Autor:
René
Testdatum: 09.10.04
Neuer
Allrounder
Test: Scythe Samurai CPU-Kühler
Seit einigen
Monaten gibt es auf dem deutschen Kühlermarkt mal
wieder eine vom Namen her noch nicht bekannte Firma,
die sich „Scythe“ nennt und diverse Kühlermodelle
anbietet. Ein Kühler aus der Serie ist der Scythe
Samurai, der vor allem durch die große Kompatibilität
zu Prozessoren und Sockel auf sich aufmerksam macht.
Wir haben diesen recht neuen Kühler mit einem AMD
Athlon XP System getestet und einen Testbericht dazu
verfasst.
Für
die Bereitstellung des Kühlers danken wir der Firma
Scythe
ganz herzlich!

Lieferumfang
und Ausstattung
Der Kühler wird in einer kleinen Blisterverpackung
ausgeliefert und beinhaltet Wärmeleitpaste, zwei
Befestigungsrahmen (AMD und Intel), vier Schrauben,
eine kleine Anleitung und ein Slotblech mit einem Potentiometer
für die Drehzahlregelung.
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| Der
Kühler hat durch den Fan-Adapter eine
große Höhe. |
Der
Kühler von der Seite. |
Und
die andere Seite. |
Hier noch die technischen Daten zum
Kühler:
- geeignet für: Sockel 462, Sockel 478, Sockel
754/940
- Maße: 98 x 84 x 95 mm
- Drehzahl: ca. 1300 bis ca. 3400 U./min.
- Geräuschentwicklung: ca. 16 dBa bis max.
37 dBa
- Anschlüsse: 4-Pin / 3-Pin Molex
- Gewicht: 605 g
Wie
bereits in der Einleitung angeschnitten, unterstützt
der Kühler eine recht große Anzahl an Sockeln,
was bei vielen neuen Modellen der Fall ist. Der Samurai
Kühler unterstützt den Sockel 462, Sockel
478, Sockel 754 und 940 und soll alle aktuellen Prozessoren
kühlen können.
Der
Kühler macht einen recht wuchtigen Eindruck, der
vor allem durch die große Höhe zustande kommt.
Der komplette Kühlkörper, samt Bodenplatte,
ist aus hochwertigem Kupfer gefertigt, womit der Kühler
ganze 600 g auf die Waage bringt. Um das hohe Gewicht
gut halten zu können, besitzt der Kühler eine
spezielle und gut durchdachte Halterung. Das Grundelement
der Halterung ist ein Rahmen, der zunächst einzeln
am Prozessorsockel befestigt wird. Dies geschieht bei
AMD XP Systemen so, wie man es von anderen Kühlern
her gewohnt ist, da der Rahmen auf der linken und rechten
Seite eine 3-Punkt-Halteklammer besitzt.
Ist der Rahmen montiert, muss nun der Kühler einfach
in den Rahmen geschoben und mit den passenden Schrauben
befestigt werden. Jedoch sollte man die Schrauben nicht
zu fest ziehen, da sonst die DIE des Prozessors beschädigt
werden kann. Im Test funktionierte die Halterung perfekt
und konnte vollkommen überzeugen.
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| Die
Halteklammer für den Athlon XP. |
Die
Halteklammer für den P4 und K8. |
Der
Rahmen für den Athlon XP wird einfach in
die Sockelnasen eingehakt. |
Der
Kühlkörper ist auf zwei Seiten mit einem silberfarbenen
und blanken Aluminiumrahmen umgeben, auf dem ein Fan-Adapter
sitzt, der ebenfalls aus Alu gefertigt ist und zum Rahmen
gehört. Auf dem Rahmen sitzt ein 80mm Lüfter
aus gleichem Hause, der über ein Potentiometer
stufenlos geregelt werden kann und saugend montiert
wurde. Die Drehzahlen bewegen sich hier zwischen 1300
bis max. 3400 U/min. Der Geräuschpegel soll laut
Herstellerangaben bei der niedrigsten Stufe (1300 U/min)
16 dB(A) betragen und steigt bei 3400 U/min bis auf
37 dB(A). Der Regler sitzt, wie bereits erwähnt,
in einem Slotblech und kann so auch bei geschlossenem
Gehäuse betätigt werden.
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| Der
Kühler in der XP Halteklammer. |
Der
silberne Alu-Rahmen dient als Fan-Adapter. |
Der
Kühler von oben, ohne Lüfter. |
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| Das
Slotblech mit dem Poti. |
Die
Rückseite des "Scythe"-Lüfters. |
Die
Vorderseite. |
Kommen
wir nun noch mal kurz auf dem Kühlkörper zurück.
Dieser besitzt insgesamt 44 Kühllamellen, die parallel
zueinander angeordnet sind und an den Enden ein Zickzackmuster
besitzen. Die Bodenplatte des Kühlers ist ca. 5mm
dick.
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| Der
Kühler von oben, ohne Lüfter. |
Der
silberne Alu-Rahmen dient als Fan-Adapter. |
Der
Rahmen für den Athlon XP wird einfach in
die Sockelnasen eingehakt. |