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Im Innern der Box zeigt sich erstaunlicher Weise ähnliches, was wir auch schon an der Front feststellen mussten, nämlich gähnende Leere. Nur im hinteren Bereich, wo die Anschlüsse zu finden sind, befindet sich eine große Platine. Bei soviel Platz stellt man sich sicherlich die Frage, wieso man die Technik nicht in ein wesentlich kompakteres Gehäuse vertaut hat? Vielleicht aber kann man so schon etwas in die Zukunft schauen. Evtl. wird die Box vielleicht mal mit einer Festplatte oder anderem Laufwerk ausgerüstet. Man weiß ja nie. Und vor allem passt sie so besser zu anderen Geräten im Wohnzimmer.
Bei genaueren beäugen der Innereien stellten wir fest, dass der Decoderchip von Sigma Designs stammt mit der Bezeichnung REALmagic EM 8551. Er ist das Herz des ganzen und decodiert z.B. Videos im MPEG 4 Format.

Nach dem Öffnen des Gehäuses waren wir doch recht überrascht. Es ist noch weniger drin, als wir erwartet haben.
Das Herz des Showcenters: Der REALmagic EM8551 Chip decodiert z.B. Videos im MPEG4 Format.
Der Erweiterungsslot.

Abgerundet werden die ganzen Funktionen durch die mitgelieferte Fernbedienung. Sie besitzt eine beachtliche Länge von 22,5 cm, lässt sich aber dennoch angenehm benutzen. Über die Fernbedienung lässt sich die komplette Box bedienen. Da sich an der Box keine weiteren Tasten befinden, ist man ohne Fernbedienung recht aufgeschmissen.
Die Tasten sind aus festem Plastik gefertig und haben einen recht harten Anschlag. Daher lassen sie sich einfacher reinigen als Gummitasten. Im Test erwies sich die Fernbedienung als sehr bedienerfreundlich. Die Reaktion ist recht schnell und man muss nicht genau auf die Box zielen.

Ohne Fernbedinung ist es nicht möglich die Box zu bedienen.
Trotz der Länge von 22,5cm liegt sie gut in der Hand.
Sehr schön sind zudem die Tasten und die Verarbeitung.

Alle Technischen Details der Box noch mal auf einem Blick:

- Unterstütze Formate: MPEG1/2, DivX, Xvid, DV AVI, WMV, MP3, WMA, JPG, GIF, PNG, BMP
- Netzwerkunterstützung: Ethernet 10/100 Mbits, W-Lan 802.11b/11Mbit-Standard
- Anschlüsse: SCART, RGB Anschlüsse, S-Video, Composite Video, 2 Stereo Audio (je 2x Chinch)
- Digitale Tonausgänge
- Fernbedienung, Netzwerkkabel und Software im Lieferumfang

Dieses kleine Netzteil versorgt das Gerät mit den nötigen Strom. Die Lesitungsaufnahme liegt bei gerade mal 15 Watt.
Hier die Alufront der Box.
Die Box von der Seite.

Inbetriebnahme und die Software
Die Installation des ShowCenters ist denkbar einfach. Zunächst muss die Box an den Fernseher angestöpselt werden. Je nach Art des Fernsehers stehen verschiedene Anschlussarten zur Verfügung. In unserem Fall wurde die Box mit dem mitgelieferten SCART Kabel mit dem TV Gerät verbunden.
Natürlich sollte man auch nicht vergessen, das Netzkabel anzuschließen und in die Steckdose zu stecken.
Der nächste Schritt ist wieder ganz davon abhängig, ob man über ein W-Lan oder über ein Netzwerk mit Kabel verfügt. Besitzer eines Funknetzwerkes müssen die W-Lan Karte in den Expansion Slot stecken.
Wir betrieben die Box in einem 100 MBit Netzwerk (kabelbasierend) mit einem Switch. Insgesamt befanden sich noch vier andere Rechner am Switch. Das Netzwerkkabel muss nur in den Ethernet Anschluss an der Rückseite der Box gesteckt werden.
Auf dem PC, der als Mediaserver genutzt werden soll, muss die im Lieferumfang beigelegte Software installiert werden. Man sollte auch darauf achten, dass auf dem Rechner Windows 2000 oder Windows XP installiert ist, damit das ganze funktioniert. Mindestsystemvoraussetzung sollte eine 1 GHz Syszem sein mit 256 MB Arbeitsspeicher.
Nach der Softwareinstallation öffnet sich ein Assistent. Dieser fragt nach den Ort der Audio-, Video- und Foto- Dateien und nach weiteren Verzeichnissen. Auch kann man die Nutzung der Box einschränken, indem man sie durch einen PIN Code schützt.

Das zweite Netzwerkkabel im Lieferumfang ist für eine Verbindung von PC zur Box ohne Hub/ Switch,
Unseren Fernseher haben wir durch das mitgelieferte Scartkabel mit dem Showcenter verbunden.
Hier der Scart Anschluss an der Box.

Nach der Installation der Software und der Beendigung des Assisten empfiehlt es sich, den Rechner neu zu starten und natürlich das ShowCenter einzuschalten.
Nach dem Neustart des PCs kann das Programm "Pinnacle ShowCenter" gestartet werden.
Die Oberfläche erscheint einem auf den ersten Blick übersichtlich. Im oberen Bereich können die jeweiligen Audio-, Video- oder Bilddateien importiert, organisiert und exportiert werden. Rechts oben befindet sich der Mediaplayer. Hier kann man sich die importierten Objekte anschauen oder anhören.
Im unteren Bereich sind alle die Daten zu finden, die man im ShowCenter dann betrachten kann. Der Bereich nennt sich auch Mediabibliothek. Diese Bibliothek ist in den Bereichen Musik, Filme und Fotos eingeteilt. Nach Wunsch können auch Playlisten erstellt oder importiert werden.

Das Showcenter Programm. Hier können alle Filme, Bilder etc. verwaltet werden.
In dieser Box befinden sich die importierten Dateien der jeweiligen Bereiche Musik, Filme und Bilder.
Es können auch Videos und Musik in andere Formate konvertiert und gebrannt werden.

Wie oben schon erwähnt, werden alle nicht unterstützen Dateiformate einfach umgewandelt. Entweder geschieht das ganz automatisch, oder man wählt manuell aus, wie z.B. das jeweilige Video konvertiert werden soll. Je nach ausgewählter Qualität kann dieser Vorgang einige Zeit in Anspruch nehmen. In unserem Test erwies sich die benötigte Zeit als akzeptabel. Allerdings stürzte das Programm einmal ab, beim Konvertierungsversuch.
Erwähnenswert ist auch die eingebaute Brennfunktion. Umgewandelte Videos oder Musik kann direkt auf CD gebrannt werden. Beim Brennen kam es zu keinerlei Probleme.
Hat man sich entschieden z.B. eine Audiodatei zu importieren, kann diese auch noch in Genres einteilt werden. Das hat vor allem Vorteile in der Übersichtlichkeit.

 

 

 

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