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> Artikel > Hardwaretest > PC-Komponenten > Diverses Seite 1/4

Autor: Marcel
Testdatum: 18.10.2004

Fernseher als MediaCenter
Test: Hauppauge MediaMVP

Wenn man aus dem Urlaub kommt, möchte man gern seinen Bekannten und Freunden die Urlaubserlebnisse in Form von Videos oder Fotos, natürlich digital, präsentieren. Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Filme oder Fotos am TV Gerät zu betrachten. Eine Möglichkeit ist, die Daten auf einen CD- oder DVD-Rohling zu brennen und dann über einen DVD Player abzuspielen, was jedoch zeitaufwendig und umständlich ist.
Wäre es da nicht viel einfacher, die Daten direkt vom Rechner aus auf den Fernseher zu holen? Eine etwas umständliche Variante ist es, die Grafikkarte mit dem Fernseher zu verbinden. So muss der Rechner immer in der Nähe des TV Gerätes stehen und die Steuerung ist etwas unkomfortabel.
Viel einfacher soll das mit der MediaMVP Box von Hauppauge gehen. Diese holt digitale Fotos, Videos und Musik auf den Fernseher und das nur über ein Netzwerkkabel.
Ein vergleichbares Produkt hatten wir bereits vor einiger Zeit im Test, nämlich das Pinnacle ShowCenter, welches vor allem durch das sehr elegante Design auf sich aufmerksam machte.
Wir haben uns das Gerät von Hauppauge mal etwas genauer anschaut und über einen längeren Zeitraum ausgiebig getestet!

Ein Dankeschön geht an Hauppauge Deutschland, die uns die Box schnell und unkompliziert zur Verfügung gestellt haben. Vielen herzlichen Dank!

Lieferumfang und Ausstattung
Hauppauge spendierte der MediaMVP Box diverses Zubehör. Neben der eigentlichen Box, wird ein externes 6 Volt Netzteil mitgeliefert.
Nach dem Motto "auspacken, anschließen, loslegen" wurden wirklich alle nötigen Kabel mitgeliefert. Dazu gehört ein Scartkabel mit einer Länge von 1,5m und ein Netzwerkkabel, welches ebenfalls 1,5m lang ist. Dabei handelt es sich um ein standardmäßiges Patchkabel, das zur Verbindung der Box mit einem Hub oder Switch bestimmt ist. Soll die MVP Box direkt mit dem PC verbunden werden, benötigt man ein CrossOver Kabel.
Eine CD mit der nötigen Software, sowie eine Installationsanleitung liegen dem Paket ebenfalls mit bei. Zusätzlich wurde der Box noch ein schwarzer Fuß beigelegt, mit dem ein senkrechtes Aufstellen des Mediacenters möglich ist.

Der Karton enthält das abgebildete Zubehör.
Hier der Plastikfuß, in der die Box einfach hineingestellt werden kann.
Die Box einzeln.

Die etwas langweilig wirkende Box weist äußerlich keine großen Besonderheiten auf. Die Front ist mit einer dunkelroten, fast schon schwarzen Blende versehen, hinter der sich eine Betriebs-LED und der IR-Sender für die Fernbedienung verbirgt. Befindet sich das Gerät im Standby-Modus oder im Betrieb, leuchtet die verbaute LED rot. Wird die Box über die Fernbedienung ausgeschaltet, erlischt die LED.

Jeweils rechts und links von der Box sind Luftschlitze in das silberfarbene Gehäuse hineingearbeitet. In der Mitte des Plastikgehäuses wurde das Hauppauge Logo mit dem Media MVP Schriftzug aufgedruckt.
Die Rückseite stellt die nötigen Anschlüsse zur Verfügung. Neben dem Stromanschluss für das Netzteil sind noch zwei weitere Stecker vorzufinden. Zum einen ist das der LAN Anschluss für das mitgelieferte RJ45 Patch Kabel. Natürlich können auch beliebig andere RJ45 Netzwerkkabel genutzt werden. Die andere große Buchse, ganz rechts, ist der SCART Anschluss. Dieser stellt die Verbindung vom MVP Gerät zum Fernseher her. Zudem kann hier auch eine Stereoanlage angeschlossen werden, da sich am Scartkabel eine Abzweigung mit zwei Chinchbuchsen befindet.

Die Front der Box ist schlicht und besitzt keine Besonderheiten.
An der Rückseite ist der Strom-, LAN- und
Scart-Anschluss zu finden.
Die Box von der Seite.

Die Unterseite der Box ist größtenteils mit Luftschlitzen versehen. Zudem sind vier große Gummifüße angeklebt, die ein Verrutschen verhindern sollen. Jedoch stand unser Gerät nicht hundertprozentig auf allen vier "Beinen", womit es leicht kippelte.
Das leicht runde und silberne Design des Gehäuses passt unserer Meinung nach nicht wirklich zum Wohnzimmerdesign. Auch vermittelt das Gehäuse der MVP Box einen etwas primitiven Eindruck. Hier muss Hauppauge noch einiges dazulernen, was gutes Aussehen betrifft, denn andere externe Boxen des Herstellers (z.B. DEC2000 DVB-T) sehen auch nicht gerade schick aus.

Die Box kann auch senkrecht aufgestellt werden.
Die Box stehend von vorn.
Leider kann die Gehäusequalität nicht ganz überzeugen.
Auf der Unterseite der Box sind zahlreiche Luftschlitze zu finden.
An der Rückseite ist der Strom-, LAN- und
Scart-Anschluss zu finden.
Damit das Gerät sicher steht, besitzt es vier von diesen Füßchen.

 

 

 

 

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