TWINSBYTE.de - Das Computer - Onlinemagazin!

 

TWINSBYTE.de - Das Computer - Onlinemagazin!
>> Home
News
>> Artikel
 Hardware
 Software
 Guides
Berichte
>> Community
 Forum <- Klicken!
 Links
>> Intern
 Impressum
 Kontakt
>> Werbung
 

 


 
> Artikel > Hardwaretest > Gehäuse Seite 4/5

Design und Verarbeitung
Wie schon im ersten Teil des Tests erwähnt, ist das komplette Gehäuse aus Aluminium gefertigt. Durch die Bürstung entsteht ein sehr edles Aussehen. Dazu trägt auch das sehr gut verarbeitete Lochmuster bei, welches an der Front und an der Rückseite zu finden ist. Die zahlreichen Löcher verbreiten sich dabei über die gesamten Flächen. Die Ähnlichkeit zum G5 Gehäuse von Apple ist schon recht enorm. Ähnlich wie beim aktuellen Applegehäuse, ist der Übergang zwischen Deckel und Front und zwischen Deckel und Rückwand, bei dem man jeweils auf Kanten verzichtet hat und stattdessen Rundungen eingesetzt hat. Es gibt keine Kanten. Der Form angepasst sind auch die massiven Seitentüren, die ebenfalls Rundungen, statt Kanten besitzen. Die Verarbeitung der Türen ist lobenswert. Das 2mm dicke Alu ist an den Kanten geriffelt, wodurch es sehr handlich wird.


Hier gut zu erkennen die dicke Seitenwande und die Rundung an der Front.
Der Powerbutton ist ebenfalls aus Metall gefertigt.
Die Power- und HDD-LED sitzen direkt unter dem Schalter.

Unter den gut verarbeiteten und gut passenden Laufwerksblenden befindet sich der Powerbutton, der ebenfalls aus hochwertigem Aluminium gefertigt wurde. Wenige Zentimeter unter dem Button befinden sich zwei sehr kleine LEDs, die Power und die HDD LED. Im unteren Bereich verziert ein in silber gehaltenes LianLi Logo die Front.
Vorbildlich sind auch die gefalzten Kanten im Innenraum des Gehäuses. An nicht gefalzten Kanten ist ein extra Gummischutz angebracht worden.
Insgesamt betrachtet bietet das LianLi V1000 Gehäuse eine perfekte Verarbeitung. Sogar die verbauten Räder und die dicken Achsen wirken sehr massiv und tragen zum Gesamtbild positiv bei. Selbst die sieben Slotblenden sind auf Hochglanz poliert worden. Die spitzenmäßige Verarbeitung übertrifft eigentlich alle bis jetzt getesteten Gehäuse und ist üblich für LianLi. Üblich ist zudem das schicke und noble Design. LianLi hat es geschafft, endlich einen würdigen Gegner zum G5 Gehäuse auf dem Markt zu bringen!
Einziger Unterschied ist noch, dass beim G5 Gehäuse der Laufwerksschacht nicht so auffällig ist und dass das Gehäuse keine Rollen besitzt, sondern spezielle Füße, die selbst am Deckel montiert sind und als Tragegriff dienen.

Hier könnt ihr euch den G5 Rechner genauer ansehen:
- http://www.apple.com/powermac/
- http://www.apple.com/powermac/design.html

Kühlmöglichkeiten
In Sachen Kühlmöglichkeiten kann man echt nicht meckern. Zwar bietet das V1000 Gehäuse nur zwei Vorrichtungen zum Montieren von Lüftern, aber dafür wirkt sich das Lochmuster an Front und Rückseite positiv auf die Luftzirkulation aus. Auch im Boden sind diverse Luftlöcher eingelassen, die für eine verbesserte Kühlung sprechen.
Weniger positiv wirkt sich die „Freizügigkeit“ des Gehäuses bei Silentfetischisten aus. Eine Dämmung ist so fast unmöglich. Doch dafür bietet LianLi ein anderes Gehäuse an, welches ebenfalls der V-Serie angehört und hier deutlich mehr Dämmmöglichkeiten bieten sollte.

Selbst der Boden des Gehäuses verfügt über diverse Luftlöcher.
An der Rückseite und an der Front wurde jeweils ein 120mm Fan installiert. Hier ist die Rückseite zu sehen.
Der Fan an der Rückseite kann mit dieser Kappe abgedeckt werden, wodurch er etwas leiser gemacht werden kann, auf kosten des Luftstroms.

Die beiden verbauten 120mm Lüfter sind, wie schon erwähnt, von ADDA. Leider können wir keine Auskunft über die Drehzahl geben. Beim hinteren Lüfter ist es allerdings möglich, die Drehzahl über das Bios auszulesen. Außerdem kann die Lautstärke durch eine Abdeckkappe, die man an die Rückseite vor den Lüfter setzten kann, etwas verringert werden. Mit dem hinteren Lüfter kann das Mainboard und vor allem der Prozessor gekühlt werden und saugt die warme Luft aus dem Gehäuse.
Der Lüfter an Front dient zur Kühlung der Festplatten und bläst frische Luft in den unteren Bereich des Gehäuses. Ausströmen kann die von den Festplatten erwärmte Luft nur durch den Gehäuseboden.
Der Lüfter, samt Montagehalterung an der Front, kann dank zwei Thumbsrews einfach abgenommen werden. Der Rahmen, auf dem der Fan montiert ist, dient auch als Halterung für einen Staubschutz. Die Filtermatte befindet sich in einem Rahmen. Zur Säuberung kann der Rahmen bzw. der Deckel des Staubschutzes einfach entfernt und die Filtermatte ausgespült werden.
Die Lautstärke der Lüfter hält sich in Grenzen. Zwar kann man hier wohl kaum von Silent-Fans sprechen, aber dafür schaufeln sie ordentlich Luft.

Der Fan an der Front lässt sich ganz leicht lösen.
Auf der Rückseite ist ein Filter montiert, der gereinigt werden kann.
Der Fan an der Rückseite von innen.

Das Netzteil besitzt im neuen Gehäuse keine Kühlfunktion mehr und muss keine warme Luft aus dem Gehäuse leiten, da es am Boden sitzt und durch eine Trennwand von der restlichen Hardware abgeschottet ist. Das hat den Vorteil, dass das Netzteil nicht mehr so stark erwärmt wird und mit sehr langsam drehenden Lüftern ausgestattet sein kann.

Das V1000 bietet zusammengefasst eine sehr gute Wärmeableitung, vor allem durch die neuen Kühlzonen und dem Lochmaskendesign. Das einzige was darunter leidet, ist die Lautstärkereduzierung bzw. die Dämmung.


 

 

TWINSBYTE.de - Das Computer - Onlinemagazin!
>> Forum
>> Werbung



>> Partner
 

.
TWINSBYTE.de - Das Computer - Onlinemagazin!
Copyright © 2001 - 2008 by twinsbyte.de | design and website by René & Marcel Reichelt
| Impressum | Kontakt |