Autor:
René
Reichelt
Testdatum: 22.07.2004
PC-Überwachung
per VFD
Test: Silverstone SST-FP54 Vacuum-Fluorescent-Display
(VFD)
Mit
dem Beginn des Casemoddings hat sich so einiges im
Computerbereich verändert und User stellten ganz
andere und neue Forderungen an Herstellern. So beispielsweise
gewannen Frontpanels und Displays für das PC-Gehäuse
an Beliebtheit, die neben dem optischen Effekt auch
wichtige Informationen über den PC wiedergeben
können, beispielsweise die CPU-Auslastung, Netzwerkverkehr
etc.. Bei den Displays gibt es jedoch Unterschiede
in Größe, Farbe und Technik.
Der Hersteller Silverstone, bekannt durch qualitativ
gute Computergehäuse, mischt nun auch im Zubehörbereich
mit und bietet seit kurzer Zeit ein eigenes Display
namens SST-FP54 für den 5,25“ Schacht an.
Silverstone setzt beim eigentlichen Display auf ein
zweizeiliges VFD (Vacuum-Fluorescent-Display) Modell
mit einer hohen Leuchtkraft. Was es wirklich leistet
und ob sich die Anschaffung lohnt, erfahrt ihr bei
uns!
Doch
zunächst geht eine Danksagung an den Hersteller
Silverstone,
der uns das Display für einen Test zur Verfügung
gestellt hat.

Lieferumfang
Das Display wird in einem kleinen Karton ausgeliefert,
der noch eine Slotabdeckung mit Öffnung (zum
Herausführen des Anschlusskabels), vier Schrauben
und ein 25poliges Anschlusskabel beinhaltet. Software
zum Ansteuern des Displays ließ sich nicht im
Lieferumfang finden, da Silverstone auf Freeware aus
dem Netz setzt. Es ist also ein Internetanschluss
erforderlich, um das Display betreiben zu können.
Auch liegt dem Gerät keine Anleitung bei, die
man jedoch downloaden kann.
|
|
|
Hier
der gesamte Lieferumfang. |
Das
Anschlusskabel. |
Das
Display ist in einem recht großen Gehäuse
für den 5,25" Schacht untergebracht. |
Die
technischen Daten zum VFD:
- Material: Aluminium
- Farbe: Silber (auch in Schwarz erhältlich)
- Energiequelle: 4polige Steckverbindung (Molex)
- Spannung: 12 V
- Netto-Gewicht: 45g
- Signalquelle: 25poliger Parallel-Port (Druckeranschluss)
- VFD (individuell einstellbar): 2x 16 Zeichen
Allgemeines
– Das Display
Das Display ist in einem sehr edlen und recht großen,
aus Aluminium gefertigtem 5,25“ Gehäuse
untergebracht. Das Gehäuse ist nur etwas kürzer
als ein CD-Rom Laufwerk, was für ein normales
Display verwunderlich groß ist. In der Regel
werden Displays, die nur ein geringes Maß an
zusätzlicher Steuerelektronik benötigen,
lediglich an einer Frontblende befestigt und verfügen
über kein großartiges Gehäuse, doch
Silverstone wollte anscheinend nicht darauf verzichten.
|
|
|
Die
Front des Displays. |
Die
Front ist mit vier Schrauben montiert und wurde
aus 3mm starkem Alu gefertigt. |
Die
Rückseite des Gerätes. |
Die gebürstete
Front des Gerätes ist aus 3 mm dickem Aluminium
gefertigt und auch das schwerste Teil am gesamten
Gerät. In der Mitte der Front ist eine 2 cm hohe
und 7,2 cm breite Öffnung hineingearbeitet, hinter
der eine rötlich getönte Glasscheibe mit
3 mm Stärke geklebt ist und das eigentliche Display
schützt.
An der Front sind sonst keine Knöpfe, LEDs etc.
aufzufinden, lediglich ein kleiner Schriftzug des
Herstellers wurde in die linke obere Ecke gedruckt.
Hinter
der Front sitzt das eigentliche Gehäuse, welches
mit vier Schrauben an dieser montiert ist und aus
sehr dünnem Alu gefertigt ist. An der rechten
und linken Seite besitzt das Gehäuse Bohrungen
für den Einbau in einem 5,25“ Schacht.
An der Rückseite des Gehäuses ist der Anschluss
zu finden, über den das Display die nötigen
Informationen bekommt. Den Strom (12 Volt) bekommt
das Gerät auch über diesen Stecker. Dazu
befindet sich am 25poligen Anschlusskabel eine kleine
Abzweigung mit einem Molex Anschluss.
|
|
|
Das
Display von der Seite. |
Über
die an den Seiten befindlichen Bohrungen kann
das Display im Schacht montiert werden. |
Hier
das Gerät geöffnet. |
>>
Weiter