Autor:
Marcel
Reichelt
Testdatum: 03.04.2004
Edles
Stück
Test: Silverstone SST-TJ02 Glacier Alu-Gehäuse
im Test
Es
ist mal wieder soweit. Wir haben mal wieder ein neues
Gehäuse im Test.
Aluminiumgehäuse sind zur Zeit der Renner und
werden auch immer erschwinglicher. Neben dem guten
Aussehen hat auch das geringe Gewicht und die gute
Wärmeleitfähigkeit das Alu-Gehäuse
so beliebt gemacht. Vor allem für LanParty-Besucher
ist das Gewicht ein wichtiger Aspekt.
Diesmal präsentieren wir euch das SST-TJ02 Glacier
Midi-Gehäuse der taiwanschen Firma Silverstone.
Es besteht allerdings nicht ganz aus Alu, aber dazu
später mehr.
Die Firma ist noch recht frisch in Deutschland und
hat sich hauptsächlich auf Silentkomponenten
spezialisiert. Zudem legt der Hersteller viel Wert
auf qualitativ hochwertige Produkte. Ob auch dieses
Produkt diesen Vorsatz zu Herzen nimmt, werden wir
im Test unter die Lupe nehmen.
Doch
bevor wir zur Sache kommen, möchte ich mich ganz
herzlich bei Silverstone
in Taiwan bedanken, die uns das Gehäuse zugeschickt
haben. Vielen herzlichen Dank!

Lieferumfang
Wie jedes andere Gehäuse auch, wird das SST-TJ02
in einem großen Karton gut verpackt ausgeliefert.
Zum Lieferumfang zählt diverses Zubehör,
wie Schrauben, zwei Schlüssel und zwei Kabelbinder.
Das Zubehör ist in einem kleinen Karton untergebracht.
Da das Case auch über ein Frontpanel verfügt,
liegt im Karton auch eine kleine Anleitung bei, die
die einzelnen Stecker des Panels näher beschreibt
und somit für eine leichtere Installation sorgt.
Zum Einbau von Laufwerken und den anderen Komponenten
findet man auch eine ausführliche Anleitung im
Karton. Dank den zahlreichen Bildern sollte da der
Einbau nicht schwer fallen.
Da man im Gehäuse keinen Lautsprecher verbaut
hat, musste man sich einer anderen Lösung bedienen.
So hat man einen kleinen Piezo-Lautsprecher beigelegt,
der einfach an den entsprechenden Mainboardanschlüssen
befestigt wird.
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Hier
das mitgelieferte Zubehör. |
Das
Case von vorn. |
Und
noch mal seitlich. |
Ausstattung
Einer der wichtigsten Kriterien bei einem Gehäuse
sind natürlich die Features, die das Case zu
bieten hat.
Wie in der Einleitung schon angesprochen, besteht
das Gehäuse teilweise aus Aluminium. Dazu gehört
lediglich die Front. Das Restliche des Gehäuses
ist aus Stahlblech gearbeitet. Die Farbkomposition
wurde recht gut getroffen. Die Front ist komplett
silberfarben wie Aluminium und besitzt leichte Riffelungen,
die ein schwaches Muster ergeben. Der restliche Teil
ist in einem etwas dunkleren Silberton gehalten und
hebt sich etwas ab.
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Auf
der Front wurde ein Logo gedruckt. Auch sind
hier die Riffelungen gut zu erkennen. |
Hier
noch mal der untere Teile der Front. |
Und
der obere mit den vier Schächten. |
Wie fast jedes andere Gehäuse auch, bietet das
Silverstone die Option externe Geräte, die mit
Firewire oder USB betrieben werden, an die Front anzuschließen.
So erspart man sich das mühsame Suchen an der
Rückseite des Rechners. Das Panel verbirgt sich
hinter einer massiv wirkenden Aluplatte, die dem restlichen
Frontdesign angepasst ist und sich im untersten Bereich
der Vorderseite befindet. Geöffnet wird die Klappe
durch leichten Druck. Hinter einer Klappe verstecken
sich ganze vier USB Ports, zwei Audioanschlüsse
und ein Firewirestecker.
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Das
Frontpanel befindet sich um unteren Bereich. |
Diese
Anschlüsse müssen am Mainboard befestigt
werden damit das Panel funktioniert. |
Hier
der Powerschalter aus Alu. |
Die Anschlüsse werden mit einem Kabel im Innern
des Gehäuses am Mainboard angeschlossen. Die
insgesamt 40 cm langen Kabel sollten lang genug sein,
für eine unproblematische Installation. Wer sich
mit dem Anschließen der Kabel am Mainboard noch
nie beschäftigt hat, sollte die beigepackte Anleitung
zur Hilfe nehmen und sich im Mainboardhandbuch die
Belegung der Pins zu Gemühte führen.
Die Festplattenaktivität und den Betrieb signalisieren
zwei recht helle, blaue LEDs. Die Leuchten sind etwas
in der Front eingelassen und nutzen somit die Front
als Reflektor. Auf der gleichen Achse, ein paar Zentimeter
höher, findet man den etwas kleineren Reset-Schalter
und den großen Power Button.
Auch hier hat man viel Wert auf Qualität gelegt
und baute die Schalter bzw. die Druckknöpfe komplett
aus Aluminium. Das lässt das Gehäuse sehr
edel wirken. Der Widerstand beim Drücken ist
recht gering und ein versehentliches rankommen am
Schalter sollte vermieden werden.