Beim
Kühler von Aquacomputer läuft es so ähnlich
ab. Das Wasser trifft in der Mitte des Kühlers
direkt auf die DIE ein. Dabei fließt es durch
Edelstahldüsen, wodurch die Geschwindigkeit des
Wassers stark erhöht wird und damit automatisch
die Kühlleistung verbessert werden soll. Die Düsen
sind auf einer Edelstahlplatte untergebracht. Auf das
kleine Plättchen befinden sich 5x5 Düsen.
Ob sich die Technik beweisen konnte ist dem Abschnitt
„Test“ zu entnehmen.
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| Die
Bodenplatte einzeln. |
In
der Mitte sind die 5x5 Edelstahldüsen zu
sehen. |
Die
Kühlpins fungieren zur Vergrößerung
der Oberfläche. |
Unter und neben den Edelstahldüsen befinden sich
kleine Kupferpins, ähnlich wie bei einem Kühlkörper.
Alle Pins zusammen bilden eine achteckige Struktur.
Die Pins fungieren hier zur Vergrößerung
der Oberfläche.
Die Pins sind auf einer massiven Kupferplatte aufgebracht.
In der Platte ist ein Wasserkanal hineingelassen, über
den das Wasser abfließen kann. Der Kanal bildet
einen Ring rund um die Kühlpins. Der quadratische
Boden mit den Maßen von 5,3cm x 5,3cm ist völlig
plan und glänzt vor sich hin. Im Auslieferungszustand
befindet sich eine rote Schutzfolie über den Boden.
Diese muss vor den Einbau des Kühlers natürlich
abgezogen werden.
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| Die
Bodenplatte ist bis zum Gebrauch mit einer Folie
geschützt. |
Die
Bodenplatte ist sehr blank. |
Eine
Dichtung sorgt für Dichtheit. |
Neben den Wasserkanal ist eine Rille für eine Dichtung
in das Kupfer hineingefräst worden.
Auf der Bodenplatte ist eine transparente Plexiglasscheibe
aufgeschraubt, die gleichzeitig zur Montage ans Mainboard
dient. Die Plexiglasscheibe ist mit Imbusschrauben am
Kupferblock befestigt. Für die nötige Dichtheit
sorgt die untergelegte Gummidichtung.
Die Anschlüsse sind, wie schon erwähnt, einmal
in der Mitte (Wassereinlass) des Kühlers untergebracht
und einmal am Rand.
Je nach Wunsch kann man sich den Kühler mit beliebigen
Anschlüssen bestellen. Wir haben eine Version für
PUR Schläuche erhalten. Bei den Anschlüssen
handelt es sich um Plug’n Cool Anschlüsse
für Schläuche mit einen Innendurchmesser von
6mm und einen Außendurchmesser von 8mm.
Rüstet man sein System um und muss andere Schläuche
verwenden, können die alten Anschlüsse aus
dem Plexiglas herausgeschraubt und andere montiert werden.
Es handelt sich um 1/8 Zoll Gewinde.
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| Die
Anschlüsse lassen sich leicht auswechseln. |
Zum
Einsatz kommen hier 1/8 Zoll Anschlüsse.
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Die
Plexiglasscheibe lässt sich einzeln entfernen. |
Was
recht auffällig ist, ist dass die Bodenplatte im
Gegensatz zur Plexischeibe recht dünn ist. Die
Bodenplatte hat eine Dicke von rund 4mm und das Plexiglas
rund 8mm, also doppelt so dick.
Zur Befestigung des Wasserkühlers am CPU Sockel
sind vier Bohrungen ins Plexiglas hineingelassen. Zudem
werden die Bohrungen um den CPU Sockel benötigt,
denn der komplette Kühler wird mit vier Schrauben
befestigt, aber dazu gleich mehr!
Wer diese Art von Montage nicht mag, oder Scheu hat
seine gesamte Hardware auszubauen, kann sich bald von
Aquacomputer den Kühler mit einer anderen Halterung
kaufen, welche dann die sechs Nasen des CPU Sockels
nutzt. Denn durch das sehr geringe Gewicht ist normalerweise
keine Verschraubung des Kühlers nötig, sondern
sollten Halteklammern völlig ausreichen.
Verarbeitung
& Design
Positiv sticht einem die gute Verarbeitung ins Auge.
Das verbaute Kupfer ist sauber gefräst worden und
weist keine weiteren Unsauberkeiten auf.
Sehr schick ist natürlich die plane und sehr blanke
Bodenplatte. Sie ist so gut aufpoliert, dass man sie
glatt als Spiegel nutzen kann. Das garantiert natürlich
auch eine sehr gute Wärmeabfuhr.
Mit inbegriffen in der guten Verarbeitung ist auch die
Plexiglasscheibe mit den vormontierten Anschlüssen.
Die Kanten sind abgerundet und weisen keine Kratzer
auf.
Beim Design hat man sich seitens Aquacomputer mal wieder
Mühe gegeben. Das Design wirkt durch den recht
kleinen Kühler und das Plexiglas schlicht, aber
schick. Auf der Plexiglasinnenseite ist das Aquacomputer-Logo
mit Namen des Kühlers aufgedruckt und verleiht
ihn dadurch seine Identität.
Ein besonderer Look entsteht durch die Kupferpins in
der Mitte des Kühlers und durch den direkten Blick
auf den Wasserkanal. Verwendet man fluoreszierende Kühlflüssigkeit,
die bei Schwarzlicht leuchtet, kommt ein sehr schöner
Effekt zustande.
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| Auf
dem Plexiglas wurde der AC-Schriftzug gedruckt. |
Wie
man sehen kann, ist die Spiegelung 1A. |
Der
Kühler wird durch Imbusschrauben zusammengehalten. |