Wir
haben es uns als Technikbegeisterte natürlich
nicht nehmen lassen, auch das Innere des Geräts
zu erkunden. Daher noch kurz zum „Innenraum“.
Hinter der Front sitzt das VF-Display und hinter diesem
die kleine Steuerplatine mit einem NEC Chip. Sie ist
ca. 8,5 cm breit und ca. 3,5 cm hoch.
Der gesamte hintere Teil des Gehäuses ist komplett
leer und er wird lediglich von einem Flachbandkabel
durchquert, welches zur Gehäuserückseite
führt und am Anschlussstecker endet.
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Bei
dem Display handelt es sich um ein Vacuum-Fluorescent-Display. |
Hier
eine Nahaufnahme der einzelnen Leuchtbereiche. |
Hinter
dem Display sitzt die kleine Steuerplatine. |
Verarbeitung
Das gesamte Gehäuse ist vorbildlich verarbeitet
und weist keinerlei Beschädigungen oder Schwachstellen
auf. Alle Aluminiumteile sind mit Schrauben verbunden
und nicht geklebt oder genietet, was auch die gute
Qualität widerspiegelt.
Inbetriebnahme
und Software
Der Einbau des Displays gestaltet sich eigentlich
sehr einfach. An der Rückseite muss lediglich
das beigelegte Anschlusskabel angesteckt werden. Jedoch
besitzt dieses keine Kennzeichnung, wie rum der Stecker
angeschlossen werden muss, denn er passt immer. So
muss man ihn bei Bedarf einfach noch mal drehen, falls
auf dem Display keine Ausgabe zu sehen ist. Erwähnenswert
ist außerdem, dass erst etwas auf dem VFD erscheint,
wenn eine Steuersoftware installiert und gestartet
ist.
Als letzten Schritt der Montage muss noch der Stromstecker
montiert und der Datenstecker im Parallel-Port gesteckt
werden.
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An
der Rückseite muss das Anschlusskabel montiert
werden. |
Der
Stecker muss wie abgebildet angesteckt werden. |
Als
letzten Schritt darf man nicht vergessen, auch
das Datenkabel zu montieren. |
Um
das Display nun betreiben zu können, ist es von
Nöten einen speziellen Schnittstellen-Treiber
zu downloaden und zu installieren. Der dazugehörigen
Link ist in der Anleitung zu finden.
Ist
der Treiber installiert und der PC neu gestartet,
soll nun laut Anleitung eine Steuersoftware gedownloadet
werden. Silverstone empfiehlt hier zum einen das Programm
„LCD Smartie“ oder als Alternative „JaLCD“.
Beide Downloadlinks sind wieder in der Anleitung angegeben.
Wir entschieden uns für die LCD Smartie Software,
downloadeten und entpackten diese.
Nach
dem Starten des kleinen Tools müssen nur noch
kleinere Einstellungen vorgenommen werden, die Silverstone
ebenfalls in der Anleitung beschreibt. Unter dem Menüpunkt
Setup muss der Scroll Intervall auf „300“,
die Displaygröße (LCD Size) auf „2
x 16“ und die Anschlussart (LCD Settings) auf
„Parallel (HD44780)“ gestellt werden.
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So
sieht das Tool nach dem ersten Start aus. |
Die
markierten Bereiche müssen laut der Anleitung
verändert werden. |
Ist
alles richtig eingestellt, kann man sich auf
der linken Seite aussuchen, was angezeigt werden
soll. |
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Man
kann jeden "Screen" einzeln an- und
ausschalten und auch die Anzeigezeit einstellen. |
Ist
man mit dem Setup fertig, wird einem nur noch
dieses kleine Vorschaufenster angezeigt, welches
auch minimiert werden kann. |
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Hat
man diese Schritte befolgt und übernommen, erwacht
das Display zum ersten Mal und zeigt die vorkonfigurierten
Informationen wie Netzwerkaktivität, CPU-Auslastung
und CPU-Modell an.
Der
User kann nun selbst noch zusätzliche Informationen
konfigurieren und findet dazu auf der linken Seite
eine Art Katalog mit möglichen Anzeigeoptionen.
Das Tool Smartie lässt es u.a. zu, auch Temperaturen
vom Mainboard, Informationen vom Player WinAmp (Titel,
Zeit, Khz etc.) anzeigen zu lassen. Insgesamt kann
der User 20 so genannte „Screens“ erstellen,
die nacheinander angezeigt werden können. Die
Anzeigedauer eines „Screens“ kann ebenfalls
festgelegt werden. Auch kann jeder einzelne deaktiviert
werden, sodass man immer etwas anderes auf das Display
zaubern kann. Es ist auch möglich, einen eigenen
Text auf dem Display anzeigen zu lassen. Bei kleineren
Informationen kann auch in jeder Zeile etwas anderes
angezeigt werden.
Jedoch
finden wir, dass für Einsteiger beide Tools (LCD
Smartie und JaLCD) auf den ersten Blick abschreckend
wirken könnten, da der Funktionsumfang recht
groß ist und die Bedienung etwas schwer wirken
kann. Dazu trägt auch die englische Oberfläche
bei. Jedoch kann man nach etwas Einarbeitungszeit
gut mit beiden Tools arbeiten.
Hier
noch einige Bilder mit dem eingebauten Display in
einem Desktop-Gehäuse (ebenfalls von Silverstone):
Fazit
Das SST-FP54 VFD von Silverstone kann durch eine sehr
gute Qualität und gutem Funktionsumfang glänzen.
Das verwendete VF-Display weist eine hohe Leuchtkraft
auf und ist aus allen Blickwinkeln gut ablesbar.
Negativ zu bewerten ist jedoch der Punkt, dass für
den Betrieb des Displays ein Internetanschluss erforderlich
ist, da es die Anleitung für das Gerät nur
zum Download gibt und Silverstone auf Freeware aus
dem Internet setzt, um das Display anzusteuern. Da
jedoch schon die meisten User über Internet verfügen
und die Anleitung und die Steuersoftware eine recht
geringe Dateigröße aufweisen, sollte das
nur ein geringes Problem darstellen.
Wem
ein zweizeiliges Display ausreicht, sollte sich das
Silverstone SST-FP54 VFD mal genauer anschauen. Das
Gerät ist auf jedem Fall eine Empfehlung der
Redaktion und weist technisch keine Mängel auf!
Das
Display wird ab August bei bekannten Verkaufsstellen
verfügbar sein. Silverstone empfiehlt einen recht
hohen Endkundenpreis von 91,60 Euro. Der Preis kann
also noch variieren.
►
Punkte:
8,5
von 10
►
Bemerkung:
Gutes Display mit einer hohen Verarbeitungsqualität.
►
Preis/Leistung:
befriedigend (Nur Bewertung des von Silverstone
empfohlenden Verkaufspreises!)