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> Artikel > Hardwaretest > Gehäuse Seite 1/3

Autor: Marcel Reichelt
Testdatum: 21.08.04

Nachbau G5 - Nächster Versuch
Test: Mercury Midi-Tower Gehäuse Silber

Das neue G5 Gehäuse von Apple hat es ausgelöst – den Hype um „wer kupfert am besten und am elegantesten das neue Gehäuse des Computerherstellers ab“.
Es haben schon so einige versucht, ein annährend ähnliches Design auf den Markt zu bringen, doch nie wirklich mit Erfolg.
Ein großer Schritt in Richtung G5 machte LianLi mit dem legendären V1000 Gehäuse und dem berühmten Lochdesign (einen Testbericht findet ihr hier!).
Nun versucht ein neuer Hersteller mit dem Mercury Gehäuse einen neuen Erfolg zu starten. Es beruht ebenfalls auf dem schicken Lochdesign und ahmt das G5 Gehäuse von Apple nicht nur durch Form und Design nach.
Wir haben uns das Gehäuse mal etwas genauer angeschaut und im Folgenden könnt ihr alles Weitere erfahren.

Ein Dankeschön geht an maxbyte.de, die uns das Gehäuse für einen Test zur Verfügung gestellt haben. Vielen Dank dafür!

Lieferumfang
Ausgeliefert wird der Midi-Tower in einem schicken, großen Karton. Das Design des Kartons ist etwas an dem von LianLi angelehnt.
Im Innern des Gehäuses ist eine kleine Tüte mit diversen Schrauben vorzufinden. Die nötigen Abstandshalter zum Befestigen des Mainboards sind bereits vormontiert. Des Weiteren ist eine kleine Bedienungsanleitung vorzufinden, die die Installation des Frontpanels und die Belegung der einzelnen Kabel näher erläutert.
Hier ist eigentlich alles Nötige beigelegt, was gebraucht wird. Ein Gehäuselüfter wurde leider nicht mit beigelegt.

Technische Daten:
- Gewicht: 7,9 Kilo
- Ausmaße: 18,7cm x 48,5cm x 50cm (Breite, Tiefe, Höhe)
- Front Panel (2x USB, 1xFirewire, 2x Audio)
- Material: Stahlblech, Plastik

Ausstattung
Der Mercury Midi-Tower ist komplett in silber gehalten und erweckt den Eindruck eines Aluminiumgehäuses. Doch hier irrt man, denn das komplette Case besteht aus Stahlblech, das lediglich im Silberton lackiert wurde. Das verwendete Stahlblech spiegelt sich im Gewicht wieder. 7,9 Kilo sind zwar nicht übermäßig schwer, aber typisch für solche Gehäuse.

Das Gehäuse ausgepackt.
Die Front des Gehäuses.
Das Gehäuse ausgepackt.

Auffällig ist die sehr geringe Breite von nur 18,7 cm. Damit ist es sehr schmal und sollte auch an engen Stellen gut unterzustellen sein. Die Tiefe ist mit 48,5 cm recht normal. Inklusive Tragegriffe und Füße misst das Mercury Gehäuse eine Höhe von 50 cm.
Neben den auffälligen Tragegriffen, die wie Spoiler aus dem Gehäuse ragen, ist das schon oben genannte Lochdesign etwas ganz Besonderes. Es ist an beiden Seitenteilen, sowie Deckel und Front perforiert. Somit sollte eine gute Kühlung des Innenraumes erreicht werden. Zudem wirkt das Lochdesign als eine Art Käfig und schützt so wie ein Faradayschen Käfig vor elektrischer Strahlung.
Wie schon erwähnt, hat man sich das Design vom bekannten G5 Gehäuse abgeschaut. Auch die Tragegriffe und die Füße wurden, zwar etwas abgeändert, übernommen.
Die unten montierten Füße sind mit einer extra Gummischicht ausgestattet, damit weniger Vibrationen auf dem Boden übertragen werden und das Case sicher steht.

Der Deckel des Gehäuses besitzt auch das Lochdesign.
Einer der beiden Füße des Gehäuses.
Die Griffe sind leicht angewinkelt und machen einen stabilen Eindruck.

 

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