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> Artikel > Hardwaretest > Peripherie Seite 1/3

Autor: Marcel Reichelt
Testdatum: Juni 2004 [Update: 18.01.05]

Digitaler TV-Genuss?
Test: Hauppauge WinTV Nova-T - digitale DVB-T TV Karte

Ohne Frage – DVB-T ist auf dem Vormarsch und das in ganz Deutschland. Die digitale Übertragungstechnik des so genannten „Überallfernsehens“ ist so beliebt wie noch nie.
Der Grund? Ganz einfach, mit DVB-T lassen sich über 20 TV Sender in digitaler Qualität kostenlos und das mit nur einer kleinen Antenne empfangen. Dafür nötig ist lediglich eine kleine Decoder Box oder im Falle eines PCs eine neue TV Karte.
Vor allem in den Großstädten und Ballungsräumen, z.B. Berlin, ist der Testbetrieb schon lange beendet. Derzeit lassen sich hier rund 26 Sender empfangen. Wozu da noch Kabelgebühren bezahlen, wenn es auch kostenlos geht?
In unserem letzten TV Karten Test hatten wir eine portable USB Box für den Empfang von DVB-T der Firma TwinHan genauer unter die Lupe genommen.
Wer sich den Test noch anschauen möchte, findet hier den Link dazu! Dort ist auch eine genauere Beschreibung über die DVB-T Technik mit allen ihren Vor- und natürlich auch Nachteilen zu finden.
Heute möchten wir euch einen TV Karten Test präsentieren, der sich ebenfalls auf den neuen digitalen Standard stützt. Als Testobjekt hat uns die WinTV Nova-T Karte der Firma Hauppauge erreicht. Für jeden der sich etwas mit Fernsehkarten auskennt, sollte diese Firma ein Begriff sein. Der Hersteller hat seinen Hauptsitz in den USA und hat sich auf Video und TV Produkte für den PC spezialisiert.
Ob die Karte den digitalen Fernsehgenuss übermitteln konnte, erfahrt ihr im Weiteren.

Doch zunächst möchte ich mich ganz herzlich bei Hauppauge Deutschland bedanken, die uns die Karte für einen Test zur Verfügung gestellt haben. Vielen Dank dafür!

Lieferumfang
Bevor wir über die technischen Details der Karte sprechen, möchte ich mich dem Lieferumfang widmen. Dieser besteht neben der eigentlichen TV Karte aus einer Fernbedienung, einem IR Empfänger, 2 Micro Batterien, Klettband, eine Treiber CD, die Software WinDVD und einer kurzen Installationsanleitung.
Ausgeliefert wird das Zubehör zusammen mit der TV Karte in einem schicken, großen Karton.
Zusammenfassend kann man sagen, dass sich alles im Karton befindet, was man für einen Betrieb benötigt.

Hier der gesamte Lieferumfang.
Eine Treiber-CD und eine Kurzanleitung ist dabei.
Hier die sehr gute Fernbedienung.

Hier die technischen Daten der Karte:
- Digitale (DVB) TV-Sender empfangen
- Speichern von TV-Sendungen im MPEG-2 Format
- Timeshift (zeitversetztes Fernsehen)
- Bild- und Tonwiedergabe über DirectShow Software Decoder
- Automatischer Sendersuchlauf
- Videotextempfang und -darstellung mit Hintergrundsuche (VTX)
- Direkte VTX-Seitenauswahl im Text
- 5V Speisung für aktive Antennen
- Infrarot-Fernbedienung

Ausstattung
Der Vorgänger der WinTV Nova-t Karte war eine satellitengestütze Karte gewesen, ebenfalls für den digitalen Empfang geeignet. Nun hat Hauppauge sein Portfolio um eine weitere Karte ausgebaut, wobei diese auch schon seit längerer Zeit zu haben ist. Die WinTV Nova-T ist, wie in der Einleitung schon angeschnitten, eine digitale TV Karte zum Empfang von DVB-T Signalen über Antenne.
DVB-T soll im laufe der nächsten Jahre das analoge Antennenfernsehen völlig ablösen. Daher werden in vielen Städten schon die analogen Empfangsmöglichkeiten abgeschaltet. Es können nur noch einige wenige Sender analog empfangen werden.
Empfangen werden die jeweiligen Sender im MPEG 2 Format bei einer Datenrate von 2 bis 15 Mbits. Die Auflösung liegt bei 720 x 576 Pixel, mit schwarzem Rahmen 800 x 600 Pixel.
Neben dem Empfang von TV Sendern kann das Hauppauge Gerät auch Radiosender empfangen. Jedoch werden noch keine Radiosender über DVB-T ausgestrahlt.

Die Karte hat sehr geringe Ausmaße.
Hauppauge setzt, wie schon in der Vergangenheit, auf Chips von Philips.
Die Karte von vorn.

Ihren Platz findet die die digitale Karte im PCI Slot des Rechners. Dabei sollte dieser eine Mindestleistung von 500 MHz besitzen, obwohl wir mindestens eine CPU mit 800 MHz empfehlen, da es sonst zu Rucklern kommen kann.
Zudem sollte der Rechner über eine Soundkarte, 64 MB Arbeitsspeicher und über eine DirectDraw kompatible Grafikkarte mit Video Overlay Funktion verfügen. Für den Betrieb wird außerdem noch eine terrestrische Antenne benötigt. Für aktive Antennen kann sogar eine 5 Volt Speisung an der Karte aktiviert werden.

 

 

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