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> Artikel > Hardwaretest > Peripherie Seite 1/2

Autor: panni
Testdatum: 03.03.2004

Schwebender Nager
Test: Peripherie - Deutschlandpremiere: Razer Viper 1000

Wie Ihr Euch sicherlich denken könnt, spricht der Titel dieses Reviews keine Tierliebhaber an - Nein, heute haben wir bei TWINSBYTE.de ein ganz besonderes Schmankerl für Euch: Die erste optische Maus des Herstellers Razer: die "Viper 1000".

Razer hat sich in den letzten paar Jahren einen Namen machen können, und das nicht durch eine ausgeprägte, große Produktpalette, sondern durch eine einzige Maus - der Razer Boomslang.
Durch die revolutionäre Mausball-Technik der Firma Kärna kamen bei diesen außergewöhnlichen Handlangern für Hardcore-User optische Abtastraten von bis zu 2000dpi (Punkte pro Inch) zustande.
Diese Mäuse fanden Verwendung bei Grafikern/Zeichnern, sowie allen, die eine extrem genaue Abtastung für präzises Arbeiten verlangten. Die Hauptzielgruppe waren aber die PC-Spieler, die für schnelle 3D-Shooter und extreme Reaktionen Speziallösungen benötigen.

Seit langem warten die Razer-Fans auf eine neue Mausserie der Firma und jetzt, pünktlich zur CeBIT 2004, ist das Warten beendet. Relativ früh kündigte man auf der Firmenwebseite Razerzone.com eine neue Kugelmauslösung namens "Mamba" an, sowie eine noch nicht dagewesene Maus mit erstmals optischer Abtastung - natürlich wieder mit von Kärna stammender Technik.

Dies sollte die besagte Viper sein.
Ob sie an die vorangegangenen Erfolge der Boomslang anknüpfen und mit den aktuellen Referenzmäusen konkurrieren kann, erfahrt Ihr heute als Deutschland-Testpremiere bei TWINSBYTE.de

Vielen Dank an Robert "Razerguy" Krakoff der Razer Inc. für die Bereitstellung der Maus.

Ausstattung/Lieferumfang
Ganz nach Razer-Manier kommt diese Maus nicht wie andere daher: keine normale Pappverpackung hält sie warm, sondern eine Art Stofftäschchen, welches von innen gepolstert ist. Das Material ist mit dem von Rucksäcken vergleichbar.
Ein kleines Logo der Firma schmückt die Vorderseite. Nach dem öffnen der Tasche durch zwei Reissverschlüsse klappt diese auf und es kommt eine kleine, schwarze Maus mit zusammengerolltem Kabel zum Vorschein. Gegenüber findet die TreiberCD ihren Platz - hinter einem Stoffnetz.
Ausserdem sind an der Tasche eine Lasche zur Befestigung derselben am Gürtel und an der Vorderseite eine Seitentasche, in der kleinere Sachen wie z.B. Feuerzeuge o.Ä. Platz finden.
Aufzufinden ist auch noch ein Flyer, auf dem die Produktspezifikationen stehen.

In dieser ungewöhnlichen Verpackung kommt die Viper daher
Die Gürtelhalterung
Das Ganze von Innen betrachtet
Der gesamte Lieferumfang

Hier die technischen Daten der Razer Viper 1000 auf einen Blick:

- Glattes, ergonomisch beidhändiges Profil
- Zwei übergroße, rutschfeste Mausbuttons
- Rutschfeste Seitenschienen
- Goldbeschichteter, auf maximale Leitfähigkeit optimierter USB Anschluss
- Ca. 2,1m langes Kabel
- Superglatte Teflon-Füße
- Optischer ADNS 2051 Sensor von Kärna
- 2300FPS Bildaufnahmerate
- 1000dpi Abtastrate

Die Erstbenutzung
Nach dem Auspacken fällt einem sofort das, mit 2 Metern sehr lange, Verbindungskabel auf, sowie dessen goldbeschichteter USB Stecker, der vermutlich eine bessere Signalqualität bewirken soll.
Die Maus selbst erinnert auf den ersten Blick stark an eine MX300 von Logitech, bei näherem Hinsehen erkennt man allerdings gravierende Unterschiede.
Die beiden Haupt-Mausbuttons sind sehr breitflächig ausgelegt und nehmen über die Hälfte der gesamten Länge des guten Stücks ein. Diese sind speziell beschichtet, sodass ein Wegrutschen der Finger in jeder Lage problemlos überwunden wird. Das halbtransparente Mausrad, sowie die zwei Anti-Rutsch-Schienen, die an beiden Seiten vorzufinden sind, scheinen aus einem gleichartigen Material zu sein und tragen zum optimalen Grip bei. Auffallend ist ausserdem, dass die Plastikschale, die die Form der Maus bildet, durchsichtig ist.
Mal sehen welche Leuchteffekte dadurch später entstehen.

Beim Bewegen der Maus über das Pad fühlt man im Gegensatz zu vielen anderen Mäusen fast gar nichts.
Es scheint als schwebt die Maus förmlich, da fast kein Widerstand zu spüren ist. Das ist sicherlich auf die superglatten Teflon-Füße zurückzuführen.

Da die Viper verglichen mit der MX500 relativ klein wirkt, stellt sich die Frage, ob sie auch für große Hände geeignet ist. Das können wir bestätigen: die Ergonomie ist so gewählt, dass auch lange Finger auf den sehr großen Buttons genug Platz finden. Allerdings bedarf es einer kurzen Eingewöhnungszeit, allein schon durch das geringe Gewicht und die damit verbundenen Geschwindigkeiten, die beim Bewegen der Maus auftreten.

Vergoldete Anschlüsse für bessere Signalqualität
Die Ergonomie erinnert etwas an die Logitech MX300
Fest angebracht an den Seiten sind Anti-Rutsch-Felder
Auffallend: die riesigen Buttons und das halbtransparente Mausrad
Teflon-Rutschpads für maximale Performance
Gut zu sehen: der optische Sensor von Kärna

Auf der nächsten Seite kommen wir unter Anderem zur Praxis.

 

 

 

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