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> Artikel > Hardwaretest > Sonstiges Seite 2/5

Ausstattung und Funktionen
Betrachten wir uns zunächst die Box von Außen. Damit sie auch ansehnlich wirkt und sich gut mit jeder Wohnzimmerausstattung kombinieren lässt, packte Pinnacle die Hardware in einen schicken, silberfarbenen Kasten, welcher sich vom Format her mit einer Set-Top Box oder einem flachen DVD Spieler vergleichen lässt.

Die Box ähnelt einem DVD Spieler oder eine Set-Top Box.
In der Mitte befinden sich drei LEDs, die bei Betrieb blau leuchten.
Auch der elegante Powerschalter erstrahlt in einem schicken Blau.

Die Box besteht aus einem Stahlblechgehäuse, wobei die Front mit gebürstetem Aluminium verkleidet ist, was einen edleren Eindruck hinterlässt.
Im gesamten wirkt das Äußere jedoch sehr mager und leer. Lediglich in der Mitte der Front befinden sich drei LEDs, die im Betrieb in einem schicken Blauton leuchten.
Links an der Vorderseite befindet sich noch ein Power Schalter, der ebenfalls in schickem Blau erstrahlt und aus milchigem Plastik gefertig ist.
Im Gegensatz zur Vorderseite wirkt die Rückseite sehr voll gestopft. Man findet dort alle nötigen Anschlüsse vor, die zum Betreiben der Box nötig sind. Zum einen ist dass ein Scart Stecker und ein extra RGB Out. Hier werden alle drei Farben extra übertragen. Daneben folgt ein S-Video Anschluss sowie ein normaler AV Stecker. Für den Sound stehen insgesamt sechs Anschlüsse zur Verfügung. Vier davon sind analoge Anschlüsse für die Stereoanlage. Die digitalen Ausgänge nehmen zwei Anschlüsse in beschlag – einmal ein COAX und ein Optical Anschluss.

Die Rückseite ist volgepackt mit Anschlüssen.
Für den Audiogenuss an der Stereoanlage können diese vier Anschlüsse genutzt werden.
Wer seinen Sound lieber digital erleben möchte, nutzt die beiden Stecker in der Mitte.

Wie in der Einleitung schon erwähnt, bezieht die Box die Daten vom heimischen Computer. Dafür steht eine Ethernet 10/100 Buchse zur Verfügung. Wie es der Name schon verrät, liegt die maximale Übertragungsrate bei 100 MBit/s. Doch der Trend geht ganz klar in Richtung Wireless Lan. Sogar dafür hält Pinnacle eine Möglichkeit bereit. Wer über eine W-Lan Karte fürs Notebook verfügt (PC-Card), kann diese in den dafür vorgesehenen "Expansion Slot" stecken, der sich ebenfalls an der Rückseite befindet.
Standardmäßig werden 11 MBit/s Karten (Funknetzwerk nach 802.11b/11Mbit-Standard) von folgenden Herstellern und Chipsätzen unterstützt:

Linksys WPC11 Ver. 3 - Prism3
D-Link DWL-660 - Orinoco
Orinoco Silver (32T19111) - Orinoco
Microsoft MN-520 - Prism2
LG LW2150N - Prism3

Wünschenswert wäre eine Übertragung bzw. eine Unterstützung von 54 MBit/s Karten. Bei der Wiedergabe von DVD Videos mit hoher Datenrate kann es hier zu Rucklern oder Aussetzern kommen. Für die Übertragung von VCDs, MP3s oder anderen Dateien reichen die 11 MBit/s natürlich aus.

Der Ethernet Anschluss ist der Hauptanschluss neben den Strom. Hier wird eine Verbindung zum PC mit einem Netzwerkkabel hergestellt.
Neben einen Scartanschluss steht auch ein S- Video Stecker und eine Chinch Buchse zur Verfügung.
Ready for WLAN: In diesem Erweiterungsslot kann eine WLAN Karte fürs Notebook hineingesteckt werden.

Im Gegensatz zum DVD Player kann das Pinnacle ShowCenter natürlich viel mehr Formate abspielen. Gerade dieses Feature macht die Box ja auch so attraktiv. Bis jetzt können Filme im MPEG 1 und MPEG 2 Modus wiedergegeben werden. Zudem werden auch die neuen Formate wie DivX v4, Xvid, DV AVI und WMV von Microsoft unterstützt. Eigentlich sind hier alle wichtigen Video Formate bei. Allerdings kam es im Test zu einigen kleinen Problemen, worauf wir aber später noch kommen werden.
Im Bereich Audio sieht es etwas leerer aus. Hier können lediglich MP3 und WMA Dateien abgespielt werden. Wünschenswert wären vielleicht noch WAV und Midi Dateien gewesen, aber durch ein Firmwareupdate kann dass natürlich noch nachgeholt werden, wenn es der Hersteller so will.
Wer andere Audio- oder Videoformate abspielen möchte, muss diese vorher konvertieren, was das mitgelieferte Programm von Pinnacle erledigen kann, aber auch dazu später mehr.
Da man sich auch Bilder auf den Fernseher holen kann, werden natürlich auch die gängigsten Bildformate wie PNG, JPEG, BMP und GIF unterstützt.

Das Pinnacle Logo verziert die rechte Ecke der Box. In Punkto Verarbeitung ist wirklich nichts zu bemängeln.
Der "spektakuläre" Boden :)
Damit die Box rutschfest steht, befinden sich an den Füßen Schaumstoffpolster.

 

 

 

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