TWINSBYTE.de - Das Computer - Onlinemagazin!

 

TWINSBYTE.de - Das Computer - Onlinemagazin!
>> Home
News
>> Artikel
 Hardware
 Software
 Guides
Berichte
>> Community
 Forum <- Klicken!
 Links
>> Intern
 Impressum
 Kontakt
>> Werbung
 

 


 
> Artikel > Hardwaretest > Gehäuse > Zubehör Seite 2/2

Wir haben es uns als Technikbegeisterte natürlich nicht nehmen lassen, auch das Innere des Geräts zu erkunden. Daher noch kurz zum „Innenraum“. Hinter der Front sitzt das VF-Display und hinter diesem die kleine Steuerplatine mit einem NEC Chip. Sie ist ca. 8,5 cm breit und ca. 3,5 cm hoch.
Der gesamte hintere Teil des Gehäuses ist komplett leer und er wird lediglich von einem Flachbandkabel durchquert, welches zur Gehäuserückseite führt und am Anschlussstecker endet.

Bei dem Display handelt es sich um ein Vacuum-Fluorescent-Display.
Hier eine Nahaufnahme der einzelnen Leuchtbereiche.
Hinter dem Display sitzt die kleine Steuerplatine.

Verarbeitung
Das gesamte Gehäuse ist vorbildlich verarbeitet und weist keinerlei Beschädigungen oder Schwachstellen auf. Alle Aluminiumteile sind mit Schrauben verbunden und nicht geklebt oder genietet, was auch die gute Qualität widerspiegelt.

Inbetriebnahme und Software
Der Einbau des Displays gestaltet sich eigentlich sehr einfach. An der Rückseite muss lediglich das beigelegte Anschlusskabel angesteckt werden. Jedoch besitzt dieses keine Kennzeichnung, wie rum der Stecker angeschlossen werden muss, denn er passt immer. So muss man ihn bei Bedarf einfach noch mal drehen, falls auf dem Display keine Ausgabe zu sehen ist. Erwähnenswert ist außerdem, dass erst etwas auf dem VFD erscheint, wenn eine Steuersoftware installiert und gestartet ist.
Als letzten Schritt der Montage muss noch der Stromstecker montiert und der Datenstecker im Parallel-Port gesteckt werden.

An der Rückseite muss das Anschlusskabel montiert werden.
Der Stecker muss wie abgebildet angesteckt werden.
Als letzten Schritt darf man nicht vergessen, auch das Datenkabel zu montieren.

Um das Display nun betreiben zu können, ist es von Nöten einen speziellen Schnittstellen-Treiber zu downloaden und zu installieren. Der dazugehörigen Link ist in der Anleitung zu finden.

Ist der Treiber installiert und der PC neu gestartet, soll nun laut Anleitung eine Steuersoftware gedownloadet werden. Silverstone empfiehlt hier zum einen das Programm „LCD Smartie“ oder als Alternative „JaLCD“. Beide Downloadlinks sind wieder in der Anleitung angegeben.
Wir entschieden uns für die LCD Smartie Software, downloadeten und entpackten diese.

Nach dem Starten des kleinen Tools müssen nur noch kleinere Einstellungen vorgenommen werden, die Silverstone ebenfalls in der Anleitung beschreibt. Unter dem Menüpunkt Setup muss der Scroll Intervall auf „300“, die Displaygröße (LCD Size) auf „2 x 16“ und die Anschlussart (LCD Settings) auf „Parallel (HD44780)“ gestellt werden.

So sieht das Tool nach dem ersten Start aus.
Die markierten Bereiche müssen laut der Anleitung verändert werden.
Ist alles richtig eingestellt, kann man sich auf der linken Seite aussuchen, was angezeigt werden soll.
Man kann jeden "Screen" einzeln an- und ausschalten und auch die Anzeigezeit einstellen.
Ist man mit dem Setup fertig, wird einem nur noch dieses kleine Vorschaufenster angezeigt, welches auch minimiert werden kann.

Hat man diese Schritte befolgt und übernommen, erwacht das Display zum ersten Mal und zeigt die vorkonfigurierten Informationen wie Netzwerkaktivität, CPU-Auslastung und CPU-Modell an.

Der User kann nun selbst noch zusätzliche Informationen konfigurieren und findet dazu auf der linken Seite eine Art Katalog mit möglichen Anzeigeoptionen. Das Tool Smartie lässt es u.a. zu, auch Temperaturen vom Mainboard, Informationen vom Player WinAmp (Titel, Zeit, Khz etc.) anzeigen zu lassen. Insgesamt kann der User 20 so genannte „Screens“ erstellen, die nacheinander angezeigt werden können. Die Anzeigedauer eines „Screens“ kann ebenfalls festgelegt werden. Auch kann jeder einzelne deaktiviert werden, sodass man immer etwas anderes auf das Display zaubern kann. Es ist auch möglich, einen eigenen Text auf dem Display anzeigen zu lassen. Bei kleineren Informationen kann auch in jeder Zeile etwas anderes angezeigt werden.

Jedoch finden wir, dass für Einsteiger beide Tools (LCD Smartie und JaLCD) auf den ersten Blick abschreckend wirken könnten, da der Funktionsumfang recht groß ist und die Bedienung etwas schwer wirken kann. Dazu trägt auch die englische Oberfläche bei. Jedoch kann man nach etwas Einarbeitungszeit gut mit beiden Tools arbeiten.

Hier noch einige Bilder mit dem eingebauten Display in einem Desktop-Gehäuse (ebenfalls von Silverstone):

Fazit
Das SST-FP54 VFD von Silverstone kann durch eine sehr gute Qualität und gutem Funktionsumfang glänzen. Das verwendete VF-Display weist eine hohe Leuchtkraft auf und ist aus allen Blickwinkeln gut ablesbar.
Negativ zu bewerten ist jedoch der Punkt, dass für den Betrieb des Displays ein Internetanschluss erforderlich ist, da es die Anleitung für das Gerät nur zum Download gibt und Silverstone auf Freeware aus dem Internet setzt, um das Display anzusteuern. Da jedoch schon die meisten User über Internet verfügen und die Anleitung und die Steuersoftware eine recht geringe Dateigröße aufweisen, sollte das nur ein geringes Problem darstellen.

Wem ein zweizeiliges Display ausreicht, sollte sich das Silverstone SST-FP54 VFD mal genauer anschauen. Das Gerät ist auf jedem Fall eine Empfehlung der Redaktion und weist technisch keine Mängel auf!

Das Display wird ab August bei bekannten Verkaufsstellen verfügbar sein. Silverstone empfiehlt einen recht hohen Endkundenpreis von 91,60 Euro. Der Preis kann also noch variieren.

Punkte: 8,5 von 10
Bemerkung: Gutes Display mit einer hohen Verarbeitungsqualität.
Preis/Leistung: befriedigend (Nur Bewertung des von Silverstone empfohlenden Verkaufspreises!)

 

Zurück <<

 

 

 

 

TWINSBYTE.de - Das Computer - Onlinemagazin!
>> Forum
>> Werbung



>> Partner
 

.
TWINSBYTE.de - Das Computer - Onlinemagazin!
Copyright © 2001 - 2008 by twinsbyte.de | design and website by René & Marcel Reichelt
| Impressum | Kontakt |