Allgemeines
– Das Gehäuse
Wie schon in der Einleitung erwähnt, handelt
es sich bei dem V1000 Modell um einen Midi Tower mit
folgenden Ausmaßen: 210x490x525mm (Breite, Höhe,
Tiefe). Die Besonderheit an diesem Gehäuse ist
jedoch ein ganz neuer Standard, der bereits auf der
CeBit vorgestellt wurde und sich BTX nennt. Er soll
den geläufigen Formfaktor ATX ablösen. Der
neue Standard unterscheidet sich im Gegensatz zum
ATX Formfaktor in erster Linie an den Kühlmöglichkeiten.
Man hat versucht der immer mehr ansteigenden Wärmeentwicklung
Herr zu werden und den Luftstrom zu verbessern. Das
Gehäuse wird nun in bestimmten Kühlzonen
unterteilt, die dann separat durch entsprechende Lüfter
gekühlt werden.
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| Selbst
an der Rückseite des Gehäuses lässt
sich das Lochmuster vorfinden. |
Der
Innenraum ist stakt an dem eines BTX Gehäuses
angeglichen. |
Der
untere Bereich mit den HDDs ist vom oberen getrennt. |
Beispielsweise sind die Festplatten, die eine große
Wärmequelle im Gehäuse sein können,
von der üblichen Hardware getrennt und mit zusätzlichen
Lüftern versehen.
Ein wesentliches optisches Merkmal des BTX Standards
ist, dass das Mainboard um 180° gedreht wird,
sprich, für den Einbau auf dem Kopf gedreht werden
muss und dass sich PC Netzteil im unteren Teil des
Rechners bzw. auf dem Gehäuseboden befindet.
Zudem muss nun das Gehäuse auf der rechten Seite
geöffnet werden, um an die Hardware im Innern
zu gelangen.
Das veränderte Layout der Hardware dient der
schon angesprochenen Luftströmung. So kann nun
die Wärme der Grafikkarte direkt nach oben steigen,
da der GPU Kühler nicht mehr nach unten zeigt.
Es sei aber noch mal erwähnt, dass es sich bei
diesem Gehäuse um eine Mischung zwischen ATX
und BTX handelt. Reine BTX Gehäuse können
daher etwas anders im Layout sein.
Zur verbesserten Kühlung trägt sicherlich
auch das verwendete Aluminium bei, aus dem das komplette
V1000 Case besteht. Das Alu ist gebürstet und
hat den üblichen silbernen Farbton. Wem die Farbe
weniger zusagt, erhält für das gleiche Geld
auch eine schwarze Variante, die ebenfalls aus Alu
besteht, aber erst in wenigen Wochen lieferbar sein
wird.
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| Das
Netzteil wird in einen extra abgegrenzten Bereich
gebaut. |
Für
ein CD-Laufwerk wurde eine passende Blende installiert. |
Die
Unterseite des Gehäuses. |
An der
Front und an der Rückseite des Gehäuses
befindet sich ein Lochmuster, ähnlich wie beim
Apple G5 Gehäuse. Aber mehr zum Design und zur
Kühlung später.
Positiv
wirkt sich das Aluminium auch auf das Gewicht aus.
Ohne angebaute Seitentüren wiegt das V1000 gerade
mal 4 Kilogramm. Am schwersten sind hier die Seitentüren.
Jede Tür wiegt etwa 1 Kilo. Zusammen ergibt das
ein Gewicht von 6 Kilo, was wirklich nicht gerade
viel ist. Damit ist das Case auf jeden Fall LanParty
tauglich.
Trotz des geringen Gewichts, verzichtete man bei LianLi
nicht, dem Gehäuse vier Räder zu spendieren.
Die schweren und massiven Räder lassen das Gehäuse
einfach durch die Gegend rollen, auch mit eingebauter
Hardware. Die beiden Räder vorne und hinten sind
mit einer Stange bzw. Achse verbunden. Der Durchmesser
eines Rades bemisst sich auf ca. 4cm. Die Hinterachse
kann, dank eines Hebels auf der Rückseite, blockiert
werden, damit ein versehentliches „verrollen“
verhindert werden kann.
Wem die Räder stören, kann natürlich
die beiden Achsen problemlos abschrauben.
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| Das
Gehäuse verfügt über vier massive
kleine Rollen. |
Die
Hinterachse ist mit einer kleinen Bremse ausgestattet. |
Hier
noch mal das Gehäuse von der anderen Seite. |
Kommen
wir langsam zu den inneren Werten des V1000 PC Gehäuses.
Im kleinen Tower finden ganze 11 Laufwerke ihren Platz.
Davon sind fünf extern und sechs intern zu finden.
Die fünf externen Laufwerksschächte sind
für 5 ¼“ Laufwerke vorgesehen. Auf
dem ersten Blick müsste einigen Leuten hier etwas
auffallen – es gibt keinen externen Schacht
für 3,5“ Laufwerke, sprich, für Diskettenlaufwerke.
Da es sich beim Floppylaufwerk sowieso um ein Auslaufmodell
handelt, hat man bei LianLi schlichtweg auf diesen
Schacht fast verzichtet. Fast daher, weil man den
letzten 5 ¼“ Schacht auch zum Montieren
eines Diskettenlaufwerkes nutzen kann. Ermöglicht
wird dies durch die verbaute Laufwerksblende. In ihr
befindet sich eine Einrichtung zum Einbauen eines
Diskettenlaufwerks. Vorteil: Das hässliche Grau
des Floppy Drives wird verdeckt. Eine ähnliche
Blende ist auch für ein CD Laufwerk zu finden.
Die erste 5 ¼“ Blende verdeckt perfekt
das meist unschöne CD Laufwerk. Wer weitere Laufwerke
verstecken möchte, kann sich diese Blenden nachträglich
kaufen.