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Design
und Verarbeitung
Wie schon im ersten Teil des Tests erwähnt, ist
das komplette Gehäuse aus Aluminium gefertigt.
Durch die Bürstung entsteht ein sehr edles Aussehen.
Dazu trägt auch das sehr gut verarbeitete Lochmuster
bei, welches an der Front und an der Rückseite
zu finden ist. Die zahlreichen Löcher verbreiten
sich dabei über die gesamten Flächen. Die
Ähnlichkeit zum G5 Gehäuse von Apple ist schon
recht enorm. Ähnlich wie beim aktuellen Applegehäuse,
ist der Übergang zwischen Deckel und Front und
zwischen Deckel und Rückwand, bei dem man jeweils
auf Kanten verzichtet hat und stattdessen Rundungen
eingesetzt hat. Es gibt keine Kanten. Der Form angepasst
sind auch die massiven Seitentüren, die ebenfalls
Rundungen, statt Kanten besitzen. Die Verarbeitung der
Türen ist lobenswert. Das 2mm dicke Alu ist an
den Kanten geriffelt, wodurch es sehr handlich wird.
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| Hier
gut zu erkennen die dicke Seitenwande und die
Rundung an der Front. |
Der
Powerbutton ist ebenfalls aus Metall gefertigt. |
Die
Power- und HDD-LED sitzen direkt unter dem Schalter. |
Unter den gut verarbeiteten und gut passenden Laufwerksblenden
befindet sich der Powerbutton, der ebenfalls aus hochwertigem
Aluminium gefertigt wurde. Wenige Zentimeter unter dem
Button befinden sich zwei sehr kleine LEDs, die Power
und die HDD LED. Im unteren Bereich verziert ein in
silber gehaltenes LianLi Logo die Front.
Vorbildlich sind auch die gefalzten Kanten im Innenraum
des Gehäuses. An nicht gefalzten Kanten ist ein
extra Gummischutz angebracht worden.
Insgesamt betrachtet bietet das LianLi V1000 Gehäuse
eine perfekte Verarbeitung. Sogar die verbauten Räder
und die dicken Achsen wirken sehr massiv und tragen
zum Gesamtbild positiv bei. Selbst die sieben Slotblenden
sind auf Hochglanz poliert worden. Die spitzenmäßige
Verarbeitung übertrifft eigentlich alle bis jetzt
getesteten Gehäuse und ist üblich für
LianLi. Üblich ist zudem das schicke und noble
Design. LianLi hat es geschafft, endlich einen würdigen
Gegner zum G5 Gehäuse auf dem Markt zu bringen!
Einziger Unterschied ist noch, dass beim G5 Gehäuse
der Laufwerksschacht nicht so auffällig ist und
dass das Gehäuse keine Rollen besitzt, sondern
spezielle Füße, die selbst am Deckel montiert
sind und als Tragegriff dienen.
Hier
könnt ihr euch den G5 Rechner genauer ansehen:
- http://www.apple.com/powermac/
- http://www.apple.com/powermac/design.html
Kühlmöglichkeiten
In Sachen Kühlmöglichkeiten kann man echt
nicht meckern. Zwar bietet das V1000 Gehäuse
nur zwei Vorrichtungen zum Montieren von Lüftern,
aber dafür wirkt sich das Lochmuster an Front
und Rückseite positiv auf die Luftzirkulation
aus. Auch im Boden sind diverse Luftlöcher eingelassen,
die für eine verbesserte Kühlung sprechen.
Weniger positiv wirkt sich die „Freizügigkeit“
des Gehäuses bei Silentfetischisten aus. Eine
Dämmung ist so fast unmöglich. Doch dafür
bietet LianLi ein anderes Gehäuse an, welches
ebenfalls der V-Serie angehört und hier deutlich
mehr Dämmmöglichkeiten bieten sollte.
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| Selbst
der Boden des Gehäuses verfügt über
diverse Luftlöcher. |
An
der Rückseite und an der Front wurde jeweils
ein 120mm Fan installiert. Hier ist die Rückseite
zu sehen. |
Der
Fan an der Rückseite kann mit dieser Kappe
abgedeckt werden, wodurch er etwas leiser gemacht
werden kann, auf kosten des Luftstroms. |
Die beiden verbauten 120mm Lüfter sind, wie schon
erwähnt, von ADDA. Leider können wir keine
Auskunft über die Drehzahl geben. Beim hinteren
Lüfter ist es allerdings möglich, die Drehzahl
über das Bios auszulesen. Außerdem kann
die Lautstärke durch eine Abdeckkappe, die man
an die Rückseite vor den Lüfter setzten
kann, etwas verringert werden. Mit dem hinteren Lüfter
kann das Mainboard und vor allem der Prozessor gekühlt
werden und saugt die warme Luft aus dem Gehäuse.
Der Lüfter an Front dient zur Kühlung der
Festplatten und bläst frische Luft in den unteren
Bereich des Gehäuses. Ausströmen kann die
von den Festplatten erwärmte Luft nur durch den
Gehäuseboden.
Der Lüfter, samt Montagehalterung an der Front,
kann dank zwei Thumbsrews einfach abgenommen werden.
Der Rahmen, auf dem der Fan montiert ist, dient auch
als Halterung für einen Staubschutz. Die Filtermatte
befindet sich in einem Rahmen. Zur Säuberung
kann der Rahmen bzw. der Deckel des Staubschutzes
einfach entfernt und die Filtermatte ausgespült
werden.
Die Lautstärke der Lüfter hält sich
in Grenzen. Zwar kann man hier wohl kaum von Silent-Fans
sprechen, aber dafür schaufeln sie ordentlich
Luft.
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| Der
Fan an der Front lässt sich ganz leicht
lösen. |
Auf
der Rückseite ist ein Filter montiert,
der gereinigt werden kann. |
Der
Fan an der Rückseite von innen. |
Das
Netzteil besitzt im neuen Gehäuse keine Kühlfunktion
mehr und muss keine warme Luft aus dem Gehäuse
leiten, da es am Boden sitzt und durch eine Trennwand
von der restlichen Hardware abgeschottet ist. Das
hat den Vorteil, dass das Netzteil nicht mehr so stark
erwärmt wird und mit sehr langsam drehenden Lüftern
ausgestattet sein kann.
Das V1000 bietet zusammengefasst eine sehr gute Wärmeableitung,
vor allem durch die neuen Kühlzonen und dem Lochmaskendesign.
Das einzige was darunter leidet, ist die Lautstärkereduzierung
bzw. die Dämmung.
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