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> Artikel > Hardwaretest > PC Komponenten > Grafikkarten Seite 4/8

Neben den kleinen passiven Kühlern auf den Grafikspeichern, befindet sich auf der GPU ebenfalls ein riesiger Passivkühler. Jeder der sich etwas mit Grafikkartenkühlern auskennt, wird die hier verwendete Version sicherlich kennen.
Der Aluminiumkühler stammt von Zalman und funktioniert mit dem bewährten Heatpipesystem.
Die Wärme wird einfach durch eine so genannte Heatpipe weggeleitet zu zwei riesigen passiven Kühlkörpern. In einem Röhrchen befindet sich eine Flüssigkeit, die bei der Erwärmung der Bodenplatte verdampft und nach oben steigt. Die großen Kühlkörper nehmen die Hitze auf und die gasförmige Flüssigkeit wird wieder flüssig und geht nach unten. Anschließend beginnt der Vorgang von neuem. Die Röhre mit der speziellen Kühlflüssigkeit ist mit einer dünnen Schicht Gold bedeckt und garantiert so eine noch bessere Wärmeabführung.

Die gesamte Oberfläche der Kühlplatten beträgt ca. 1200cm².
Der Kühler von der Seite.
Bei einen langen Betrieb wird die Karte sehr heiß und sollte vor dem Ausbauen einige Zeit abkühlen.

Die Gesamtoberfläche der Kühlung beträgt rund 1200cm².
Nach ein paar runden 3D Mark wurde die Karte sehr heiß. Beim anschließenden Ausbauen hat man sich fast die Finger verbrannt. Eine gute Gehäusekühlung sollte man in seinen Rechner schon haben, damit die Temperatur nicht ins allmähliche steigt.
Auf jeden Fall könnten sich viele Hersteller mal diese passive Kühlung zu Herzen nehmen. Denn das Arbeiten ist wirklich viel angenehmer ohne der starken Geräuschbelastung.

Der Treiber
Die berühmten Catalysttreiber kann man vergleichen mit nVidias Detonatortreibern. Der auf CD vorliegende Catalysttreiber liegt in der Version 3.10 (6.14.10.6404) vor. Die Bedienung des Treibers unter Windows ist natürlich Geschmackssache, aber dennoch kann diese immer noch nicht mit der von den Detonatortreibern mithalten. Insgesamt stehen sieben Menüs zur Verfügung: SmartGard, 3D, VPU Recover, Anzeige, Farbe, Optionen und Überlagerung.
Im 3D Menü können die einzelnen Grafikeinstellungen für den Direct 3D und OpenGL vorgenommen werden, z.B. die Höhe des Antialiasing oder A-Filterung.
Das Ein- / Umstellen der einzelnen Optionen geht recht leicht von statten. Einfach beliebig seine Einstellungen vornehmen und anschließend auf Übernehmen klicken – fertig! Es können auch für Direct 3D oder den OpenGL Modus Voreinstellungen ausgewählt werden.
Die Installation ist denkbar einfach. Man muss lediglich die Setup Datei ausführen und fertig. Nur wenn man erwägt, eine neuere Version des Treibers aus dem Netz zu ziehen, sollte darauf geachtet werden, dass man neben den Treiber auch das Controlpanel für Windows mit downloadet. Verfügt man nicht über dieses Panel, so können keine 3D Einstellungen am Treiber vorgenommen werden.
Zum besseren Verständnis, ein Auszug aus den Treibermenüs in Bildern:

  

  

 

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