Ausstattung
Die Radeon 9800 Pro ist mit der R350 GPU ausgerüstet.
Mit diesen Karten will ATI in Konkurrenz treten gegen
die Geforce FX 5900 sowie 5950 Ultra von nVidia.
Somit handelt es sich hier ganz klar um eine High End
Grafikkarte mit ordentlich Power und das auch in höheren
Auflösungen. Klar ist zudem, dass der Preis der
Karte nicht gerade niedrig ausfällt ;)
Ausgestattet ist die Karte mit, wie schon erwähnt,
der R350 GPU mit Direct X 9.0 Unterstützung. Die
Taktung des Grafikprozessors liegt bei 380 MHz. Der
Fertigungsprozess liegt bei 0,15 µm und insgesamt
stehen 8 Rendering Pipelines zur Verfügung.
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| Das
ist das gute, teure Stück. |
Gleich
auffällig ist der große Kühler. |
Auf
der Kühloberfläche sitzt ein Sapphire
Logo. |
Wie auch schon bei einigen Vorgängern und Modellen
zuvor, bietet der R350 Chip zahlreiche Features. Zum
einen ist das der SmartShader in der Version 2.1. Dieser
Shader beinhaltet neben den PixelShader in der 2.0 Version
auch ein VertexShader 2.0. Zudem wurden diverse Speicheoptimierungen
vorgenommen und mit eingebunden.
Früher war es nur möglich maximal 160 Instruktionen
zu nutzen. Jetzt könnten theoretisch unendlich
viele Befehle eingesetzt werden. Als Vergleich hierzu,
die GeforceFX bietet „lediglich“ 1024 Befehle.
Wodurch wird diese Steigerung möglich? Ermöglicht
wird dieser Zuwachs durch den neuen F-Buffer, der die
Performance und die Bildqualität steigern kann,
allerdings eher bei Filmeffekten etc.. Denn hier werden
oft über 3000 Instruktionen pro 2 Sekunden benötigt.
Die neue Speicheroptimierung Hyper-Z III+ befindet sich
bereits in der dritten Generation. Diese Optimierung
des Speichers bringt einen Leistungszuwachs von rund
25%. Erreicht wird diese Steigerung dadurch, dass nur
die 3D Objekte gerendert werden, die sichtbar sind.
Sicherlich wird diese Art der Leistungssteigerung einigen
geläufig sein aus den Power VR Zeiten mit ihren
Kyro I bzw. II Karten.
Hier das eben genannte Schema grafisch aufbereitet:
Quelle: ATI
Hier
eine Grafik, die noch mal die Funktion des Hyper-Z III
veranschaulicht:
Quelle: ATI
Eine weitere Verbesserung
liegt im erweiterten Z-Cache. Dadurch kann die Performance
des Stencil Buffers erhöht werden. Außerdem
werden ab jetzt auch Double Side Sample Shadows unterstützt.
Davon Gebrauch werden Spiele wie z.B. Doom III machen.
Die bekannte Antialiasingfunktion wird durch SmoothVision
2.1 bereitgestellt. Im Vordergrund der Verbesserungen
stand hier vor allem die Geschwindigkeit. Im Gegensatz
zum Antialiasing von nVidia erzielt man mit ATI Karten
oft ein besseres Ergebnis. Die Qualität der Kantenglättung
ist leicht besser.