal in der Mitte (Wassereinlass) des Kühlers untergebracht und einmal am Rand.
Je nach Wunsch kann man sich den Kühler mit beliebigen Anschlüssen bestellen. Wir haben eine Version für PUR Schläuche erhalten. Bei den Anschlüssen handelt es sich um Plug’n Cool Anschlüsse für Schläuche mit einen Innendurchmesser von 6mm und einen Außendurchmesser von 8mm.
Rüstet man sein System um und muss andere Schläuche verwenden, können die alten Anschlüsse aus dem Plexiglas herausgeschraubt und andere montiert werden. Es handelt sich um 1/8 Zoll Gewinde.

Die Anschlüsse lassen sich leicht auswechseln.
Zum Einsatz kommen hier 1/8 Zoll Anschlüsse.
Die Plexiglasscheibe lässt sich einzeln entfernen.

Was recht auffällig ist, ist dass die Bodenplatte im Gegensatz zur Plexischeibe recht dünn ist. Die Bodenplatte hat eine Dicke von rund 4mm und das Plexiglas rund 8mm, also doppelt so dick.
Zur Befestigung des Wasserkühlers am CPU Sockel sind vier Bohrungen ins Plexiglas hineingelassen. Zudem werden die Bohrungen um den CPU Sockel benötigt, denn der komplette Kühler wird mit vier Schrauben befestigt, aber dazu gleich mehr!
Wer diese Art von Montage nicht mag, oder Scheu hat seine gesamte Hardware auszubauen, kann sich bald von Aquacomputer den Kühler mit einer anderen Halterung kaufen, welche dann die sechs Nasen des CPU Sockels nutzt. Denn durch das sehr geringe Gewicht ist normalerweise keine Verschraubung des Kühlers nötig, sondern sollten Halteklammern völlig ausreichen.

Verarbeitung & Design
Positiv sticht einem die gute Verarbeitung ins Auge. Das verbaute Kupfer ist sauber gefräst worden und weist keine weiteren Unsauberkeiten auf.
Sehr schick ist natürlich die plane und sehr blanke Bodenplatte. Sie ist so gut aufpoliert, dass man sie glatt als Spiegel nutzen kann. Das garantiert natürlich auch eine sehr gute Wärmeabfuhr.
Mit inbegriffen in der guten Verarbeitung ist auch die Plexiglasscheibe mit den vormontierten Anschlüssen. Die Kanten sind abgerundet und weisen keine Kratzer auf.
Beim Design hat man sich seitens Aquacomputer mal wieder Mühe gegeben. Das Design wirkt durch den recht kleinen Kühler und das Plexiglas schlicht, aber schick. Auf der Plexiglasinnenseite ist das Aquacomputer-Logo mit Namen des Kühlers aufgedruckt und verleiht ihn dadurch seine Identität.
Ein besonderer Look entsteht durch die Kupferpins in der Mitte des Kühlers und durch den direkten Blick auf den Wasserkanal. Verwendet man fluoreszierende Kühlflüssigkeit, die bei Schwarzlicht leuchtet, kommt ein sehr schöner Effekt zustande.

Auf dem Plexiglas wurde der AC-Schriftzug gedruckt.
Wie man sehen kann, ist die Spiegelung 1A.
Der Kühler wird durch Imbusschrauben zusammengehalten.

 

 

 

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